Beiträge von l'eau

    Bin ich er Einzige der auf die Idee gekommen ist mit den bzw. dem Bauern zu reden ob und wann man auf seine Felder darf?

    Hab ich tatsächlich (mangels Bauern, den ich fragen kann) noch nie gemacht. Aber für mich ist das ganz einfach: ist das Feld offensichtlich abgeerntet, darf der Hund drauf. Ist das Feld frisch umgepflügt, darf der Hund drauf.

    Sieht man dem Feld nicht an, ob schon gesäht wurde, darf der Hund nicht drauf. Sieht man, dass gesäht wurde oder wächst was auf dem Feld, darf der Hund nicht drauf.

    Ich binde an und mag keine Box.

    Muss aber jeder selber wissen.... ist ja in Dland nicht verboten.

    Darf ich fragen, wo für dich da der Unterschied ist? So oder so wird der Hund in seiner Bewegung eingeschränkt.

    Weshalb ich die Box der Leine vorziehe:

    - Hund kann sich nicht drin verheddern

    - Hund ist vor Füßen geschützt/kein versehentliches "überollen" mit dem Bürostuhl möglich

    - Hund kann sie nicht unauffällig durchknabbern (ok, auf so eine Idee käme Jin sowieso gar nicht)

    - man stolpert nicht so einfach drüber

    - ich muss den Hund nicht anfassen/stören, wenn ich zwischen Freilauf und Einsperren/Anleinen wechseln möchte; der Hund kann also relativ ungestört weiter schlafen

    Ich hatte dieses Jahr mal Jins Halbschwester zu Besuch und auch mit im Büro. Jins Box ist nicht groß genug für zwei Hunde, daher hatte Kanesha ein Körbchen und ich habe sie angebunden. Ich fand das echt nervig - aufgrund des Zuschnitts meines Büros ist es nur so möglich, dass die Leine im "Durchgangsweg" Schreibtisch-Büroraum liegt und da bin ich schon das ein oder andere Mal ins straucheln geraten.

    Bzgl. Vögel jagen.

    Theoretisch scheint den Galgoherren hier klar, dass Vögel meist die besseren Karten haben und es gibt wenn, dann eher "Spieljagd". Gute Gelegenheiten würden sie sich aber nicht entgehen lassen und dazu braucht es auch nicht den Reiz "weg rennen".

    Und so hat sich heut der Junior den Rüssel ziemlich eingedellt, hat er doch im Augenwinkel eine Krähe ein paar cm neben sich erspäht und seine Chance mit einem eleganten Seitwärtssprung ergriffen.

    Dumm nur: war ne Plastikkrähe hinter nem Schaufenster.

    Stimmt, da hatte ich mich blöd ausgedrückt. Wenn ein Vogel den Eindruck macht, dass man ihn erwischen kann, dann kann er u.U. tatsächlich gejagt werden.

    Glücklicherweise konnte ich die Störche erfolgreich zum Tabu erklären - die sind hier nämlich sehr entspannt und wir können in weniger als 10m Abstand an denen vorbei. Die kämen nie und nimmer schnell genug hoch, wenn Jin die jagen wollen würde.

    Mich würde halt echt interessieren ob Windhundgerechte Beschäftigung angesprochen aber abgelehnt wurde.

    Wobei es ja noch nichtmal Windhundesport sein muss. Der Hund muss sich irgendwie bewegen können (ausgiebige Spaziergänge und Flitzerunden im sicheren (eingezäunten) Gelände; da Afghanen Ausdauerläufer sind, könnte ihnen auch Zugarbeit oder Joggen gefallen), dazu Nasenarbeit (entweder wie von StellaBond007 beschrieben oder im professionelleren Rahmen) oder irgendwas anderes, was den Kopf anstrengt und dem Hund Spaß macht (ich kenne auch Afghanen, die Tricks können).

    Je nachdem könnte tatsächlich auch Apportieren was für den Hund sein - aber nicht, wenn man stumpf wirft und holen lässt. Das macht auch mein Whippet nicht unendlich oft mit. Richtig Spaß macht es ihr, geworfenes/verstecktes Spielzeug (bei uns idR die Frisbee) zu suchen. Eben, wenn man auch das Hirn ein weng anstrengen muss.

