Beiträge von Fiete + Frauli

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    Ich baue mittlerweile das Voraussenden nach Balabanov auf, das legt mir. So ist es "eigentlich" keine Übung, es ist die Bestätigung und nur sehr selten mache ich durch das Einfordern des Platz eine Übung daraus.

    Nach vielen anderen Wegen im Laufe der Jahre passt mir der zur Zeit am besten.
    Hier ist eine Beschreibung: http://www.hundesport-erbach.de/ausbildung/aus…ivan-balabanov/

    LG
    das Schnauzermädel

    Ui, das hört sich gut an =) Muß ich mir mal ausdrucken und danach trainieren. Danke für den Link!

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    Hey, ich les deine Antwort erst jetzt :ops:
    Ich würd ja am liebsten 30 km von Kiel irgendwo in der Pampa wohnen, aber das lässt schlecht machen, leider.
    Ich denke, wenn die Busverbindung gut und schnell ist, dürfen es maximal 15 km von der Uni, als vom Stadtteil Ravensberg sein. Am liebsten fahre ich mit dem Rad, als wären 5 bis 7 km ideal, aber da werd ich wohl kaum was finden... :/

    Ich habe damals in der Wik gewohnt (Stadtteil nördlich vom Ravensberg) und da bin ich mit meinem ersten Hund immer gerne im Tannenberg/Projensdorfer Gehölz (= Wald ;) ) gegangen. Dort gibt es auch ein kleines Stück Hundewald (beim Ernst-Barlach-Gymnasium), in dem die Hunde frei laufen können. Wenn Du einmal durch den ganzen Wald bist, kommst Du irgendwann unweigerlich zum Nord-Ostsee-Kanal, den Du dann in Richtung Suchsdorf lang laufen kannst.

    Eine schöne kleinere Runde gibt es in Suchsdorf an der Au (allerdings kein Wald). Das ist vom Ravensberg jetzt auch nicht soooo weit entfernt.

    Kannst ja mal nach den fett markierten Begriffen googeln und Dir anschauen, wo das ungefähr ist. Ansonsten sag mal Bescheid, wenn Du in Kiel bist, dann zeige ich Dir und Deinem Hundi mal die schönen Spazierwege =)

    Wir hatten vor Fiete eine engl. Bulldogge, mein über alles geliebter Alfred. Alfred war eher die sportliche Variante einer Bulldogge, im Vergleich zur Körpergröße kein so massiger Kopf, mitten im Gesicht etwas, was man durchaus als Nase bezeichen konnte ;), er war sehr agil und hat nur geschnarcht, wenn er etwas verquer auf dem Rücken lag und dann auch nicht unbedingt lauter als mein Mann :lol:

    Allerdings war er da eher eine große Ausnahme. Die meisten Bulldogs, die ich kennengelernt haben, waren mehr oder weniger körperliche Krüppel, die in einem viel zu massigen Körper steckten. Das kann man einfach nicht verleugnen obwohl ich das Wesen der Bulldogge über alles liebe! Da die Bulldogge aber, wie jeder andere Hund auch, eigentlich gerne rennen und sich bewegen will, sind die in ihrem Körper einfach gefangen. Nicht sehr schön.

    WENN wir uns noch mal eine Bulldogge geholt hätten, dann sicher einen Continental Bulldog oder einen Olde English Bulldog. Da paßt der Körper einfach wesentlich besser zum Wesen ;)

    Ach übrigens: Alfred hatte auch sehr wohl seine Ansprüche und ging wahnsinnig gerne zur Hundeschule. Ich habe zu Hause auch mit ihm gekclickert und Tricks eingeübt. Er hat mit mir Obedience gemacht (das hat mir aber nicht so viel Spaß gemacht) und haben auch mal in Agility reingeschnuppert (da war die Gruppe allerdings etwas doof). Also nur einfach so mitlaufen tun diese Hunde auch nicht!

    Wir haben Fiete jetzt seit einem Jahr und ich sehe so langsam aber sicher unseren Trainingserfolg, obwohl ich vom ersten Tag mit ihm gearbeitet habe. An der Leine wurde ich auch komplett ignoriert, wenn Karnickel oder Rehe auftauchten und Fiete nicht an der Leine war, war er weg. Da half kein Rufen, kein Leckerchen-Wedeln - nix!

    Ich bin dann konsequent dazu übergegangen, auf den "Spaziergängen" mit ihm zu "jagen", will heißen, ich habe Dummies, Leckerchen, meinen Autoschlüssel o. ä. fallen gelassen, im Wald versteckt und bin dann zusammen mit ihm suchen (= jagen) gegangen. Wenn er sich zu mir umgedreht hat, dann gab es gleich eine tolle Party, die Leckerchen flogen in die entgegengesetzte Richtung oder wir haben ein Zergelspiel mit Leine oder Dummy (sein "Jackpot") gemacht, wenn er etwas ganz toll gemacht hat. Ich habe Leckerchen vor mir auf den Boden geschmissen, bin im Körper ganz steif geworden, habe "angezeigt" und geschnüffelt (okay, sollte man nur in Gebieten machen, wo nicht viele Leute rumlaufen, sonst wird man weggefangen :roll: ) und war damit praktisch die tolle Jägerin, die die Beute entdeckt hat ;)

    Ich fange jetzt so langsam damit an, mit Dummies zu arbeiten, wobei ich das Buch "Dummytraining Schritt für Schritt: Apportieren leicht gemacht"

    empfehlen kann. Das kann ich auch auf den Spaziergängen üben und habe die Aufmerksamkeit von meinem Hund. Er hat eine Aufgabe zu erfüllen und mir macht es Spaß, die Fortschritte zu sehen.

    Mach die Spaziergänge mit Deinem Hund zu einem Happening! Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Fiete nur dann voll jagdlich orientiert ist, wenn ich nur in der Gegen rumdrömel. Wenn ich aber mit ihm arbeite oder mit ihm Spaß habe, dann bin ich interessanter. Der Rückruf klappt wesentlich besser, Fiete ist insgemat aufmerksamer, dreht sich häufiger zu mir um, denn er könnte ja was verpassen ;)

    Du sollst Dich um Gottes Willen nicht anbiedern und dem Hund mit dem Spaß hinterherrennen aber wenn der Hund seine Aufmerksamkeit auf Dich richtet (am Anfang evtl. auch nur "zufällig"), solltest Du immer was haben, was Du ihm bieten kannst und bei dem ihr beide Spaß habt.

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    War auf jeden Fall eine super Ergänzung zu Buch und DVD - besonders, weil Pia sich wirklich mit jedem einzelnen Hund-Halter-Team auseinandergesetzt hat und für jeden Individuell Vorschläge und Tipps hatte, wie man später am besten weiter trainiert.

    Ahhh, genau das hatte ich gehofft zu lesen :D Wäre ja zu schade um's Geld, wenn da vorne ein unmotivierter Seminarleiter stehen würde und sein Programm einfach nur abspulen würde. Aber wenn sie sich wirklich jedes Team anschaut, dann ist das ja das, was ich auch für mein Geld erwarten würde.

    Ja, in Ascheberg wäre auch das Seminar, zu dem ich gehen wollte. Leider gibt es hier oben im Norden keine Seminare mit Pia Gröning aber so kann ich dann auch mal wieder meine Eltern besuchen ;)

    Gerne würde ich auch noch andere Erfahrungsberichte lesen, auch wenn es nicht so positive sind.

    Hallo,

    ich hätte die Möglichkeit, zu einem Antijadtraining mit Pia Gröning zu gehen. Allerdings ist das Seminar nicht gerade ein Schnäppchen, geht aber über ein ganzes Wochenende.

    Hat jemand von Euch schon mal so ein Seminar mitgemacht? Lohnt es sich? Fiete ist eher ein Sichtjäger, von Fährten ist er ganz gut abrufbar. Er ist auch bisher nie lange weg gewese. Ich glaube, das Maximum waren mal 2 - 3 Minuten oder so (gefühlt allerdings eine halbe Ewigkeit).

    Also wir üben jetzt schon richtig fleißig Impulskontrolle, er ist in wildreichen Gebieten für das Training an der Schleppe, ich bestätige jeden Sichtkontakt mit mir (mal mit Leckerchen, mal mit Zerrspielen und auch mal nur verbal). Ich kann auf den Fingern pfeifen und darauf reagiert Fiete auch mit Vier-Pfoten-Bremse und sofortigem Umdrehen zu mir :gut: Ich habe es allerdings noch nie ausprobiert, wenn er schon hetzt.

    Letzte Woche konnte ich ihn auch schon mehrmals von Hasen abrufen. Er war in den Momenten dann noch nicht losgelaufen, hatte nur "angezeigt" (ja, mittlerweile kann ich's auch lesen =) ) und ich habe dann ausgiebigst ein Zerrspiel mit ihm gemacht (das er über alles liebt). Wir sind also schon mal auf dem richtigen Weg. Gut, ob das auch bei Rehen geht, weiß ich nicht :???:

    Ich möchte vor allen Dingen, daß ich Fiete mal gut frei laufen lassen kann. Außerdem machen wir ja Rettungshundearbeit und er sollte, für den Fall der Fälle, gut lenkbar sein. Bisher haben ihn Wildspuren in der Suche nach den Versteckpersonen nicht interessiert. Er liebt die Arbeit und läßt sich bisher auch nicht ablenken. Allerdings machen wir bisher nur kleinere Suchen. Ich weiß natürlich nicht, wie das dann aussieht, wenn er eine lange Suche machen muß und evtl. dann frustig wird, weil er nicht so schnell zum Erfolg kommt. Könnte dann ja sein, daß ein Hase oder ein Reh dann auf einmal doch interessanter sind.

    Meine Frage ist halt, ob sich die Seminare mit Pia Gröning auch lohnen oder ob evtl. allein die Lektüre des Buchs ausreicht. Wäre toll, wenn hier jemand mal seine Erfahrungen schildern kann.

    Hallo,

    Fiete hat heute den Döner meines Mannes erwischt, auf dem natürlich auch ein paar Zwiebeln waren. Er hat den Döner heute nachmittag gegen 15.00 Uhr verdrückt und bis jetzt geht es ihm gut (außer, daß er 'nen Brand wie 'ne Bergziege hat ;) )

    Ich mache mir nur ein wenig Sorgen um die Zwiebeln. Ich habe bisher zwei Angaben gelesen: bei dem einen heißt es, daß bereits 5 - 10 g/kg Körpermasse toxisch wirken, die andere, daß es erst bei 40 g/kg Körpermasse zu Vergiftungen kommen kann.

    Kann ich davon ausgehen, daß, wenn er bis morgen nicht gespuckt hat und auch sein Output weiterhin in Ordnung ist, daß alles soweit okay ist? Oder müßte ich mit längerfristigen Schäden rechnen?

    Hat da jemand Erfahrung oder sollte ich doch lieber zum TA, obwohl er so eigentlich gut drauf ist (obwohl der ja jetzt auch nichts mehr machen könnte, oder?).

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    Bah, also Blättermagen gibt nie wieder. Der hat ja sowas von dermaßen gestunken, das war nicht auszuhalten.
    Nächstes Mal gibtswieder brav Rinderfleisch oder Wild oder so-aber keinen Magen mehr! :bäh: :kotz:

    Ich finde Blättermagen auch deutlich mehr BÄH als Pansen. Aber frischer Pansen riecht nach Kuhstall - auch nicht besonders toll aber nicht so "sauer" wie Blättermagen. Probier das nächste Mal einfach mal Pansen aus - Joschi wird sich freuen ;)

    Das stand heute bei uns auf dem Speiseplan:

    morgens: Rindermuskelfleisch mit Gemüsepampe (Chicoree-, Romanasalat mit Karotte, Zucchini und Fenchel), Knochenmehl und Leinöl
    abends: Pansen

    Morgen ist fleischfreier Tag und ich muß das Obst und Gemüse noch pürieren :/