Beiträge von Angel21

    Warum nimmt man ohne jede Hundeerfahrung 2 potente Rüden von der Straße auf, von denen man nichts weiß? Welche Orga kommt auf solche Schnapsideen?
    Unkastrierte Straßenrüden liefern sich teils extreme Kämpfe wenn die Hündinnen in der Nähe läufig sind...das hätte klar sein müssen, dass das nicht gut geht.

    Jetzt bleibt nur noch STRIKT trennen und wenn die Orga sich nicht kümmert klipp und klar sagen, dass der eine Rüde am Datum XY ins nächste Tierheim gebracht wird.

    Wenn die beiden sich mal richtig haben kann das böse enden

    Mal wieder ein Paradebeipsiel was für Vollpfosten einfach sinnlos Hunde ins Land karren und damit Auslandstierschutz in Veruf bringen -.-

    Oh ja....nur wenn hier 8 Kilo pure Lebendsfreude (Hulk) ihre 5 Minuten kriegen rette sich wer kann....da fliegt alles durch die Gegend was nicht bei drei auf Seite gesprungen ist :lachtot: :lachtot: :lachtot:


    Betty ist eher ruhiger

    Und meinst Du, so was wie Ehrgeiz und daraus resultierende "harte" Maßnahmen, damit die Hunde funktionieren, gibt es nur im Sport?
    Das passiert bei vielen Hunden täglich im Alltag, weil der Hund nach außen hin "toll erzogen" sein soll (auch, wenn Frauchen nicht so Recht weiß, wie sie "erziehen" soll), weil Menschen mit natürlichen Verhaltensweisen ihrer Hunde überfordert sind und sich nicht anders zu helfen wissen und aus vielen anderen Gründen.

    Ich mache selber keinen Hundesport, aber ich finde es trotzdem unfair, wenn man so tut, als gäbe es Gewalt bei der Hundeerziehung und -Dressur immer nur im Sport Bereich.

    Das stimmt zwar schon...Gewalt gibts auch im Alltag viel zu oft. aber die Methoden die im Sportbereich teilweise angewand wurden sind doch um einiges perfider. Das ein oder andere würde sich ein normaler Mensch auf offener Straße niemals trauen.

    Früher als ich mit IPO-Sport angefangen habe, wurde nicht mit Belohnung in Form von Leckerlies oder Ball gearbeitet, da wurde der Hund mehr oder weniger dazu "gezwungen", das auszuführen was man möchte und dadurch entstand m.E. bei vielen Hunden der Kadavergehorsam.Wenn man allerdings kein richtiges Maß dafür hatte, dann waren die Hunde unterwürfig statt freudig bei der Sache.

    Was heißt "kein richtiges Maß"?! Gewalt hat im Sport mal so gar nichts verloren. Klar kann ich die Hunde brechen...dann werden das tatsächlich "Zombies" die aus Angst alles tun was man will. Auch wenn es "freudig" ausschaut: Wer weiß worauf er achten muss, erkennt schnell welcher Hund über Schmerzen traniert wurde und welcher nicht...ein Unsitte die viele Sportarten in ein schlechtes Licht rückt.
    Aber auch das hat ZUM GLÜCK nichts mit dem Alltag zutun

    PS Brechen kann ich wenn ich will jeden Hund jeder Rasse

    Mit Kadavergehorsam meine ich z.B. das:

    Ich kenne den Kadavergehorsam durch den IPO-Sport, da haben etliche Hunde (die eine 100er UO oder einen 100er SD machen) Kadavergehorsam.
    Was aber nicht bedeutet, dass diese Hunde den blinden Gehorsam auch im Alltag immer haben. ;)

    Dann hast du aber bei jedem Blindenhund oder Diensthund oder allgemein jedem Hund der irgendwie einen "Job" hat "Kadavergehorsam" und das ist bei weitem nicht so. Nur weil der Hund gut und gerne arbeitet heißt das nicht dass er das rund um die Uhr macht

    Natürlich wird diesen Hund ein hohes Maß an Gehorsam abverlangt bzw die werden entsprechend von klein auf drauf vorbereitet.
    Aber die genannten IPO-Beispiele sind mMn absolut nicht korrekt. Auf dem Platz reagieren Hunde doch ganz anders als im Alltag...das ist Dressur wie es so schön betitelt wurde. Fast alle Sporthunde sind im hohen Maß auf den Hundeplatz konditioniert, die wissen genau: Jetzt wird gearbeitet.

    Der Hund kann theotretisch im Alltag ne absolute Wildsau sein...das hat alles nix mit Erziehung zutun...
    Auch ein Blindenhund ist, wenn er kein Geschirr um hat ein ganz normaler Hund und muss dann noch lange nicht 100% im Gehorsam stehen sondern darf durchaus auch mal seinen eigenen Kopf haben..bis zu einem gewissen Punkt natürlich.

    Das kann sein...jedoch wenn man mit Schleppleine agiert hat man die Sicherheit, dass es dieses Gekasper nicht geben wird. Also kann man sehr neutral auf den Hund zugehen und diesen anleinen. Ich halte den Hund ja nicht mit Schlepp fest und knall ihm dann eine, sondern ich vermeide dadurch Stress und das Aufkommen von Agressionen (auf beiden Seiten). Das sieht anders aus, wenn man sich auf dieses Fangspielchen einlässt...irgendwann kommt entweder Frust oder Resignation...beides eher weniger sinnvoll in meinen Augen

    Ich habe meine 3 Kaninchen im letzten Jahr an RHD 2 verloren.
    Nun lebe ich nachweislich in einem Risikogebiet. Laut einer Studie, ist nur der RHD-Einzelimpfstoff (Cunivak Rikavacc) ein Schutz gegen RHD2 (nicht 100% aber ziemlich sicher). Dieser muss erstmalig 2mal im Abstand von 3 Wochen und danach alle 6 Monate geimpft werden....ja das ist wahnsinnig viel. Zumal dann jährlich noch die "normale" Kombi drauf kommt. Da die Kombi alleine aber sich hier bein diesem Mutantenvirus als nutzlos erwiesen hat beiße ich nun in den sauren Apfel und mache das eben so wie es aktuell möglich ist.

    Beide Kaninchen haben die Impfung super überstanden und sind nach wie vor fit. Um uns rum sind haufenweisen Wildkaninchen an dem Virus eingegangen...meine TÄ hatte in den letzten 2 Wochen 2 nachgewiesene Fälle. Also es ist schon heftig, aber es scheint als würde die Impfung machen, was sie machen soll.

    Die Beiden leben draußen und werden mit viel Frischfutter (im Sommer fast ausschließlich) ernährt. Ich würde meine Tiere nicht einsperren. Und auch das artgerechte Futter nicht verweigern. Ich habe meine allerdings vor der Impfung jeden 2ten Tag mit einem Insektenspray für Kleintiere eingesprüht, da der Virus beim letzten mal vermutlich durch Mücken übertragen wurde