Beiträge von LayNia

    Beim nächsten Hund (und es soll ja wieder etwas in dieser Gewichtsklasse werden) würde ich schon viel früher auf Koordination Wert legen, sodass dann vielleicht auch vorne fest in Betracht kommt.

    Es schadet keinem Hund, wenn man Koordination und Körpergefühl/-Beherrschung übt, auch wenn man es nicht konkret für den Sport braucht.

    Ich merke das bei meiner alten Hündin, die hinten stark abbaut. Um dem entgegenzuwirken, mache ich viele Übungen für die Hinterhand, was mit einem Hund, der das im Prinzip schon kennt, bedeutend einfacher ist, als mit einem, der das 10- bis 12-jährig zum ersten Mal macht.

    Ich hab das Gefühl um das besser verarbeiten zu können brauche ich für mich einen Grund wieso das passiert ist.

    Das ist sehr verständlich, aber ohne den Hund zu kennen, kann man da leider nur spekulieren.
    Der Hund könnte wie schon erwähnt Schmerzen haben, vielleicht wird er auch gerade erwachsen und packt neue Verhaltensweisen wie z. B. Territorialverhalten aus.

    Ah, "Die Wand" ist das Buch, das ich vor Jahren mal gesucht habe :shocked:
    Erklärung: Ich habe vor etlichen Jahren mal im Fernsehen oder so von einem Buch gehört, in dem eine Frau durch eine Wand von der restlichen Welt abgeschnitten ist. Ich wollte das Buch unbedingt lesen, konnte aber nicht herausfinden, wie es heißt und wer der Autor ist (das war, bevor ich Internet hatte).
    Ich hatte es ganz vergessen, aber jetzt steht es auf meiner Liste. :smile:

    Ich mache es vom Hund abhängig. Bei Maja habe ich mich noch beschwatzen lassen und vorne fest ausgebildet, weil es ja schöner und schicker ist. Wir haben immer damit gekämpft, weil es nicht ihrem natürlichen Bewegungsablauf entspricht.

    Bei Rasta habe ich geschaut, wie so ihre natürlichen Bewegungsabläufe sind (vorne fest) und habe sie entsprechend ausgebildet.

    Eine Vereinskollegin, die auch immer vorne fest hatte, hat jetzt auch bei ihrer jüngeren Hündin - nachdem sie bei zwei Hunden immer gekämpft hat und es nie so richtig 100 % schön war - auf hinten fest umgestellt.

    Wenn ich nur mit einem Hund einen Termin habe, nehme ich den anderen oft nicht mit. Das sollten meiner Meinung nach alle Hunde auch lernen.

    Je nach Hundetyp kann das Zurückkommen allerdings heikel sein. Falls Deine beiden "Alten" sich bei Deiner Rückkehr stark hoch pushen, solltest Du das jetzt rechtzeitig unterbinden. Denn dann kann es vorkommen, dass es zwischen den Hunden knallt, wenn die Tür aufgeht.

    Das kann ich auch bestätigen. Wenn meine Alte daheim geblieben ist und ich komme mit der Kleinen zurück, merke ich sehr deutlich, wie scheiße sie das findet. Da sie weiß, dass Kleinteil-Beißen strengstens verboten ist, geht sie ihr aus dem Weg und wirft ihr nur böse Blicke zu. Ich schicke die Kleine meistens gleich in ihren Korb, dann ist sie aus der Schusslinie und provoziert die Große nicht noch zusätzlich.
    Allgemein gestalte ich das Zurückkommen so ruhig wie möglich.

    Oder gibt es auch Hündinnen, bei denen der Abstand immer variiert?

    Maja war immer unregelmäßig läufig (insgesamt 5 Läufigkeiten, bis sie kastriert wurde) und Rasta hat von Anfang an einen regelmäßigen Zyklus.

    Ich denke, wie es bei deiner Hündin ist, wirst du erst nach ein paar Läufigkeiten wissen.

    Ich nehme an, du meinst Alltags-Fuß, keine sportliche Fußarbeit?

    Prinzipiell ist natürlich beides einfacher, wenn man das in einer Geschwindigkeit macht, mit der man sich wohlfühlt.

    Er verfällt schnell ins Trab und dementsprechend ist er auch wieder schneller als ich, so dass ich oft korregieren muss.

    Für die meisten Hunde ist Trab der "Normalgang", mit dem sie sich am wohlsten fühlen. Sich ständig zurückhalten zu müssen, kann ganz schön anstrengend und frustrierend sein.
    Ich kann mir aber irgendwie gar nicht vorstellen, dass ein kleiner Hund so schnell trabt, dass es für dich zu schnell ist. Selbst bei meiner großen Hündin (ca. 64 cm) komme ich mit (wenn auch im Stechschritt ;) ), wenn sie trabt.

    Ich glaube aber tatsächlich, das viele Probleme bei der Leinenführigkeit darauf zurückzuführen sind, dass Hund und Mensch unterschiedliche Wohlfühlgeschwindigkeiten haben.

    Aber was mir gerade einfällt. Baxter läuft auch häufig im "Pass".

    Das muss nicht unbedingt gesundheitliche Gründe haben. Meine Hunde machen das, wenn ich zu langsam bin, als dass sie traben können, quasi als Zwischending zwischen Schritt und Trab.

    Warum wickelt man Schleppleinen beim Spazierengehen auf?
    Ich wüsste gar nicht, wie ich das mit zwei Schleppleinen machen sollte xD
    Wenn ich die kürzer greifen will, greife ich halt weiter vorne in die Leine und der Rest schleift hinter mir her. Gewickelt wird nur zum Verstauen im Auto.

    Wenn ein 30-kg-Hund neben einem an der 10 m langen nicht aufgewickelten Schleppleine befestigt ist und durchstartet, ist das gar nicht lustig :roll: - kann ich aus eigener Erfahrung sagen ;)