Beiträge von l'eau

    Wenn die Voliere groß genug ist, dann dürften den Vögeln die Katze recht egal sein - bei meiner Voliere hätt ich jetzt zusammen mit Katzen nicht so die Bedenken. In der Anfangszeit, als die Vögel (zu dem Zeitpunkt nur Zebrafinken) noch den kleineren Käfig (der schon relativ groß war) hatten, war manchmal die Katze meiner Schwester hier zu Besuch. Die Geier haben auch recht normal weiter gemacht, solange die Katze ruhig vor dem Käfig saß; aber meine Geier sind es ja auch gewohnt, Kino für die Hunde zu sein, da machen sie zur Katze vermutlich nicht so den Unterschied. Wobei Zebrafinken meiner Erfahrung nach eh recht harte Burschen sind - so schnell bringt die nichts aus der Ruhe.

    Man muss aber natürlich bei der Innengestaltung schon aufpassen, dass die Vögel nicht in der Nähe das Gitters landen müssen und eben die Katzen erziehen, dass sie den Käfig nicht berühren/nicht drauf sitzen.


    BorderPfoten : Ich drück fest die Daumen, dass ihr eine gute Möglichkeit für beide Katzen findet!

    Clicker muss konditioniert werden - kein Hund hält einen Click per se für ein Versprechen auf Belohnung.


    Dass der Hund drinnen mit Meideverhalten auf den Pfiff reagiert, finde ich für einen erfolgreichen Rückruf keine gute Ausgangsbasis. Mein Hund kommt auch drinnen auf Pfiff angeflitzt (nicht so schnell wie draußen, aber das ist bei dem eher rutschigen Boden und verwinkelten Wohnung auch besser so).

    Ich würde also den Pfiff drinnen noch positiv belegen; evtl. kann man parallel schon draußen an ruhigen Orten trainieren (Abstand 0-1m!) - da muss man eben gucken. Es muss halt so sein, dass der Hund auf jeden Pfiff auch wirklich kommt.

    also eher einmal am Tag den ganzen Wassernapf plus Bach oder Garten, statt wie normale Hunde über den Tag verteilt

    ähm, dann ist mein Hund auch nicht normal |)

    Wobei ich Jin immer Wasser über das TroFu mach (allerdings ohne Einweichen); trotzdem trinkt sie meistens eher viel auf einmal und eher nicht über den Tag verteilt.


    Vielleicht sollte ich mal alle Extrasachen streichen und ihr nur Trockenfutter anbieten :ka:

    Da das Verhalten für mich nach Mäkeln klingt, würde ich das mit dem TroFu mal so durchziehen. Oder grundsätzlich was zum TroFu dazu mischen - aber ich bin der Meinung, dass es manchmal sinnvoll sein kann, dass Hund sein "langweiliges" TroFu problemlos frisst, daher würde ich einen Hund einmal "entmäkeln". Danach kann man ja wieder gemischt füttern.

    Auf Leckerlis ist er leider gar nicht scharf.

    Mit Belohnung waren jetzt nicht ausschließlich Leckerlies gemeint. Belohnung meint praktisch alles, was dem Hund gefällt/Spaß macht - und man einsetzen kann. Das kann Spielzeug sein; das kann sein, zusammen zu rennen; das kann sein, kurz ein paar Tricks zusammen zu machen; das kann sein, dass der Hund danach seinen Interessen nach gehen darf; das kann eine kurze Suche sein (Leckerchen, Spielzeug usw.); das kann Streicheln sein; das kann miteinander Toben sein; das kann...

    Futter als Belohnung ist natürlich (für den Mensch) schön einfach. Wenn der Hund (draußen) kein Futter nimmt, kann das verschiedene Ursachen haben. Manchmal ist das Stresslevel zu hoch (bei einem Hund, der erst 3 Wochen da ist, hätte ich das durchaus im Kopf), manchmal mag der Hund das Leckerchen nicht (da muss man dann ausprobieren, was Hund mag: TroFu (verschiedene Marken), NaFu, Chewies, Frolic, (Leber-)Wurst, Käse, usw. usf.), manche Hunde sind aber auch so gaaaaar nicht an Futter interessiert, so dass man diese wirklich nicht mit Futter belohnen kann. Bei manchen kann man das Futter dadurch interessant machen, dass man es ein Stückchen (also 50cm, 1m) wirft und der Hund es "hetzen" darf.

