Beiträge von l'eau

    Lucy_Lou Viel Spaß und Glück am Sonntag :gut:


    Ich hab mit Jin letztes Wochenende fleißig "außen" mit unseren Papphürden in der Wohnung geübt. Ging schließlich einwandfrei auf Kommando - leider kann ich aufgrund der Enge nicht großartig variieren.

    Nunja, Mittwoch beim Training dann: Hürde, Hürde Außen. Ich setz Jin vor der ersten Hürde ab, geh rum und stell mich schonmal in den Weg, so dass sie auch das optische Signal hat. Und was macht der Hund? Ignoriert alles und wechselt hinter mir um gerade über die zweite Hürde zu springen :ugly::rotekarte:

    Beim dritten Versuch hab ich sie dann nach der ersten Hürde wirklich deutlich an meine rechte Hand gebrüllt und sie dann praktisch im Fuß bis zum Ausleger der zweiten Hürde gebracht und sie Außen geschickt - und Jin rennt kreativ um die komplette Hürde rum :skeptisch::doh:

    Also beim nächsten Versuch auch noch Körperhilfe für den Sprung gegeben :roll:

    Ab dann hat's aber geklappt (also noch mit etwas Körperhilfen, aber "normal" viel, nicht mehr so übertrieben viel ), auch bei anderen Hürden :ka:

    ist mein Mann nun arbeitslos und hat bisher jetzt ab Januar schwarz gearbeitet

    Arbeitsverträge bedürfen nicht der schriftform und können auch "nur" durch konkludentes Handeln geschlossen werden - schwarz hat dein Mann also auf gar keinen Fall gearbeitet.

    Ansonsten ändert der Wechsel in der Geschäftsführung natürlich nichts an den Arbeitsverträgen - das Unternehmen, also die juristische Person, ist ja das gleiche geblieben.

    Das handeln der neuen Geschäftsführung ist also absolut nicht rechtmäßig. Ich könnte mir auch vorstellen, dass selbst die Arbeitnehmer, die die neuen Verträge unterschrieben haben, gute Chancen haben, da wieder rauszukommen: die Unterschrift ist mMn unter Zwang erfolgt und damit dürfte der Vertrag nichtig sein.

    Ich würde tatsächlich direkt zum Anwalt (Fachanwalt für Arbeitsrecht) gehen und von dort einen Brief an den Arbeitgeber verfassen lassen - ggf. können sich auch die Kollegen zusammen schließen und gemeinsam einen Anwalt beauftragen.

    Außerdem würde ich die zuständige Kammer informieren - der neuen Geschäftsführung gehört mMn ein gehöriger Dämpfer verpasst.

    :ka: Ich versteh das auch nicht so recht. Niemand behauptet, dass Podencos Windhund sind - Podencos sind Hunde des Urtyps. Der DWZRV betreut neben den Windhunden eben auch verschiedene Hunde des Urtyps.

    Gemeinsames Merkmal dürfte sein, dass es sich um selbstständige Jagdhunde handelt, deren Jagdeinsatz das Beutemachen durch den Hund zum Ziel hat.

    Beim Renn- und Coursingtraining seh ich gar kein Problem in der Teilnahme unterschiedlicher Rassen - die Hunde laufen so oder so nach Rasse getrennt, im Training zudem sowieso öfters Einzelläufe, weil manche Hunde sonst nicht laufen.


    Bei Veranstaltungen ist das was anderes. Hier gehört der Windhundsport im weitesten Sinne zur Zucht dazu, so dass bei Veranstaltungen natürlich nur DWZRV-Rassen (übrigens wirklich Rassen - nicht Hunde! Es sind auch Hunde aller anderen unter dem FCI befindlichen Vereine zugehörigen Hunde zugelassen) laufen - und Basenjis. Warum Basenjis auch laufen dürfen, weiß ich nicht - da werden sich die Rasseverbände mal dementsprechend geeinigt haben.

    Da nach Rassen getrennt gelaufen und gewertet wird, bin ich tatsächlich eher abgeneigt, dass auch weitere Nicht-DWZRV-Rassen an Veranstaltungen teilnehmen dürfen - schon "nur" mit diesen Rassen sind die Veranstaltungen oft voll und bei einigen Veranstaltungen darf man nicht teilnehmen, wenn man nicht schnell genug meldet, weil schnell alle Plätze belegt sind.

    Hier müssten dann getrennte Veranstaltungen geschaffen werden - allerdings dürfte zumindest beim Coursing für andere Rassen auch ein anderes Reglement (nicht nur bzgl. Streckenlänge, erlaubte Winkelungen, Länge der Start- und Zielgerade, sondern auch der Bewertungskriterien) entworfen werden müssen.

    Gerade unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit ist die Öffnung gegenüber Fremdrassen ein Pluspunkt: je mehr Hunde im Training laufen, desto mehr Geld nimmt der Verein ein - jedenfalls bei uns muss jeder Hundebesitzer dafür zahlen, dass sein Hund am Training teilnimmt (Mitglieder weniger als Nicht-Mitglieder) und ich kann mich an kein Training erinnern, an dem so viele Hunde da waren, dass nicht locker alle haben laufen können :ka:

    Außerdem gilt bei allen Vereinen, die ich kenne, die Regel, dass Windhunde, Podencos und Basenjis* beim Training Vorrang haben: heißt, sind zu viele Hunde anwesend, dürfen andersrassige nicht starten.


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    * neben Windhunden und Podencos sind auch Basenjis offiziell beim DWZRV startberechtigt.

    Die erwischt das Reh eh nicht!

