Beiträge von Aoleon

    Wenn ich jetzt z.B. nach Kleinpudel-Welpen im VDH suche, bekomme ich keinen einzigen Züchter in Deutschland angezeigt, der Welpen hat. Das heißt, ich müsste mich durch die Seiten der einzelnen Züchter klicken. Die sind aber oft nicht aktuell, oder es gibt gar keine. Dann muss ich also auch noch anrufen und nachhören, ob überhaupt noch gezüchtet wird, und falls ja, wie läuft das, wenn ich Interesse hätte.

    Nö.

    Da geht man auf der VDH Seite halt auf den Link für die Vereine, klickt einfach den Link an für deren Webseiten und da dann auf Wurfliste.

    Nur Kleinpudel aktuell zB im PZV 5 Würfe unter 8 Wochen, 2 im DPK und im VDP ist es nur 1.

    Praktischerweise sind da auch ältere Würfe drinne, da kann man ganz entspannt die Züchter anschreiben.

    Und wenn man vor dem Wurftermin Kontakt haben will guckt man auf den jeweiligen Vereinsseiten halt nach den Deckanzeigen.

    Auch hier hab ich nur nach den Kleinpudeln geguckt, PZV erwartet 3 Würfe, DPK ebenfalls 3 und der VDP lustigerweise auch 3.

    Zeitaufwand für diese Infos waren 10 Minuten.

    Wenn du es als Privileg ansiehst, dass nur noch Menschen Hunde halten dürfen, die sich ein Mindestmaß an Wissen angeeignet haben - ja, dann bin ich durchaus dafür, dass nur noch solch "privilegierte Auserwählte" Hunde halten dürfen.

    Denk aber dran das dieses Wissen von den Leuten entschieden wird die auch die Rasselisten gemacht haben.

    Also Leute die keine Ahnung haben.

    Die delegieren das dann halt an "Experten", mit Glück wirkliche Experten, mit Pech eben nicht.

    Denn wenn ich mir angucke was hier zum Teil für Hundetrainer rumlaufen.... Wenn so Leute dafür zuständig sind kanns ganz schnell passieren das auch wir nicht mehr privilegiert sein werden.

    Ehrlich, ein Test von Leuten die mit Rütteldose, mit Kneifen, mit nur eine Methode für alle arbeiten, dann siehts duster aus.

    Nö, wenn man sich mal umguckt ist die Masse an Vermehren echt nicht zu übersehen.

    Beispiel Frenchies, die gibts ja echt massenhaft, dabei fallen im VDH nur um die 120-200 Welpen im Jahr.

    Chis sieht man auch zuhauf, weit mehr als circa 500 die im Jahr fallen.

    Oder die beliebten weißen Wuschel, alle weißen Wuschelrassen zusammen im VDH sind bei grad mal um die 1000 Welpen im Jahr.

    Selbst die Rassen mit vielen Welpen im VDH gibt es halt draußen noch viel mehr. Labradore zB, sind zwar immer so um die 2000 im Jahr, aber die Masse die da draußen rumläuft ist deutlich höher. Allein die ganzen Silberlabbis....

    Und wenn wir dann die ganzen Doodels mit reinnehmen dürften sich im gesamten der Tierschutz und die Vermehrer die ganzen 82,nochwas% ziemlich gleich aufteilen.

    Der deutsche Tierschutzbund geht übrigens davon aus das 54% aller Hunde und Katzen nicht gekennzeichnet und registriert sind, man kann davon ausgehen das die meisten davon auch nicht bei der Steuer gemeldet sind.

    In Frankfurt allein leben circa 22.000 Hunde. Gemeldete halt. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein.

    (In meinem kleinen Städtchen wurde im Sommer ne Haus zu Haus Befragung von der Stadt durchgeführt, denn angeblich hatte die Stadt "nur" circa 2.000 Hunde. In den Wochen zwischen Bekanntgabe und Start der Befragung wurden Dutzende Hunde nachgemeldet, soviele das die Ausgaben für die Befragung wieder reingeholt wurden! Und trotzdem laufen noch genug nicht angemeldete Hunde herum)

    Ist halt schwer zu sagen so aus der Ferne.

    Offensichtlich scheint er ja lieber im Weg zu liegen, obwohl es bei dir ja generell genug Rückzugsorte gibt. Kann sein das er einfach gerne alles im Auge behalten will weil er sich noch etwas unsicher fühlt, kann sein das er ein Kontroletti ist, kann sein das deine Mädels verunsichert sind und er das gut findet, oder auch nicht, oder sonstwas.

