Beiträge von LayNia

    Meiner Erfahrung nach hängt das nicht nur von der Farbe ab, sondern sehr stark vom Körperbau. Mein erster Hund war ein Schäferhundmix - er war schwarz und hatte einen Schäferhundkopf mit Stehohren. Vor ihm hatten die meisten Leute viel mehr Angst als vor Maja, die zwar größer und auch schwarz ist, aber einen kleineren Kopf und Hängeohren hat. Außerdem sieht man den Labbi in ihr auch deutlich, weshalb sie sowieso nicht so ernst genommen wird. Mein kleiner schwarzer Pudel wird komischerweise überhaupt nicht für voll genommen :lol:

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    Ah vielen Dank, das hilft mir schon mal weiter.
    Und ich dachte schon, das das mit meinem Hund nicht klppt.
    Nur jetzt noch die Frage, geht das nur mit Lekkerlies...mein Hund mag nicht unbedingt lekkerlies, hab schon alle sorten aus 3 Supermärkten und 2 Petshops ausprobiert....er nimmt zwar alle...aber auch nur wenn er gerade Lust oder sowieso Hunger hat.


    Hast du es schon mit kleingeschnittener Wurst, Käse oder gekochtem Hühnchen versucht? Damit kriegt man die meisten Hunde. Außerdem ist es sinnvoll, vor dem Füttern zu clickern ;)

    Wenn er schon aus den Ohren stinkt, würde ich mal einen Tierarzt reinschauen lassen. Meine Kleine hatte das auch und da war es ein Hefepilz. Ich musste dann täglich die Ohren mit einem Mittel spülen.

    Ansonsten gibt es einfach anfälligere Hunde, bei denen man regelmäßig die Ohren reinigen muss. Dafür gibt es Spülungen zu kaufen, ich persönlich nehme aber lieber etwas vom TA.
    Hat dein Hund vielleicht Haare in den Ohren? Wenn ja, dann sollten die regelmäßig gezupft werden, dadurch sammelt sich weniger Dreck darin und Bakterien haben weniger Nährboden.

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    Es fällt ihm leider sehr schwer ruhig zu bleiben, darum hatte ich gehofft das ICH etwas daran machen könnte.
    Ich versuch ihm mal zu erklären das er sich weg drehen und unbedingt mit dem schubsen aufhören soll.


    Dein Freund, ein erwachsenes vernunftbegabtes Wesen, schafft es nicht, ruhig zu bleiben, aber ein Junghund soll das können? :???:

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    Aber was soll er denn machen wenn Kenny anfängt ihn von hinten anzuspringen?...wenn er ihm ganz ausweicht muss er ja schon fast weg "rennen"..


    Das ist genau der Grund, warum ich bei meiner durchgeknallten Junghündin wieder aus der Tür raus bin. Sie hat mich nämlcih auch immer von hinten angesprungen und sich auch noch in meinen Pullover verbissen. Jede Aktion meinerseits hat sie noch mehr animiert. Ein kurzer Aufmerksamkeitsentzug in Form von aus der Situation rausgehen hat bei ihr Wunder gewirkt.

    Man kann das natürlich auch über eine Platzzuweisung/ein Kommando regeln, aber das muss man dann auch auch souverän und kompromisslos durchsetzen.

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    Mein Freund kommt gegen Abend und dann rastet der Hund natürlich total aus....er wedelt wie verrückt, winselt und springt meinen Freund an....dieser versucht ihn zu ignorieren und "schubst" ihn jedesmal runter...irgendwann kommt ein "nein" hinzu und wenn Kenny dann anfängt ihm mit den Pfoten ins Gesicht zu springen wirft er ihn auf den Boden.


    Ignorieren und schubsen/"nein" sagen/auf den Boden werfen schließt sich für mich gegenseitig aus ;)
    Ich habe den Eindruck, als ob sich Hund und Halter gegenseitig hochschaukeln. Wichtig wäre in der Situation, dass dein Freund sich von der Hektik des Hundes nicht anstecken lässt, sondern ruhig und souverän bleibt.

    Meine Maja hat als Junghund ähnlich reagiert. Ich hab dann immer auf dem Absatz kehrt gemacht und bin wieder raus. Nur wenn sie sich beherrscht hat, bin ich geblieben und habe ihr ruhig (!!) Aufmerksamkeit gegeben. So hat sie sehr schnell gelernt, dass sie mich und meine Aufmerksamkeit nur für ruhiges Verhalten bekommt.

    Wenn ich auf Arbeit bin, ist mein Junghund bei meinen Eltern. Das klappt problemlos: Sie fühlt sich dort wohl, weiß aber trotzdem genau, wo ihr Zuhause ist. Wenn ich mit bei meinen Eltern bin, orientiert sie sich dort auch absolut an mir.

    Aber was ich auch ganz wichtig finde, ist die Eingewöhnungszeit. Ich hatte drei Wochen Urlaub, in denen wir eine Bindung zueinander aufbauen konnten. In der Zeit hat sie natürlich auch den Haushalt meiner Eltern und die dort herrschenden Hausregeln schon kennengelernt, aber wichtiger war, dass sie eine Bindung zu mir und meiner Ersthündin aufgebaut hat.

    Meine große Hündin zeigt das gleiche Verhalten. Sie ist generell nicht besonders verträglich, aber innerhalb von unserem "Revier" passt sie auch bei Hunden, mit denen sie sich super versteht, ganz klar territoriales Verhalten in Form von Bewegungseinschränkungen.

    Das bedeutet für mich, dass es bei Hundebesuch klare Regeln gibt. Ich verfahre dabei genauso, wie es LiliaRose beschrieben hat: Maja bekommt einen Platz zugewiesen und ich bin es, die bestimmt, wer wann wohin darf, nicht sie. Allerdings darf sich auch der Besucherhund nicht frei bewegen, denn das wäre ja sowohl aus menschlicher als auch aus hundlicher Sicht einfach nur unfair, wenn der hierhergehörende Hund liegen muss, während der Besucher tun und lassen kann, was er will.
    Je entspannter dann die beiden Hunde sind, desto mehr Freiheiten gestehe ich ihnen dann zu.
    Das bedeutet natürlich, dass der andere Hundebesitzer willens und in der Lage dazu ist, seinen Hund auch entsprechend zu kontrollieren, damit Maja gar nicht erst das Gefühl bekommt, dass irgendetwas aus dem Ruder läuft, was sie dann regeln muss.

    Ich habe seit einem halben Jahr einen Zweithund, der als Welpe eingezogen ist. Da habe ich auch anfangs viel kontrolliert und ihnen langsam immer mehr Freiheiten gegeben. Hat weitgehend problemlos funktioniert.