Technisch am einfachsten finde ich auch die Rechtskehrt.
Mir persönlich gefällt aber die Linkskehrt besser. Deswegen arbeite ich immer darauf hin. Aber wenn man es ordentlich machen will, ist es schon anspruchsvoll und fällt vor allem großen und langen Hunden sehr schwer.
Mit Maja bin ich bis zur 2 immer die Rechtskehrt gelaufen, weil ich mit unseren Linkskehrts einfach nicht zufrieden war. Erst in der 3 waren wir so weit, dass ich mit gutem Gefühl Linkskehrts gemacht habe.
Rasta dagegen ist ein kurzer, kleiner, beweglicher Hund und springt einfach auf der Stelle rum. Daher gab es von Anfang an nur Linkskehrts.
Man muss halt immer schauen, was dem eigenen Hund am besten liegt.
Bei uns im Verein lernen die Obedience-Neueinsteiger beide Varianten und entscheiden sich dann vor der ersten Prüfung, was ihnen/ihrem Hund am besten liegt.
Gegenläufige Kehrt sieht man auf Obedience-Prüfungen eher selten. Stellt für mich auch keine Option dar, da es eine unnötige Verkomplizierung ist, für die ich keine Vorteile sehe.