    Die Grundfrage ist ja doch ob es okay ist für alle Hunde und da lautet die Antwort halt nein.

    Die einfachste Lösung wäre dann eben unten ein Stück einer Strebe zu entfernen damit die Kleinen durchpassen und dem Großen dann eben diesen Vorraum nicht zu lassen. Oder das Gitter ein bisschen höher setzen das die Kleinen unten durchpassen.

    Ich persönlich würde das tun einfach damit es egal wo ich bin immer einen Ort gibt wo die Kleinen sich sicher fühlen können.

    Und dann halt mal beobachten wie sich die Dynamik weiter entwickelt. Denn ehrlich, 3 Wochen sind ja nicht viel, da kommt eh noch was.

    Ich würde nen Pflegi einfach mitlaufen lassen und mit dem nix anderes machen als ich eh mit meinen Hunden mache, erspart Grübeleien und zuviel Fokus auf den Hunden. Aber leichter gesagt als getan...


    Wie oft ein Hund den Platz wechselt ist ja auch individuell.

    Hier bei uns liegt Hamilton in der Regel im Bett, oder im Wohnzimmer entweder auf dem Sofa oder dem Deckenhaufen. Der wechselt aber wirklich höchstens so 4mal den Liegeplatz in der Nacht. (Also im Sinne von Bett verlassen, sich im Bett woanders hinlegen zähl ich da nicht zu)

    Arren wechselte nur die Position im Bett, der hat das Bett nur verlassen wenn er mal was trinken wollte.

    Taro hingegen wechselt viel öfter, kommt ins Bett, geht wieder unter Garderobe, geht in den Hauptflur vor die Treppe, oder vor die Schlafzimmertür der Schwiegereltern (besonders wenns warm ist, weils da immer kühl drunter durchzieht), kommt wieder in mein Schlafzimmer entweder wieder ins Bett, oder legt sich vors Bett, oder auf den Hocker vorm Bett.

    Der wechselt mindestens 6mal den Platz, pennt dazwischen aber wirklich tief und fest, ist halt ein Nachtwandler.

    Vielleicht ist Pflegi auch ein Rumwandler.

    Und schon wieder ich.

    Nutzt hier jemand so ein "Schleckerchen"?

    Ich überlege ob ich nicht einfach ein Set von SmoothieDog bestelle, da hab ich alles da. Andererseits gibts nur das Schleckding ja zB bei Schecker für günstiger. Ist doche igentlich alles das gleiche, oder?

    Wobei nur bei dem von SmoothieDog dabei steht das er in die Spülmaschine kann...

    Man, ich kann mich nicht entscheiden! Nur so einen Roller und selber rumprobieren mit Füllung = ein paar Euro, oder doch besser son Paket = deutlich mehr Euro, aber zumindest weiß ich das Taro den einen Smoothie als Eis mega geliebt hat, da wäre ich also schon auf der sicheren Seite.

    Andererseits ist der Flausch eh so futtergeil das es vielleicht egal ist was da drin ist...

    Ich zerdenk das grade, hilfe!

    Passen die Kleinen durchs Babygitter?

    Falls ja, dann mach das einfach zu sodaß Pflegi halt schlicht nicht in diesen Flur kann.

    Falls nein musst du mal gucken wo du ne Metallwerkstatt in der Gegend hast, die können dir einfach ein Stück der Strebe rausschneiden damit genug Platz ist das die Zwerge durchpassen, aber der Große nicht.

    So haben die Kleinen dann auch nen Ort der wirklich nur für sie alleine ist, das kann durchaus viel Veränderung in die ganze Konstellation bringen wenn es für die körperlich unterlegen einen safe space gibt wo sie jederzeit alleine hinkönnen.

    Ich persönlich halte nichts davon einen Hund irgendwo festzunageln, und wenn er ohne Aufsicht eben nur auf einem Platz liegen darf ist es ja festnageln.

    Problematische Stellen einfach unproblematisch machen durch zustellen, abtrennen, irgendwas halt damit die Hunde ihren Rhythmus untereinander finden können, denn das braucht halt auch Zeit.

    Gesetzliche Regelungen (Gesetze, Verordnungen) regeln das gesellschaftliche Miteinander.

    Es ist bei keinem Gesetz angedacht, dieses lückenlos überwachen zu können - dazu sind Gesetze nicht da!

