Man möchte ihn ja auch gut präsentieren können.
Nö. Der Hund soll doch schon sein wie er ist, sonst endet er am Ende beim falschen Halter.
Würde ich mich für nen Hund auf ner Pflegestelle interessieren will ich doch genau das wissen: Wie ist der Hund? Welche Baustellen? Worauf muss man achten?
All die wichtigen Fragen eben, und du arbeitest grade daran den Hund einschätzen zu können um eben diese Fragen beantworten zu können. Und zwar dann wenn es Zeit dafür ist, wenn du das Gefühl hast diesen Hund jetzt vermitteln zu können.
Das ist doch nicht heute oder morgen, sondern dann wenn es eben soweit ist.
Er reagiert unsicher, ist aber per se erstmal doof weil wenn die Leute kommen um ihn kennenzulernen und er dann seine 42 Argumente zeigt... macht keinen so guten Eindruck.
Und wer damit nicht kann, der kann dann ja auch mit dem Hund nicht. Ergo besser er zeigt wie er ist, damit nur die Leute über bleiben die wirkliches Interesse haben.
Du zerdenkst es von der falschen Seite, je schlechter er sich präsentiert desto eher bleiben doch nur die über die sich sowas zutrauen.
Selbstzweifel, ja, klar. Denke jeder Mensch hat die.
Aber mit den Hunden? Selten. Weil jeder Hund der hier ist einfach generell "mein Hund" ist, wäre hier ein Pflegi wäre der genauso meins und ich würde da genauso agieren wie eben mit meinen Hunden. Oder mit Gasthunden.
Ich mache einfach.... Und nach all der Zeit mit diversen Hunden weiß ich für mich halt eben das es klappt. Klare Linie, einfach machen, Hund immer ne Rückmeldung geben.
Nehmen wir das mit dem Sofa.
Ich hätte ein "Samma?" von mir gegeben, sobald der Hund wach war hätte ich ihn kurz gekrault, wenn möglich wieder in den Schlaf gekrault (falls er das mag halt) und das wärs gewesen.
Kurze Rückmeldung eben das ich so Auswüchse nicht unbedingt schätze, direkt klar machen das aber alles okay ist jetzt und weiterkraulen fürs Wohlbefinden und um das Gefühl für den Hund angenehmer zu machen. Weil "Sofa + Mensch = immer schön hier" mein Ziel wäre.
Grade bei Hunden die halt nicht easy sind finde ich es wichtig das sie genug Zeit kriegen sich einzugewöhnen. Ich würde an deiner Stelle noch garnicht an Vermittlung denken, sondern nur daran das der Hund das normale Zusammenleben lernt.