Beiträge von LayNia

    "Hast du Hunger" haben meine Hunde innerhalb kürzester Zeit verstanden ;)

    Ansonsten natürlich die Klassiker, und Sachen, die ich immer in bestimmten Situationen sage:
    "Gehen wir Gassi?"
    "Musst du mal?"
    "Gehen wir heim?" - Dann bleibt Maja stehen, um sich anleinen zu lassen.
    "Runter" vom Sofa, Schoß etc.

    Außerdem schlafen meine Hunde beim Autofahren immer, aber wenn wir beim Hundeplatz oder bei bekannten schönen Gassistrecken ankommen, wissen sie immer Bescheid und fangen an zu rumoren.

    Ich denke, Lernen durch Nachahmung machen Hunde sowieso. Das sieht man ja vor allem, wenn man sich einen Welpen als Zweithund holt. Was sich der alles vom Ersthund abschaut...

    Ich konnte schon oft beobachten, dass sich meine Hunde voneinander oder von mir Sachen abgeschaut haben:
    - Maja hat nie den Müll ausgeleert, bis Rasta es ihr gezeigt hat :roll:
    - Rasta hat sich Sachen in eine Kiste räumen von Maja abgeschaut.
    - Als ich mit Rasta für die BH geübt habe, habe ich sie zunächst nie aus dem Vorsitz in die Grundstellung springen lassen. Nachdem sie kurz zugeschaut hatte, wie ich mit Maja genau das geübt hatte, hat sie das ganz schnell übernommen - seitdem lasse ich sie oft erst bei Maja zuschauen, wie es richtig geht, bevor ich ihr etwas neues beibringe.
    - Heute habe ich mit dem Fuß getestet, wie fest das Eis auf einer Pfütze ist. Das musste Maja mir gleich nachmachen und hat auch mit der Pfote auf dem Eis herumgekratzt.

    Da ich die Sache "Do as I do" super spannend finde, war ich Ende letzten Jahres auf einem Seminar. Bis jetzt habe ich Maja beigebracht, 5 bereits bekannte Übungen nachzumachen. Alle objektbezogenen Übungen (Pfotentarget, Apport, Tempopäckchen in eine Kiste legen) hat sie von Anfang an fast fehlerfrei super imitiert. Körperliche Sachen wie Rückwärtslaufen nachmachen fiel ihr dagegen unheimlich schwer.
    Aber so langsam habe ich das Gefühl, sie begreift, dass sie mich zuerst beobachten und es mir dann nachmachen muss.

    Am Wochenende war ich auf einem Feldweg unterwegs, als mir ein Nordic Walker mit freilaufendem Hund begegnet ist. Der Hund ist geduckt und fixierend auf uns zugeschlichen. Also habe ich meine Hunde angeleint und den Halter gebeten, seinen Hund nicht herzulassen.
    Zuerst hat er mich aufgefordert, meine Hunde laufen zu lassen. Nachdem ich ihm klar gemacht habe, dass meine große Hündin unverträglich ist, kam von ihm völlig hilflos die Aussage:
    "Ich habe keine Leine dabei"

    Als ich dann den Vorschlag gemacht habe, seinen Hund doch einfach mal zu rufen kam ein ebenso hilfloses "xx, komm?" - Hat den Hund eher weniger interessiert. Der war dann auch bei uns angekommen und wollte meine Hunde "kennenlernen". Ich habe ihn geblockt, was ihn auch ausreichend beeindruckt hat, dass er wieder weg ist.

    Finde ich echt bemerkenswert, dass man ohne Leine völlig außerstande ist, seinen Hund zu kontrollieren und trotzdem ohne Leine unterwegs ist.

    Wie sind eure Erfahrungen mit Sittern aus der Verwandschaft? Ich habe ein wenig Angst, dass Sie die Bindung zu mir und meinem Freund verliert. Und vorallem, dass es mit der Erziehung schwierig wird.