    Ging ja bei dem von mir zitierten garnicht um lückenlose Überwachung, sondern darum das sehr einfache und sehr logische Dinge nicht gemacht werden von den Leuten.

    Und das sind Dinge die zu Unfällen führen, jährlich sterben viel zu viele Menschen im Straßenverkehr!

    Interessiert halt die meisten Autofahrer nicht besonders. die fahren halt so wie sie wollen und nicht wie sie sollen. Und im Verkehr gibts immerhin Kontrollen.

    Der überwiegende Teil der Gesellschaft hält sich grundsätzlich an geltende Gesetze, das ist die Grundvoraussetzung in einer Gesellschaft.

    Wer diese nicht einhält und dabei erwischt wird, muss die entsprechenden Konsequenzen tragen.

    Und warum muss dann dieser überwiegende Teil der Gesellschaft den Scheiß mittragen den ihr fordert?

    Weil der große Teil hält Hunde ja normal, bemüht sich, versucht sein Bestes. Aber dennoch sollen alle dann ne Menge Geld und Zeit investieren, für die paar Blöden?

    Die Pflicht für einen Hundeführerschein VOR der Hundeanschaffung wäre zumindest ein Hürde, die mMn sehr wohl Einfluss auf die Populationsentwicklung hätte.

    Jein. Das ist dann wie mit den Rasselisten, die Leute die eh vernünftig sind, die sich an alles halten, die holen sich dann eben keinen Hund.

    Die Leute die auf sowas scheißen, die eben oft das Problem sind, die holen sich eh Hunde. Denen ist die Rasseliste egal, denen wird ein Hundeführerschein genauso egal sein.

    Und damit wären wir wieder im Thema Aoleon

    Wie ist denn deine Meinung, Erfahrung zu VB und der HHF?

    Sorry, hab nur paar Seiten gelesen

    Kurzfassung:

    Zuviele Hunde, zuwenig Können, zuviel Selbstüberschätzung, zu lascher Umgang mit Sicherheit, zuwenig Mitarbeiter, zuwenig an allem wichtigen.

    Ja, Euthanasie ist manchmal die "beste" Lösung, aber es wird mir viel zu oft vom Ende her gedacht (wohin mit dem gefährlichen Hund?) und zu wenig an den Anfang (wie verhindert man, dass sich die falschen Menschen den falschen Hund anschaffen).

    Es ist schlicht unmöglich das zu verhindern. Der Aufwand dafür wäre einfach so groß das es nicht leistbar ist für den Staat.

    Ehrlicherweise habe ich aber gar nicht auf dem Schirm gehabt, eine praktische Prüfung machen zu müssen - das ist ja NOCH UNBEQUEMER für den zukünftigen Hundebesitzer als meine Idee - gefällt mir!


    So wie ich Menschen grundsätzlich einschätze, würde der Hundeverkauf bei einer solchen gesetzlichen Vorgabe schlagartig einbrechen - was die Zahl problematischer Hunde in der Zukunft auch drastisch reduzieren würde.


    Schon der Fakt, sich VOR der Anschaffung eines Hundes in Bewegung setzen zu müssen, wäre für viele Menschen eine Hemmschwelle, die sie nicht überschreiten würden...


    Überlegt doch mal: "Vier Wochenenden opfern für Theorie mit anschließender schriftlicher Prüfung, bevor ich mir einen Hund holen darf?"

    Ja, und? Dann fälscht man halt den Hundeausweis, easy.

    Und wer solls denn auch kontrollieren?


    Jetzt mal ernsthaft, Leute!

    Wir haben hier in Deutschland schon sehr viele klare Regelungen für zig Sachen.

    Waffenschein, zB. Gibt trotzdem Leute die ne Waffe haben, illegal halt.

    Führerschein, zB. Alles rund ums Auto ist absolut klar geregelt! Und dann guckt man sich um im Straßenverkehr.... Fängt doch schon bei so Kleinigkeiten wie Licht an! Und bei so wirklich simplen Dingen wie rote Ampel, und die hat ja nun auch echt keinen Interpretationsspielraum, so eine Ampel.

    Geschwindigkeitsbegrenzung, Abstand, Reißverschlussverfahren, etc etc etc.

    Und schon da hat der Staat schlicht nicht die Mittel um einzugreifen, dabei gehts da ja um deutlich mehr Menschenleben.

    Sowas zu fordern ist einfach utopisch.

    Die Emotionen raushalten und retten was man (realistisch!) retten kann, aufklären wo man aufklären kann.

    Und eben einschläfern wo es angebracht ist.