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Vielen Dank, Samojana, für diesen Artikel. Ich gebe zu, ich habe jetzt nicht alles verstanden, es fällt mir (noch?) ein wenig schwer, mit den Begrifflichkeiten umzugehen und zu verstehen, was gemeint ist und es dann zu allem Überfluß noch umzusetzen. Aber das, was ich verstanden habe ist, daß Suchhunde keine Schlittenhunde sind und deren "Arbeit" damit nicht in den Bereich "länger andauernde Belastung" fällt. Ergo, soll das Futter ehr kohlenhydratreich und nicht fettreich sein. Dann sollte der Hund unter Beanspruchung die notwendige Energie bekommen. Wie mache ich das denn am besten? Vor allem an den Trainingstagen mehr Kohlenhydrate oder lieber kontinuierlich über die ganze Woche verteilt? Wir haben mit der Rettungshundearbeit ja keine "Saison" und trainieren das ganze Jahr.
Außerdem hätte ich ein Problem, diese Fütterungspraxis umzusetzen (obwohl sie mir einleuchtet):
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Morgens erhält er ein Viertel seiner Tagesration mit viel Wasser vermischt, und zwar mindestens vier Stunden vor Beginn seiner Tätigkeit. Die restliche Ration erhält er abends zu einer festen Zeit.
Wir trainieren samstags immer ab 09.00 Uhr und Fiete bekommt eigentlich sein Frühstück nach der ersten Gassi-Runde (weil mit voller Blase würde ich nichts fressen wollen und deswegen tue ich das meinem Hund auch nicht an). Da ich aber nicht vorhabe, an Samstagen um halb fünf Uhr morgens aufzustehen und mit ihm eine halbe Stunde zu gehen, damit er pünktlich vier Stunden vor seiner Arbeit sein Fressi bekommt. Ich könnte es mit viel Good-Will auf zwei Stunden vor dem Training bringen, daß ich um halb sieben die Runde gehe und er dann um sieben sein Fressi bekäme. Wäre doch wohl auch noch okay, auch im Hinblick auf evtl. Magendrehung, oder?
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iwenn ich mich recht entsinne, wird doch auch von M/Z eine menge von ca. 2g pro kg körpergewicht verdauliches rohprotein empfohlen. das wären bei deinem hund also rund 50g vRP pro tag. ....
nachdem die fleisch/innereien/knochen portion dann (angepasst an den protein- und mineralbedarf) festgelegt ist, kannst du ausrechnen, wieviel energie deinem hund damit zugeführt wird. die differenz zu seinem energiebedarf kannst du dann ausfüllen wie du lustig bist und dich vielleicht am M/Z orientieren. 5% obst/gemüse, pflanzenöle nach gusto. und was dann noch kalorisch zu füllen ist, kannst du aufteilen in fett und kohlenhydrate.
Sehr gute Idee, damit kann ich was anfangen. Habe auch schon mal angefangen, die vRp-Werte für das Fleisch und die sonstigen Zutaten, die ich bisher füttere, rauszubekommen. Bin damit allerdings noch nicht ganz fertig. ... es gab doch mal hier einen Link zu einer "Tabelle", bei der man im Drop-Down die Fleischsorte anklicken konnte und man hatte dann eine ganze Menge an Werten stehen... Ich finde nur den dummen Thread nicht mehr, in dem der Link war
Weiß einer, was ich meine und kann mir den Link geben? Im M/Z stehen nämlich zum Beispiel nicht die Werte von Saumfleisch oder Seelachsfilet.
Bin nämlich gerade dabei, mir eine Tabelle zu erstellen, damit ich bei der Menüzusammenstellung nur noch die entsprechenden Zutaten mit den verwendeten Gewichten eingeben muß und dann die Summen zu allen Werten erhalten (wird halt im M/Z empfohlen). Macht es in diesem Zusammenhang eigentlich auch Sinn, das Obst und Gemüse mit in die Liste zu schreiben? Die haben doch auch Proteine, Phosphor, etc.