    Ich bin mir da aber nicht so sicher :no:

    Da wär ich mir auch absolut nicht sicher. Immerhin sind Windhunde dafür gezüchtet, dass Wild, was sie hetzen auch zu erwischen. Und es schaffen sogar manche Nicht-Windhunde.

    und das

    gefunden. Das wäre 1 1/2 Stunden von hier, ungefähr. Dort dürfen auch Nicht-Windhunde mitlaufen.

    Wir wollten uns das vielleicht mal anschauen. Meinst du das wäre was?

    Ah, Mammendorf. Die Bahn und die Leute dort sollen sehr nett sein.

    Ich selber war noch nie dort, von mir aus sind es mind. 2h Anfahrt und das ist mir dann doch zu weit. Abgesehen davon, dass ich Jin lieber im Coursing als auf der Bahn sehe.

    Prinzipiell sind im Training eines jeden Windhundvereins auch Fremdrassen zugelassen. Bei "unserem" Verein (WRV Nürnberg, Gelände in Trautskirchen) laufen/liefen schon Tibet Spaniel, Pudel, Chows, Ridgebacks, Mischlinge...


    Euer Garten sieht super aus. Scheint auch größer als unserer zu sein - also wirklich kein schlechter Ersatz :gut:


    Aber versuch ruhig auch mal Agi. Jin hat da richtig Spaß dran, weil es viele tolle Sachen vereint: Schnelligkeit, Körpergefühl, Wendigkeit, Arbeit mit dem Frauchen, Lob/Bewunderung/Anerkennung.

    Nur aufpassen, dass du keine zu große Erwartungshaltung/keinen Druck aufbaust - viele Windhunde schleichen dann nur noch rum (wär mir bei Jin auch fast passiert, bzw. ist es kurz, aber ich hab's selber gemerkt und schnell korrigiert).

    Wenn die weg ist, ist sie weg

    Bei sowas und dem offenbar doch großem Wildaufkommen bei euch, würde ich wohl auch kein Risiko eingehen.


    Nur manchmal tut es mir halt wirklich auch leid, weil sie so eine Freude am rennen hat. Im Garten hat sie zwar viel Platz, aber zum richtig beschleunigen reicht der auch nicht.

    Ja, das ist wirklich schade :/

    Hast du vielleicht die Möglichkeit, sie noch anderweitig flitzen zu lassen? z.B. im Wundhundsport oder in einem "normalen" Hundeverein. z.B. beim Agility? Jin nutzt beim Agi am Ende die Belohnung (geworfenes Spielzeug) und flitzt den Hundeplatz rauf und runter (v.a. im Winter gibt's hier unter der Woche keinen Freilauf).

    Und was ist, wenn Jin abzischen würde, weil du was nicht rechtzeitig gesehen hast? Lässt sie sich bremsen?

    Ich hab meinen Beitrag vorhin nochmal um ein Edit erweitert, hat sich wohl mit deinem Beitrag überschnitten. Ganz selten hab ich es aber auch schon geschafft sie zu bremsen bzw. abzurufen, aber idR eher nicht.


    Ich bin immer auf der Suche nach irgendeinem passendem Gebiet, aber immer wenn ich denke, hier ist es ganz gut und schön weit übersichtlich, taucht plötzlich doch was auf.

    Manchmal sind es auch bestimmte Zeiten: ab Dämmerung sind unsere "wildfreien" Wiesen auch Wildgebiet und an einer Ecke steht auch tagsüber manchmal Wild - das ist dann aber ganz nah an einem kleinen Wäldchen und man sieht es von sehr weit weg, so dass ich Jin rechtzeitig anleinen kann (da hab ich einfach (durch meine Größe) die bessere Übersicht als sie).

    Ich hab dementsprechende Flächen, auf denen tagsüber kein Wild steht. Katzen auch nur an bestimmten Stellen, da ist dann die Leine dran.

    Ein gewisses Restrisiko besteht natürlich trotzdem (wie neulich, als die Kaninchen sich nach 3,5 Jahren dachten, doch den 2m-breiten, immer kahlgemähten Streifen zwischen den gepflasterten/geteerten Grundstücken neben meiner Arbeitsstelle, als neues Habitat zu erschließen - seitdem ist Jin nun auch dort immer angeleint).

    Aber dieses Restrisiko ist in meiner Umgebung überschaubar und rechtfertigt mMn nicht, den Hund seiner Bewegungsfreiheit zu berauben.

    Allerdings ist Jin auch auf Spur kontrollierbar und sie darf nicht in Gebüsche oder höher stehende Wiesen (letzteres dürfte auch aus Respekt gegenüber dem Bauern sowieso kein Hund bei mir).

    Und wenn ich mit "normalen" Hundehaltern (also weder DF-ler noch Windhund-Halter) Gassi gehe, dann schlackern mir manchmal die Ohren, was diese Hunde alles so treiben dürfen (von Löcher buddeln über im Wald/Gebüsch stöbern gehen bis lustig Wild durch die Gegend hetzen ist da alles dabei) - da sind Jin und ich (alle meine Fehleinschätzungen mitberechnet) deutlich wild- und umweltschonender unterwegs :ka:


    Edit: Wenn Hund doch mal abzischen sollte ist die Grundregel: an Ort und Stelle bleiben und warten, dass der Hund wieder kommt. Jin ist schnell wieder da (war bislang maximal 10 Minuten weg), bei einem Hund, der dann noch stundenlang stöbern o.ä. geht, würde ich wohl anders damit umgehen. Genauso, wenn sowas öfter vorkommen würde - würde dann definitiv gegen die eigene Einschätzung sprechen.