    Das kommt sehr auf den Sitter an.
    Wenn man eine ähnliche Linie fährt und der Sitter einigermaßen Gespür für Hunde hat, eine super Lösung.
    Meine Hunde sind - wenn sie denn gesittet werden - bei meinen Eltern, die absolut keine Ahnung von Hunden haben. Daher haben sich einige Erziehungslücken gebildet, die ich nicht hätte, wenn meine Hunde in der Welpen- und Junghundezeit weniger Zeit dort verbracht hätten.

    Der Bindung hat die tägliche Betreuung in dieser Zeit übrigens überhaupt nicht geschadet. Meine Hunde wissen genau, wo sie hingehören. Wobei für Auslastung auch immer ich zuständig war.

    So, ich bin auch endlich durch und es hat mir insgesamt echt gut gefallen.

    ich mag Bücher so gerne, aus denen ich auf unterhaltsame und von mir aus auch etwas kitschige Art etwas Neues erfahre.

    Genauso geht's mir auch.

    Spoiler anzeigen

    Wie sich Vivians Geschichte langsam entfaltet, eingebettet in die Geschehnisse der Gegenwart fand ich sehr spannend zu lesen und ich konnte mich super hineinversetzen und mitfühlen.
    Aber das letzte Drittel hat mir leider nicht mehr so sehr gefallen. Ich fand es etwas schade, dass die Geschichte aufs Ende hin haarscharf daran vorbeischrammt, echt kitschig zu werden. Die Geschichte mit der wiedergefundenen Tochter, dass sich Mollys Probleme scheinbar alle in Luft auflösen... Also nicht, dass ich jetzt ein Problem mit Happy Ends habe, aber ich fand es etwas dick aufgetragen.

    Mein Gesamtfazit ist trotzdem positiv. Ein sehr interessantes Thema, das mir bis dato völlig unbekannt war, spannend aufbereitet mit ansprechenden Charakteren. Danke, @tinybutmighty für das tolle Buch.

    30. Lies ein Buch, in dem Krankheit oder Tod eine große Rolle spielen

    'Fever'- Deon Meyer


    Gott war das genial. Vor allem auch der Schluss... hätte ich nicht erwartet. Sehr, sehr spannend und tatsächlich richtig gut.

    Ich glaube, da kupfere ich bei dir ab. Ich habe noch kein Buch, in dem Krankheit oder Tod eine große Rolle spielen auf meiner Liste und "Fever" hört sich echt spannend an.

    Zwei Bücher hab ich abgehakt (ich arbeite übrigens auch gerne Listen ab ;) ):

    1. Lies ein Buch eines deutschen Autors: Kerstin Gier - Rubinrot
    26. Lies ein Buch, das die Flora im Titel oder auf dem Cover trägt: Steve Mosby - Schwarze Blumen

    Beide waren nicht schlecht. Das von Kerstin Gier war super leicht zu lesen, ich konnte mich richtig vertiefen und auch über das Teenager-Gesülze hinwegsehen. Bin gespannt, wie es in den nächsten beiden Bänden weitergeht.

    Schwarze Blumen war leider schlecht übersetzt ("Die einzige Konzession, die er zu ihrer Sicherheit machte..." - ähm ja, concession kann unter Umständen auch mal mit Konzession übersetzt werden, aber hier passt es wohl gar nicht...). An sich aber spannend und gut zu lesen.

    Im Moment lese ich

    15. Lies ein Buch, das verfilmt wurde
    Stephen King - Sie

    Ich kannte schon den Film und habe beim Lesen immer die (deutsche Synchron-)Stimme von Kathy Bates im Kopf - sehr passende Schauspielerin/Synchronsprecherin für die Rolle. Ansonsten ein typischer Stephen-King-Roman, locker flockig zu lesen und spannend - wenn auch mittlerweile nicht mehr so ganz mein Geschmack.

    Ich freue mich total auf
    16. Lies ein Buch, das von einem anderen DF-User empfohlen wurde
    Christina Baker Kline - Der Zug der Waisen

    Es wurde heute geliefert und es ist das Buch der aktuellen Leserunde. Die Aussagen dort haben mich schon neugierig gemacht.