Beiträge von LayNia

    Das unsere Hunde andere, normal ja völlig unbekannte Raubtiere ohne Erfahrungen am Geruch als gefährlich einstufen... sehr spannend, hätte ich so nicht gedacht.

    Oh ja, unterschätze das nicht. Als Maja das erste Mal in einem Wildpark mit Wölfen und Luchsen war, ist sie, als wir uns den beiden Gehegen genähert haben, plötzlich immer langsamer geworden und vorsichtig geschlichen. Sie konnte noch kein Tier sehen, aber der Geruch war wohl sehr gruselig.
    Die Wölfe hinter dem Zaun fanden dieses Schauspiel übrigens sehr spannend.

    Man sollte auch nicht unterschätzen, dass manche Zoo-/Wildparktiere auf Hunde reagieren. Als wir im Zoo waren, waren die Tiger dort hinter einer Glasscheibe, man konnte also direkt ran. Der eine riesige Tiger fand Maja wohl nicht so toll und ist frontal bis zur Scheibe getrabt :ugly: ; dann hat er sich umgedreht und die Scheibe markiert. Maja hat natürlich den Schreck ihres Lebens bekommen. Also bei Großkatzen lieber etwas Abstand halten.

    Ich war jetzt zweimal mit Hunden in Kroatien. Gefunden habe ich die Ferienwohnungen jeweils über Portale wie booking.com und traum-ferienwohnungen.de. Da kann man filtern, was man möchte, also Ferienhaus, Garten, Haustiere erlaubt, Entfernung vom Strand etc.
    Istrien ist von München aus normalerweise in 7 Stunden zu erreichen, wenn man nicht gerade zu den größten Stoßzeiten fährt und stundenlang im Stau steht.

    Ich kann Kroatien mit Hund sehr empfehlen, es gibt viele Möglichkeiten, mit Hund schwimmen zu gehen.

    Ich gehe öfters mit meinen Hunden in Wildparks, auch im Zoo war ich mit Maja schon ein Mal.

    Was sollte man beachten?

    Der Hund sollte an kurzer Leine geführt werden und die Tiere nicht durch Bellen/wildes vor-dem-Gehege-Herumspringen behelligen.

    Kann man das irgendwie üben/vorbereiten?

    Es ist nicht verkehrt, in etwa zu wissen, wie der Hund reagieren wird und schon mal gewünschtes Verhalten zu formen. Für meine Hunde sind Koppeln/Weiden mit Pferden und Nutztieren etwas völlig normales, somit konnte ich in etwa abschätzen, wie sie im Wildpark reagieren und eben auch schon mal etwas üben. (Meine Hunde reagieren übrigens auf Hirsche und Rehe im Gehege nicht anders als auf Pferde, nämlich völlig desinteressiert.)

    Sollte der Hund ggf. ein gewisses Mindestalter haben oder irgendwelche anderen Voraussetzungen?

    Da der Hund ja die ganze Zeit angeleint geführt werden muss, sollte die Leinenführigkeit einigermaßen sitzen und nicht mit Stress verbunden sein. Auch sollte der Hund alt genug sein, dass ihn eine längere Zeitspanne an der Leine und die vielen Eindrücke nicht überfordern.

    Apropos besteigen, da fällt mir gerade auch etwas ein. Seit Kaamis erster Läufigkeit letzten September, macht sie immer wieder mal Ansätze meinen Arm beim streicheln/kuscheln besteigen zu wollen. Klar, von meinem Rüden kannte ich das aus der Pubertät, aber machen Hündinnen das auch?

    Ja, kenne ich auch. Rasta hat es als Welpe aus Übersprung dreimal probiert, da habe ich ziemlich ungnädig reagiert und seitdem ist das Thema eigentlich durch.

    Aber wenn sie läufig ist, merke ich ihr in manchen Situationen an (wenn ich sie abtrockne z. B.), dass sie sich beherrschen muss, nicht meinen Arm zu rammeln :roll: . Andere Hunde nimmt sie auch gerne, wenn ich nicht aufpasse.

    Wenn eure Hunde an der Leine ziehen um irgendwohin zu kommen zum Schnüffeln oder Markieren, geht ihr dann mit ihnen an die gewünschte Stelle oder fordert ihr sie auf wieder ordentlich an der Leine weiter zu gehen (und geht dann weiter oder geordnet an die gewünschte Stelle)?

    Zum Schnüffeln und Markieren haben meine Hunde Freilauf, an der Leine erwarte ich, dass sie sich nach mir richten - sie laufen aber recht wenig an der Leine.
    Ich lasse mich nicht von den Hunden in der Gegend herumzerren. Ich habe mit Maja einen Hund, der das sofort ausnutzt und dann davon ausgeht, dass das allgemein so erlaubt ist.

    Eine Ausnahme gibt es: Wenn ich mit den Hunden nur zum Lösen rausgehe, dürfen sie sich ein geeignetes Plätzchen suchen und ich gehe dann auch mit, wenn etwas Zug auf der Leine ist.

    Danke für eure Meinungen. Ich lese das Buch auch gerne und freue mich darauf, es mir abends damit in meinem Lesesessel gemütlich zu machen, aber es hat doch so seine Längen.
    Ich finde den geschichtlichen Hintergrund ja auch durchaus interessant, aber er nimmt für mich einfach zu viel Raum ein.

    Na ja, ich habe noch den zweiten Teil da und wollte auch den dritten kaufen, weil die Bücher im Regal so schön aussehen, mal schauen, ob ich nach dem zweiten noch Lust darauf habe...

    Hat von euch jemand die Jahrhundert-Trilogie von Ken Follett gelesen? Ich kenne Folletts Bücher bisher als zwar nicht wahnsinnig tiefgründig, aber doch sehr spannend und kurzweilig zu lesen.

    Jetzt habe ich ein Drittel des ersten Bandes "Sturz der Titanen" durch, das vom ersten Weltkrieg handelt. Prinzipiell sind es spannende - wenn auch etwas vorhersehbare - Handlungsstränge mit interessanten Personen. Aber: Die Kriegshandlungen und der -verlauf hätten echt nicht so detailliert beschrieben werden müssen. Man möge mich einen Geschichtsbanausen nennen, aber das langweilt mich.
    Und auf die Sexszenen könnte ich auch verzichten - ich glaube, das sind die schlechtesten Sexszenen, die ich je gelesen habe.

    Gestern habe ich Cody McFadyen's "Die Stille vor dem Tod" zu Ende gelesen. Sehr blutig, sehr sprunghaft, sehr eigenartiges Ende, das eigentlich offen ist und nach weiteren Smoky Barrett Fällen klingt, die dann vermutlich genauso blutig sind.

    Also - ich muss nichts mehr von diesem Autor lesen, ich mag spannende Krimis, aber das war mir doch zuviel.

    Gruss
    Gudrun

    Ging mir genauso. Ich habe jetzt kein Problem damit, wenn es mal krass und blutig wird, aber dieses Buch war einfach nur eine Aneinanderreihung von immer krasseren Möglichkeiten, Menschen zu quälen und zu töten.