Beiträge von LayNia

    Ella gibt mir ein kleines Rätsel auf:
    Immer wenn ich Ella in irgendeiner Form Stress aussetze, was ja manchmal nicht vermeidbar ist, rückt sie hinterher quasi ein Stück näher an mich.
    Will heißen weniger schüchtern freut sich mehr... Macht quasi danach einen Riesen Fortschritt.
    Eigentlich hätte ich eher erwartet dass es zumindest erstmal ein Rückschritt bedeutet.
    Kennt ihr das so?

    So ungewöhnlich ist das gar nicht und auch nicht nur auf Hunde beschränkt.

    Ich habe viele Jahre lang Ratten gehalten, darunter auch viele schüchterne. Da konnte ich es einige Male erleben, dass es einen Vertrauensschub gab, wenn wir eine schwierige Situation (meist TA-Besuch) gemeistert hatten.

    Ich hab auch ne OT-Frage: Wieso wird die Steuer eigentlich mit jedem Hund teurer? Welcher Sinn steckt dahinter? Normalerweise bekommt man doch immer Mengenrabatt... |)

    Na ja, einen Mengenrabatt gibt es, wenn man große Mengen von etwas verkaufen möchte. Die meisten Gemeinden möchten die Anzahl der Hunde aber wohl eher eindämmen, daher die höheren Kosten für Mehrhundehalter.

    Bisschen OT: Mal ne doofe Frage weils grad um die Hundesteuer geht.. Wozu sind denn eig die Hundemarken? Zum kontrollieren ob der Hund angemeldet ist? Ich hab in 14 Jahren Hundehaltung davon noch niemanden rum laufen sehen |)

    Eigentlich ja, aber ich habe sie auch nicht an den Hunden, weil mich das Geklimper nervt.

    In unserer Gemeinde muss man sie auch nur mitführen und nicht am Hund haben, daher hab ich sie am Schlüsselbund.

    Einzig im Sommer muss man aufpassen, dass es nicht zu warm wird.

    Was ist denn "zu warm"? Und wie stellst du das sicher? Ich meine, ein Aquarium zu beheizen ist ja einfacher als es zu kühlen.

    Ich habe auch schon mit Axolotln geliebäugelt, aber ich kann halt nicht gewährleisten, dass es im Sommer nicht zu warm wird.

    Wenn ich vom derzeitigen -Mistwetter- ausgehe : ein kleiner Hund ist wesentlich schneller wieder sauber als ein Großer.. und schleppt nicht soviel Dreck ins Haus.

    Na ja, das hängt schon auch mit der Fellstruktur zusammen. Mein Kleinpudel nimmt mehr Dreck mit als meine große kurzhaarige große Hündin, allerdings trage ich die Kleine bei Matschwetter immer einfach hoch und setze sie in der Badewanne wieder ab, so vermeide ich auch, dass sie den Dreck verteilt.

    Ein kleiner Hund kann leicht getragen werden, wenn z. B.
    - er krank/verletzt/alt ist
    - man ihn vor einem potentiell angreifendem anderen Hund in Sicherheit bringen muss
    - man bekommt ihn leicht auf den Tierarzttisch - mit meiner unwilligen 30-kg-Hündin immer stressig, das kleine 7-kg-Mädel hebe ich einfach hoch
    - man kann ihn in Bus und Bahn leicht auf den Schoß nehmen, so stört er niemanden

    Außerdem:
    - Wenn Erziehungsfehler passieren, ist das bei einem großen Hund evtl. gefährlich, beim kleinen oft nur lästig (Leineziehen, Menschen anspringen, andere Hunde anpöbeln...)

    Bisher waren wir beide den ganz kleinen Hunden eher abgeneigt. Wir haben zwei Kater, der Hund sollte da schon deutlich größer sein als die beiden

    Der Hund muss ja kein Winzling sein, aber so 35 - 45 cm und 5 - 15 kg haben definitiv Vorteile. Darunter wäre mir persönlich ein Hund schon wieder zu zerbrechlich.


    -kleine Hunde verlieren weniger Fell weils weniger Körperfläche ist (?)

    Das hängt mehr von der Fellstruktur als von der Größe ab. Aber unter den Begleithunderassen gibt es viele, die gar nicht haaren.