    Freundin von mir hat dieses Jahr auch zwei Hunde aus dem TS gekauft. Die eine Hündin war draußen auch üüüüberhaupt nicht mit Leckerchen zu bestätigen, dafür extrem nach Außen orientiert, kein Gucken nach Frauchen, nix. Mittlerweile (paar Monate später) nimmt sie draußen schnödes TroFu als Leckerchen und ist durchaus dazu zu überzeugen, zumindest kurz mal mit Frauchen zusammen zu arbeiten. Ist auch nicht mehr gar so extrem nach Außen orientiert. Manches braucht einfach Zeit und Gewöhnung (an Ableinen ist bei dieser Hündin aber bislang nur in gaaaaanz seltenen und kurzen Momenten zu denken).

    Egal, ob Ruf oder Pfiff: das Signal muss dem Hund beigebracht werden. Und zwar möglichst so, dass der Hund nicht allzu viele Fehler macht.

    d.h. erste Konditionierung daheim bei wenig Ablenkung, Hund steht eh schon bei einem: Signal - Belohnung - Signal - Belohnung - Signal - Belohnung usw.

    Dann den Abstand erhöhen, Signal geben (Hund weiß nun schon, dass da was spannendes ist und kommt entweder angelaufen oder schaut zumindest interessiert - Hund sofort loben und ggf. etwas locken). Schnell lernt der Hund, dass er bei Signal x zum Menschen kommen soll. Jetzt kann die Ablenkung langsam gesteigert werden.

    Draußen an ruhigen Orten dann mit der ersten Konditionierung nochmal beginnen (also das Signal - Belohnung - Signal - Belohnung). Und auch dann Abstände und Ablenkung langsam steigern.

    Außerdem kann man beim Gassi das Signal auch setzen, wenn der Hund eh grad von sich aus auf dem Weg zu einem ist. Belohnung sollte grundsätzlich hochwertig sein. Das Signal selber sollte immer nur einmal gegeben werden - damit Hund lernt wirklich grundsätzlich auf das Signal zu kommen und nicht erst, wenn es ihm passt beim 5. oder 6. Signal.

    Auch kann man z.B. immer beim Runterstellen der Futterschüssel das Signal geben.

    Während des Trainings (also die ersten Wochen bis Monate) sollte man das Signal niemals geben, wenn man sich nicht sicher ist, dass der Hund kommt.

    Aber keine Angst: niemand ist perfekt und, wenn du hin und wieder die Ablenkung falsch einschätzt, ist damit nicht gleich alles kaputt. Man sollte nur drauf achten, dass das so selten wie möglich passiert.


    Bringt man dem Hund das Signal nicht bei, sondern nutzt nur aus, dass der Hund eben drauf reagiert, weil es ein ungewohntes Geräusch ist, so besteht eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich das Signal mit der Zeit abnutzt und der Hund dann gar nicht mehr reagiert.

    Ja, die "Umfärbung" bei Black and Tan-Hunden ist recht normal - Airdales werden auch nahezu komplett schwarz geboren und haben erwachsen dann nur noch den schwarzen Sattel.

    D.h. dilute-Hunde verblassen/ergrauen grundsätzlich schneller als nondilute-Hunde? Oder ist das jetzt nur sehr whippet-spezifisch?

    Das weiß ich tatsächlich nicht. Ich weiß nur, dass das beim Whippet so ist und mir von Züchtern gesagt wurde, dass das am Dilute hängt; ist ja beim Whippet nicht nur im Schwarz vertreten, sondern auch im Rot - Jin ist also "doppelt-dilute": sowohl das Blau, als auch das Sand kommen durch Durch Dilute zustande.

    Wobei das Dilute unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Es gibt verschiedene Blau- und Sandabstufungen. Bei einer Züchterin, die ich kenne, ist das blau schon bei den Welpen deutlich heller und diese Hunde sehen dann schon mit 3-5 Jahren schon ähnlich weiß aus wie Hamilton jetzt mit 8.

    Da Dilute rezessiv ist, betrifft dieses Phänomen aber auch optische Solid-Hunde.

    Bei Chinese Cresteds ändert sich die Farbe vom Welpen zum erwachsenen Hund auch oft recht stark. Flip wurde mit teils schwarzen Haaren geboren. Jetzt sind sie grau. Das gleiche passiert auch oft mit rothaarig geborenen Hunden, die sind erwachsen oft weiß.

    Ob das hier auch mit Dilute zusammen hängt, weiß ich aber nicht :ka: