Beiträge von Fiete + Frauli

    So, wollte nur mal den letzte Stand der Dinge mitteilen: ich bin Zeuge einer wundersamen Heilung geworden :D

    So leidig, wie er heute morgen noch war, so munter war er in der Tierklinik *grmpf* :muede: Wir kamen dort an und er sah überhaupt nicht mehr leidig aus, ging federnenen Schrittes die Treppe zur Praxis hoch und schaute sich aufmerksam in der Praxis um. Die TÄ hat ihn noch mal abgehorcht, seinen Hals abgetastet und ihm in die Schnauze geschaut. Aber da war alles in Ordnung. Sie hat ihm dann noch mal eine Antibiose gegeben, weil sie denkt, daß er evtl. was ausbrütet und noch mal Schmerzmittel gespritzt.

    Danach sind wir dann noch mal kurz spazieren, in der Hoffnung, er macht noch einen Haufen (hat er nicht, wovon auch? Er hat ja gestern nur Möhrensuppe bekommen und abends eine kleine Portion Reis mit Hühnchen). Auf dem Spaziergang war er auch total normal, schnüffelte hier und da, hob das Bein und knurrte einen vorlauten Dackel an.

    Hier zu Hause gab's dann wieder ein kleines bißchen Schonkost, die er auch gierig gefressen hat. Dabei hat er sich allerdings immer wieder geräuspert. Vielleicht ist er doch gestern gestochen worden und es tut ihm noch weh im Hals. Aber alles in allem ist er wie ausgewechselt. Toi toi, ich hoffe, daß das so bleibt :gott:

    Ich gehe auf jeden Fall gleich zur Arbeit. Danke an die Daumendrücker hier!

    Die Nacht war so la-la. Ich glaube, Fiete und ich haben nicht viel geschlafen. Er hat drei mal noch dieses Röcheln gehabt aber keine Anfälle sondern nur einmalige Rückwärtsnieser. Ich war natürlich sehr unruhig und habe während der Nacht immer mal wieder das Licht angemacht um zu schauen, ob er schläft. Aber jedes Mal schaute er mich an.

    Die einzige Stunde, die er wohl geschlafen hat, war heute morgen, als ich ihm um fünf in eine Decke gewickelt habe. Kurz danach lag er dann auf der Seite und sah recht entspannt aus.

    Heute morgen habe ich ihn dann die Treppe runtergetragen, da stand er dann erst mal ziemlich steifbeinig da, bis ich ihm das Geschirr umlegte. Da kam wieder etwas Leben in den Hund. Wir sind dann einen kleinen Fußgängerweg neben unserem Haus hoch und runter gegangen und irgendwann hat er dann mal gepischt - nur einmalig aber recht lange. Nun liegt er in seiner Kudde, unter einer Decke und ist wieder so angespannt. Ich warte sehnsüchtig auf 08.00 Uhr, weil dann die Tierklinik aufmacht.

    Wir haben mittlerweile schon an Vergiftung gedacht, allerdings hat er nicht erbrochen, er speichelt überhaupt nicht, keine Ruhelosigkeit, keine Untertemperatur (heute morgen gemessen: 38,1° C) - also alles nix, was evtl. auf eine Vergiftung hindeuten würde.

    Ich hoffe, daß sie heute in der Tierklinik was finden, was behandelt werden kann :sad2:

    Ja, danke, ich werd's ihm ausrichten :smile:

    Mann, so kleine Fellnasen machen manchmal ganz schön Ärger... Wenn ich daran denke, daß ich ihn vor einem Jahr aus dem TH geholt habe und ihn eigentlich schon wieder abgeben wollte, weil es anfangs sooooo schwierig mit ihm war...

    Mittlerweile ist der Lütte mir derart ans Herz gewachsen...!!! Er ist ein toller Hund und wir sind ein super Team geworden!

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    Ich schließe mich an. Lieber einmal zuviel als zuwenig. Vielleicht steckt ja was fest? Knochen? Trofu?


    Nee, Knochen bekommt er nicht, weil er zuviel schlingt und Trofu auch nicht, weil wir barfen (wenn Hundi nicht gerade Durchfall hat).

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    Gibt es bei Hunden auch Mandelentzündungen? :???:


    Oh ja, unser erster Hund hatte eine Mandelentzündung vom Feinsten. Letztendlich wurden ihm die Mandeln entfernt (von einer humanen HNO-Ärztin, die es auch interessant fand, mal bei unserem damaligen TA zu schauen. Und der ließ sie dann die Mandel-OP machen :roll: ) Allerdings hat sich die Mandelentzündung bei unserem Hund dadurch geäußert, daß er viel weißen Schleim erbrochen hat.


    Das Problem ist, daß die TÄ heute nachmittag gesagt hat, daß man ihn für evtl. weitere Untersuchungen in Narkose legen müsse, um mal ordentlich in den Hals zu schauen. Jetzt hat er aber gefressen also würde eine Narkose eh flach fallen. Wie gesagt, wenn er jetzt schlafen kann und nicht mehr so heftig atmet, beruhigt mich das.

    Jetzt hat er seinen Kopf auf seine Vorderpfote abgelegt. Er hat zwar die Augen nicht zu aber scheint im Ganzen etwas entspannter zu sein (im Gegensatz zu Frauchen...!). Auch seine Atmung ist gleichmäßiger und weniger stark.

    Ich habe ihm heute den ganzen Tag nur die "Morosche Möhrensuppe" gegeben mit ein wenig Fleischeinlage (gedünstete Putenbrust und gekochtes Rindfleich). Vielleicht hatte er doch Bauchkrämpfe und die sind besser, seitdem er gefressen hat. Geht uns Menschen ja manchmal auch nicht anders.

    Wenn's so bleibt, wie's jetzt ist, dann bin ich beruhigter für die Nacht.

    Die hat er so gegen 18.00 - 18.30 Uhr bekommen. Und um kurz vor acht haben wir dann beim TA noch mal angerufen.

    Also, es ist ja nicht so, als würde Fiete nicht reagieren. Eben hat er bei einem vorbeikommenden Auto etwas geknurrt und kurz gebellt (macht er sonst auch immer). Aber diese Haltung des Kopfs macht mich echt etwas wuschig!

    Nachtrag: er hat gerade gedünstetes Hühnchenbrustfilet mit Reis gefressen - mit großem Appetit =) Allerdings zeigte er beim nach unten beugen zum Futternapf wieder dieses "röchelnde" Geräusch. Vielleicht mag er deshalb auch den Kopf nicht ablegen, weil ihn dann irgendwas beim Atmen behindert :???:

    Es ist doch so, daß, solange Hunde noch Fressen, es ihnen nicht sooooo schlecht geht, oder? Ich meine, er ist ein Rüde und daher vielleicht etwas wehleidiger als Hündinnen... ;)

    Aber trotzdem mache ich mir noch Sorgen!! :verzweifelt:

    Hallo,

    mein Mann war heute mit unseren beiden Hunden spazieren und beim Buddeln drehte sich Fiete plötzlich weg und "nieste rückwärts". Erst hat mein Mann an einen Insektenstich gedacht und wir sind dann auch zum TA. Der konnte aber außer einem leicht geröteten Rachen nichts erkennen. Temperatur war leicht erhöht. Beim Abhorchen war auch alles normal, kein Keuchen oder Pfeifen. Er bekam Cortison, Antibiotika und Buscopan (weil er seit Sonntag auch Durchfall hat, der allerdings schon wieder am abheilen ist). Die Ärztin sagte, daß es bis morgen besser sein sollte, ansonsten solllen wir noch mal kommen.

    Wir sind dann nach Hause aber irgendwie zeigt sich bisher überhaupt keine Besserung. Er hat zwar nicht mehr diese Anfälle von "Rückwärts niesen" aber insgesamt ist der Hund apathischer geworden. Er atmet auch recht schwer, hechelt aber nicht und mag seinen Kopf nicht hinlegen (obwohl er müde ist und ihm immer wieder die Augen zufallen). Wir haben dann noch mal beim Not-TA angerufen (gleiche Praxis -> Tierklinik wie heute nachmittag) und der diensthabende TA sagte dann, wir müßten noch weiter abwarten. Er könne sich den Hund selbstverständlich auch gerne noch mal anschauen, auch in der Nacht aber man solle doch erst mal den Medis die Chance geben, zu wirken. Er meinte, wenn es morgen nicht besser ist, dann könnten wir ja immer noch kommen. Er sähe jetzt noch keine lebensbedrohlichen Symptome.

    Ich mache mir aber solche Sorgen um den Lütten!!! Ihm scheint es echt ziemlich schlecht zu gehen. Er schläft praktisch mit hoch erhobenem Kopf oder versucht es zumindest (Augen sind zwar zu aber er ist insgesamt komplett angespannt).

    Ich habe auch schon daran gedacht, ob er einen Zwingerhusten wieder ausbrütet. Letztes Jahr hatte er das auch, daß er von jetzt auf gleich anfing, dieses "Rückwärts niesen" zu zeigen und am nächsten Tag fing der Husten an. Ihm ging es damals auch schlecht aber er konnte zumindest schlafen. Habe gerade noch mal Fieber gemessen: 38,1°.

    Mensch, ich weiß jetzt gar nicht, ob ich den Hund einfach erst mal nur in Ruhe lassen soll und darauf hoffen, daß er irgendwann auch den Kopf entspannt hinlegt oder ob ich noch mal zum TA soll.

    Kennt jemand das von Euch, daß der Hund den Kopf nicht hinlegen will? Deutet das auf etwas bestimmtes hin? Ich mache mir solche Sorgen!!! :hilfe:

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    uih, mein großer Traum, aber nicht wirklich im Bereich des möglichen mit einem Hund der Angst vor Geräuschen und zur Unruhe neigt :-( Viel Spaß wünsch ich euch, das klingt alles super!

    Wieso sollte es nicht möglich sein? Probieren geht über studieren! Meine Fellnase ist auch eher Mr. Hibbel persönlich aber in der Suche ist er ganz dabei und - man höre und staune - arbeitet sogar mit mir zusammen! Er brettert nicht einfach durch's Suchgebiet ohne Sinn und Verstand und läßt sich ganz wunderbar schicken. Durch das regelmäßige Training ist er sogar eher ruhiger geworden und auch seine Jagdleidenschaft läßt sich damit etwas kompensieren.

    Und vielleicht bekommt Deine Maus ja auch mehr Selbstbewußtsein, wenn sie für sie schwierige Aufgaben meistert und dafür auch noch belohnt wird. Ich würde es ausprobieren!

    @ Kampfzwerg: Dir viel Spaß beim Training - es macht allerdings süchtig ;)