Beiträge von LayNia

    Danke für die ausführliche Erklärung! Also reagieren weiche Hunde sehr feinfühlig auf Signale und Stimmungen, wenn ich das richtig verstanden habe. Heißt das dann auch, sie sind sensibel im Sinne von weniger nervenstark/schnell verunsichert? Dann muss man doch - gerade als Anfänger - aufpassen, dass man keine falschen (negativen) Signale sendet und noch mal mehr auf Mimik, Gestik und Betonung achten, oder? Klingt jetzt erziehungstechnisch eher anspruchsvoll für mich als Laien.

    Ja, sie reagieren sensibel auf Ansprache und Stimmungen.

    Ob Anfänger oder nicht, ist eher zweitrangig. Ein launischer Mensch, der seine Stimmungen nicht unter Kontrolle hat und die Launen an anderen auslässt geht aber gar nicht.
    Auch unfaire Behandlung, Druck und Zwang vertragen Pudel schlecht.

    Fürs Wasser habe ich einen großen Plastiknapf mit Gumminoppen.
    Ich habe mich jetzt nicht bewusst für einen Plastiknapf entschieden, sondern den bei einem Turnier gewonnen.

    Futter gibt es in Keramiknäpfen, weil Maja ihren Napf und Rastas Napf immer seeehr gründlich ausleckt und es mir auf die Nerven geht, wenn ein Metall- oder Plastiknapf dabei über den Boden geschubbert wird.

    Meinen Hunden ist das Material egal, sie fressen und trinken aus allen Näpfen.

    Meine Wohlfühltemperatur liegt so bei 24°. In der Wohnung ist es trotzdem normalerweise kühler, so 21 - 22° - außer ich bin den ganzen Tag daheim, da heize ich dann auch den ganzen Tag und abends ist die Wohnung trotz regelmäßigem Lüften schön aufgewärmt. Abends ziehe ich immer Hausanzug mit Strumpfhose und dicke Socken + Hüttenschuhe an und decke mich zu. Dann geht es auch bei den üblichen 22°.

    Im Büro friere ich bei unter 24°, da bewege ich mich schließlich nicht großartig.

    Die Goblins war das erste Buch, das ich von Hines gelesen habe, deswegen kann ich dir zum Autor an sich nichts sagen. Ist halt eher ein Jugendbuch, ist aber toll zum Eintauchen und teilweise auch zum Schmunzeln.

    Ich kann es dir auch ausleihen, wenn du möchtest.

    Dieses Jahr habe ich schon 27 Bücher gekauft :shocked: :flucht: - und erst eines davon gelesen, die anderen gelesenen waren alle geliehen.

    Aber ab Februar werde ich meinen Vorsatz für 2019 - weniger Bücher zu kaufen - einhalten, ganz ehrlich :hust:

    Hatte den Thread fast vergessen, hier noch meine Tops und Flops aus 2018:

    Tops:
    - Andy Weir - Der Marsianer
    Unheimlich spannend, ich konnte es kaum weglegen.

    - Jim C. Hines - Die Goblins
    Ich hatte nichts erwartet und wurde völlig davon überrascht, wie sehr ich in die Geschichte eintauchen konnte.

    - Stephen King - Sie
    Als Teenager bis Mitte 20 habe ich gerne Stephen King gelesen, aber seit Jahren schon nicht mehr. Das Buch hat mich wieder daran erinnert, warum mich seine Bücher früher so fasziniert haben.

    - William Shakespeare - The Tempest
    Das Buch lag schon lange herum und ich hatte ewig nichts mehr von Shakespeare gelesen, weil es ja nicht gerade einfache Kost ist. Im Urlaub hatte ich mir vorgenommen, es zu lesen und habe es nicht bereut. Man muss sich wirklich Zeit nehmen und konzentriert lesen, aber es lohnt sich.

    - Ernest Hemingway - Der alte Mann und das Meer
    Bisher das erste Buch, das ich von Hemingway gelesen habe und sicherlich nicht das letzte. Ein Buch, das mich zum Weinen gebracht hat und das will was heißen.

    - Walter Moers - Die Stadt der träumenden Bücher
    Entweder man liebt es oder man hasst es. Für mich war es das erste Buch seit lange, das mich beim Lesen dazu gebracht hat, lauthals zu lachen.


    Flops:
    - Karl May - Winnetou
    Unfassbar, wie schlecht dieses Buch ist. Schwachsinnige, ins Lächerliche gehende Charaktere, umständlich geschrieben... - unglaublich, das Karl May so viele Fans hat.

    - Erik Axl Sund - Scherbenseele
    Sicherlich kein ganz schlechtes Buch, aber ich konnte die depressive Stimmung kaum ertragen.

    - Dave Barry - Die Achse des Blöden
    Eine Politsatire, die unendlich seicht ist und ständig versucht, lustig zu sein - nein, nichts für mich.

    - Jodi Picoult - Bis ans Ende aller Tage
    Ich konnte zu keinem der Protagonisten eine Verbindung aufbauen, sie waren alle zu flach und irgendwie nicht authentisch. Die Geschichte selbst fand ich auch unglaubwürdig.

    - Fred Vargas - Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord
    Wäre das Buch nicht so dünn, hätte ich es abgebrochen. Es hat mich einfach gar nicht mitgerissen. Wobei mir versichert wurde, dass die nachfolgenden Bände besser sind, daher werde ich die Autorin wohl noch mal lesen.

    - Kate Grenville - Lilian's Story
    Langweilig.

    Ich habe gerade den Nachtzirkus von Erin Morgenstern gelesen, auf das ich aufgrund der sehr unterschiedlichen Meinungen hier sehr gespannt war.

    Ein schönes Buch, ich habe es in einem Rutsch fast an einem Tag gelesen. Danke, liebe @Nesa8486 fürs Ausleihen

    Was mich etwas störte: Immer wenn ich gerade in den Zauber der Zirkuswelt versunken war, kam ein Zeitsprung - ein stilistisches Mittel, dass ich eigentlich schätze - sodass der Zauber wieder weg war. Das Buch hatte in der Mitte auch einige Längen, die man hätte straffen können.
    Aber insgesamt hat es sich absolut gelohnt, es zu lesen.