Beiträge von LayNia

    Ja es ist zweifellos so, dass sie manchmal total weggetreten wirkt, wenn sie etwas sieht, dessen Gefahrenpotential sie nicht einschätzen kann.

    Aber spricht man dann nicht auch von fehlender Bindung, wenn sie sich dann lieber allein in Richtung "Gefahr" begibt,um auszuchecken, was da los ist, statt bei uns Schutz zu suchen?

    Wo soll denn das Vertrauen herkommen, dass du sie schützt? Das muss man über einen längeren Zeitraum aufbauen.

    Vor allem Hunde, die oft im Regen stehengelassen wurden, haben ja oft verinnerlicht, dass sie sich selbst um ihre Unversehrtheit kümmern müssen.

    Und Hunde gehen eben unterschiedlich mit "Gefahren" um. Ich habe auch eine Hündin, die wählt im Zweifelsfall immer den Weg "auf ihn mit Gebrüll", während die zweite Schutz bei mir und der Ersthündin sucht.

    Bei aktiv regierenden Hunden ist mehr Training erforderlich. Aber dein Problem ist trainierbar und absolut nicht ungewöhnlich. "Zeigen und Benennen" wurde ja schon genannt, da solltest du dich mal einlesen.

    Mit "sportlich" meinte ich einen Hund mit "normaler" Figur normalem Fellwuchs und langer Nase.

    Ich hatte meine Aussage nicht auf dich bezogen ;)

    Der Anfangspost der TE klingt so, als ob die Annahme besteht, dass man für 15 km joggen einen Hochleistungssportler (z. B. Border Collie) benötigt. Darauf bezog sich mein Post.

    Für einen Hund, der das gewohnt ist, sind 15 km joggen ein netter Spaziergang.

    Daher benötigt man dafür keine besonders sportliche Hunderasse.

    Border Collies sind hochspezialisierte Hütehunde, die angepasste mentale Auslastung benötigen und das in genau der richtigen Dosis, weil sie bei Über- oder Unterforderung schnell neurotisch werden. Daher würde ich diese Rasse nur sehr wenigen Leuten empfehlen.

    Was für Anforderungen soll der Hund den noch so erfüllen, außer zu joggen?

    Also einen Plan B wegen Krankheit/Überstunden ist bei mir nicht nötig bzw. bin ich, was meine Arbeitszeit und Mittagszeit angeht relativ flexibel und kann auch mal länger Mittag machen.

    Einen Plan B sollte man immer haben, da man nie weiß, was so alles passieren kann. Zumindest 1 - 2 mögliche Hundesitter, die im Notfall einspringen können, wären schon sinnvoll.


    Ansonsten wäre, den Meinungen einiger hier, ja ein Hund nur möglich, wenn einer von uns nur halbtags arbeiten würde. Seht ihr das so?

    Nein, ich arbeite auch Vollzeit, habe zwei Hunde und fahre in der Mittagspause heim. Im Gegenzug verbringe ich meine komplette Freizeit mit den Hunden. Die Hunde bekommen mindestens 2 Stunden aktive Beschäftigung mit mir am Tag; am Wochenende sind sie quasi den ganzen Tag mit mir zusammen. Und: Meine Hunde sind natürlich nicht alleine, sondern zu zweit.

    Aber: Das geht nicht von heute auf morgen. Mit Welpen schon gar nicht, wie schon erwähnt wurde. Anfangs benötigt man zwingend jemanden, der für den Hund da ist - und das für eine nicht festgelegte Zeitspanne, weil sich Hunde einfach unterschiedlich entwickeln und man nicht weiß, wann er so weit ist, dass es auch ohne geht.

    Wenn deine Partnerin den Hund mit auf die Arbeit nehmen kann, ist das natürlich super, aber da der Chef sowieso skeptisch ist, würde ich mich nicht darauf verlassen. Gerade mit einem Welpen kann es ja gut sein, dass man nicht viel zum Arbeiten kommt, weil er ständig Blödsinn macht, schlecht zur Ruhe kommt, evtl. lange braucht, bis er stubenrein ist etc.

    Also machbar ist es schon, aber der Organisationsaufwand ist halt größer und ohne zumindest Teilzeitbetreuung und Plan B würde ich mir keinen Welpen holen.

    Ich lese hier auch wieder mit, manchmal schreibe ich auch was:

    - Maja (*18.07.2006), Mix aus Weißem Schäferhund, Labrador und Deutsch Drahthaar
    - Rasta (*15.01.2013), zwerggebliebener Kleinpudel

    Der nächste Hund ist bis spätestens 2020 geplant. Ich gehe aber davon aus, dass Maja dann nicht mehr leben wird.
    Einen Dritthund könnte ich mir zwar prinzipiell zwar schon vorstellen, aber die Kombination dann pflegebedürftige Seniorin, im Hundesport aktiver Hund + Welpe... - nein eher nicht.

    Ich bin nach einer längeren Flaute wieder etwas vorangekommen:

    8. Lies ein Buch, das sich um eine Gruppe dreht
    Sam Mills – Wir Retter der Welt

    War nicht schlecht, allerdings nicht gut übersetzt. Es ging um eine Gruppe Jugendlicher, die eine Sekte gründen und eine Mitschülerin, die sie für eine Terroristin halten, entführen. Erzählt wird aus der Sicht eines nach der Trennung seiner Eltern psychisch etwas labilen Jungen, dem nach anfänglicher Begeisterung nach und nach immer mehr Zweifel an der Aktion kommen.

    33. Lies einen historischen Roman
    Sabine Weigand – Die Seelen im Feuer

    Das Buch hat mich echt überrascht. Ich hatte nicht viel erwartet, weil historische Romane schon länger nicht mehr meins sind. Für dieses Buch habe ich mich entschieden, weil es in meiner Heimatstadt Bamberg zur Zeit der Hexenverfolgung spielt - ein interessantes historisches Thema. Wider Erwarten hat es mich so richtig gefesselt, sodass ich es kaum weglege konnte.




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