    Das war ja auch kein Freilauf, sondern einfach nur (laienhaftes) Apportieren im ungesicherten Rahmen.

    Der Afghane ist ein schönes Beispiel dafür, wenn Leute sich eine Rasse aus optischen/romantischen Gründen holen, aber charakterlich etwas ganz anderes erwarten.

    Ich war früher (ohne viel Hundeerfahrung und mit unter 20 auch noch recht jung) auch so naiv und dachte, man könne jeden Hund mit etwas Erziehung super abrufbar hinbekommen. Nachdem ich aber tatsächlich nähere Informationen gesammelt hab, mich mit ein paar Windhundleuten unterhalten hatte und Windhunde kennen gelernt habe, war mir schnell klar, dass das nicht so einfach ist und die einzelnen Windhundrassen sich hier auch stark voneinander unterscheiden - nicht umsonst ist schließlich ein Whippet bei mir eingezogen und kein Saluki.

    Ich bin ja eigentlich Rütter-Fan, aber den Futterentzug... hmm… wäre mal so gar nicht meins.

    Andererseits fand ich es schon krass wie entspannt der Hund da auf der Wiese liegt, fremdes Gebiet, Bezugspersonen hauen ab... Dako würde über den Zaun gehen oder einfach mit dem Zaun hinterher rennen.

    Ist eben ein Afghane, die sind einfach anders und die Besitzer haben im ersten Jahr offensichtlich auch einiges versäumt.

    Agi hatten wir nur einmal beim Hundetraining. War irgendwie lustig. Wobei Motivation bei Amun anders aussieht. Ich würde sagen: er hat teilgenommen. Zwar alles gemacht, sogar mit viel gut zureden den Tunnel, aber mit einer Seelenruhe und Langsamkeit, dass ich mich meist innerlich einfach bloß amüsiert habe. Am besten war, wie er dressurpferdartig über die Hürden stackste. Also nix springen. Schön ein Bein nach dem anderen. Ich hätte mich wegschmeissen können vor lachen. :D

    Hört sich nach der falschen Herangehensweise an |)

    Klar, vielleicht hat er wirklich keine Lust drauf, aber prinzipiell muss man dem Hund erstmal beibringen, dass es Spaß macht mit dem Hund zusammen was zu erarbeiten. Das macht man dann am Anfang auch nur mit wenig Hindernissen. Den Tunnel (wie alle Hindernisse) bringt man dem Hund einzeln bei, ggf. muss man ihn Schönfüttern/den Hund mit Spielzeug heiß drauf machen. Mit einem fliegenden Spielzeug lernen die Hunde auch schnell, die Hürden mit Geschwindigkeit zu nehmen.

    Natürlich mag nicht jeder Hund Agi machen und man muss ihn auch nicht auf Teufel komm raus dazu zwingen. Und gerade bei orientalischen Windhunden, die ja eher weniger auf die Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet sind, trifft man wohl eher auf Exemplare, die keinen Sinn im Agi sehen.

    Mit Jin hatte ich es einfach: sie fand Agi von Anfang an geil - sonst würde ich es auch gar nicht machen, mir ist der Sport eigentlich zu anstrengend |)

    Aber immerhin trickst er gerne. Da ist er hochmotiviert. Sofern ihm das Leckerli genehm ist. Der schnäubige Kerl nimmt nämlich nicht alles (die Hälfte der Leckerlisorten ist seiner Meinung nach offensichtlich ungenießbar). Und getrocknetes Hühnchen ist nicht gleich getrocknetes Hühnchen... :ugly:

    Da muss der Hund von Welt schon differenzieren.

    Auch ein Problem, welches ich mit Jin nicht habe. Meine Prinzessin ist ziemlich verfressen xD

    Allerdings ist das Tricksen ein bisschen an mir gescheitert: ich bin zu unkreativ :pfeif: Daher kann Jin

    nur ein paar Sachen.