Beiträge von LayNia

    Icephoenix: :gut:

    Außerdem würde ich darauf achten, dass ihr euch beim An- und Ableinen nicht über ihn beugt. Viele Hunde haben damit ein Problem, erst recht, wenn sie so klein ist. Besser ist es, neben dem Hund in die Hocke zu gehen, das wirkt nicht so einschüchternd.

    Kosten für zwei Hunde (28 kg und 7 kg):

    Futter: ca. 40 €/Monat (sie werden gebarft)
    Steuer: ca. 100 €/Jahr
    Versicherung: ca. 200 €/Jahr
    Hundeverein: 50 €/Jahr
    + Spritkosten (hab ich noch nie ausgerechnet)
    + Teilnahme an Turnieren (ca. 50 €/Jahr)
    + Essen und Trinken auf dem Hundeplatz (ca. 5-10 €/Woche)
    + zwei- bis dreimal pro Jahr ein Seminar (20 - 150 €)
    Sonstiger Kram (Leinen, Halsbänder, Sportausrüstung, Spielsachen, Leckerlis): ca. 10 €/Monat

    Also insgesamt so 100 - 150 € pro Monat, wenn keiner krank wird.

    Ich bin zwar mit einem Hund aufgewachsen und habe mich gut vorbereitet gefühlt, als ich meine erste eigene Hündin geholt habe, aber auf diesen Hund war ich trotzdem nicht vorbereitet.

    - Ich dachte, wenn ein Hund von klein auf viele Kontakte mit unterschiedlichen Rassen hat, entwickelt er sich automatisch zum verträglichen Hund - tja, falsch gedacht, die Rechnung ist bei Maja sowas von überhaupt nicht aufgegangen.
    - "Wenn man richtiges Verhalten nur ausreichend bestätigt und Falsches ignoriert, wird der Hund brav." Das hat beim alten Familienhund wunderbar funktioniert, aber Maja hatte/hat so viele unerwünschte, aber selbstbelohnende Verhaltensweisen, dass man bei ihr so nicht sehr weit kommt.
    - Ich dachte, wenn ein Hund sehr temperamentvoll ist, muss man ihn wahnsinnig viel auslasten, damit er zur Ruhe kommt - na ja, Maja war mit einem Jahr ein völlig überdrehter Beschäftigungsjunkie und ist nie wirklich zur Ruhe gekommen.
    - Konsequenz: hört sich so einfach an, aber ich hatte total unterschätzt, wie penetrant und einfallsreich ein Hund werden kann, wenn er etwas unbedingt will.
    - Ich habe gemerkt, wie schwierig es ist, einen Sitter zu finden, wenn der Hund nicht ganz einfach ist. Ich habe zwar einige Betreuungsmöglichkeiten für meine Hunde, aber Maja gebe ich nur ungern jemandem, weil sie sich bei anderen Menschen verhält wie die Axt im Wald.

    Was mich außerdem überrascht hat:
    - die Außenwirkung: Ich werde von Fremden völlig unterschiedlich wahrgenommen, je nachdem, ob ich meine große schwarze Hündin oder mein lustiges kleines Wuschelteil dabeihabe.

    Es ist doch nicht schlimm, wenn es nur Knochen vom Geflügel gibt, solange du genug fütterst, um den Ca-Bedarf zu decken. Aber wenn du es trotzdem etwas vielfältiger haben willst, kannst du ja mal Lamm- oder Rehrippe ausprobieren.

    Zu den Innereien: Die füttert man ja wegen der Vitamine. Jetzt hat Lunge aber praktisch keine Vitamine, deshalb ist das so ziemlich das Letzte, was ich in eine Innereienmischung aufnehmen würde. Hast du schon mal versucht, Leber anzubraten? Viele Hunde fahren total auf gekochte Innereien ab, obwohl sie sie roh nicht anrühren würden.

    Wenn man das Fleisch antauen lässt, kann man es gut schneiden. Andere Möglichkeit: Messer aufs Fleisch legen, mit dem Hammer darauf schlagen, das geht viel einfacher als sägen.

    Zur Lunge: So viel Nährwert hat die ja nicht, sollte also kaum einen Unterschied machen, ob roh oder getrocknet. Ich füttere aber gar keine Lunge.

    Ich hatte dieses Fett-Glucose-Gemisch von Grau, davon war ich einfach nicht so überzeugt.

    Jetzt nehme ich entweder stückig gefrorenes Hühnerfett (bei Haustierkost wiegen die einzeln entnehmbaren Klumpen 5 - 20 g) oder eben Gänse- oder Schweineschmalz.

    Fleischige Knochen kauen reinigt die Zähne, das stimmt schon, aber gekochte Knochen sollte man nie füttern, da sie splittern können.
    Ich weiß jetzt nicht, wie groß dein Hund ist, aber wenn er groß ist, wird er Hühnerflügel wohl kaum gründlich kauen, also bleibt der Reinigungseffekt aus, und wenn er klein ist, ist er durch die Menge schnell mit Kalzium, Protein und Kalorien überversorgt. - Also ich halte den Rat der Tierärztin für Blödsinn.

    Meine Hunde bekommen alles vom Huhn, insbesondere Karkassen; außerdem Lamm- und Rehrippe, Kaninchenkarkassen und -köpfe, Putenhälse, -schenkel und -flügel, Rindersuppenknochen, Kalbsbrustbein.

    Hallo,

    ich hatte das auch eine Zeit lang, weil Maja schnell abnimmt. Dafür war es auch gut, allerdings finde ich die Dosierung schwierig, weil ich nicht rausfinden konnte, wie viele Kalorien da drin sind.

    Bei haustierkost.de gibt es übrigens auch Fett in Stücken. Ich habe zur Zeit Hühnerfett da, das geht super zu portionieren und da es gefroren ist, verdirbt auch nichts. Es nimmt halt einiges an Gefrierkapazitäten weg, weil es lange reicht.