Hört sich nach Nüchternerbrechen an und hat dann eher nichts mit dem Vortag zu tun. Sollte das öfters vorkommen (also, dass der Hund morgens nüchtern erbricht), kann es helfen die Fütterungszeiten zu verschieben oder - was bei uns am besten geholfen hat - dem Hund vor dem Schlafengehen noch einen Butterkeks (oder je nach Größe ein Stück Butterkeks) zu geben.
Beiträge von l'eau
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Ich würde versuchen schon einen Ticken vorher einzugreifen, so dass sie sich gar nicht erst ablegt. Wenn das Verhalten aus Unsicherheit kommt, ist es mMn hilfreich, darauf einzugehen und dem Hund zu helfen (also z.B. durch das Gehen eines kleinen Bogens und/oder, indem der Hund keinen Kontakt zum anderen Hund haben muss)
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Ablegen bei Hundesichtung wird von den meisten Hunden als unhöflich wahrgenommen. Das Verhalten kann aus Unsicherheit entstehen, ist dann sozusagen ein Übersprungsverhalten aus dem Bereich des Jagdverhaltens. Gerade Hütehunde neigen dazu.
Ich würde ein solches Verhalten nicht dulden. Meine ehemalige Sitterhündin hatte auch eine Phase, in der sie sich ablegen wollte. Gab es nicht. Ich hab ihr dann als Alternativverhalten gezeigt, dass wir zusammen einen kleinen Bogen laufen (was der höflichen Annäherung unter Hunden entspricht). Das Thema war dann zum Glück bald erledigt.
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Hö? Warum willst du die Polizei rufen? Solange der Halter sich an alle Regeln hält, ist doch alles in Ordnung?
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Und ich glaube so ziemlich jeder Windhund oder Hund vom Urtyp den ich hier zu Gesicht bekam, war überfordert mit seiner Umgebung.
Das ist alles eine Frage der Sozialisation. Klar, ein TS-Windhund wird u.U. ziemliche Probleme in der Stadt haben.
Aber für einen Welpe vom guten Züchter ist das relativ problemlos.
Jin fährt nahezu täglich Aufzug (mal Glas, mal geschlossen), geht selbstständig durch Drehtüren (also, ohne, dass ich dabei bin), fährt problemlos Öffis, obwohl wir das höchstens 1x pro Jahr brauchen. Als meine Mama und ich vor einem Jahr Sonntags gemütlich in Karlsruhe bummeln wollten, sind wir versehentlich an einen verkaufsoffenen Sonntag geraten und dazu gab's noch eine Demo. Dementsprechend waren da unglaubliche Menschenmassen unterwegs. Und es waren auch noch viele andere Hunde dabei (ob das auch alles Versehen waren oder sie absichtlich dabei waren, kann ich nicht sagen). Jin hat das alles mitgemacht. Gehört so natürlich nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, aber sie war dadurch jetzt auch nicht gestresst.
Jin begleitet mich auch problemlos in Restaurants - am Ende des o.g. Tages waren wir auch Essen und Jin hat einfach im Restaurant gepennt.
Und Jin ist da kein Einzelfall! Whippets sind gerne immer und überall dabei - daher sind sie bei entsprechender Sozialisation und Auslastung auch gute Begleiter in nahezu allen Lebenslagen.
Ich kann ihn überall ableinen, egal ob am Rhein, im Wald oder auf dem Feld. Selbstverständlich scanne ich die Umgebung. Aber er ist bei Rehen etc gsnz gechillt.
Ich kenne aber auch andere Exemplare, bei denen es nicht so einfach ist.
Roo ist soooo toll
Wobei so gechillt am Wild schon nicht soooo viele Whippets sind. Aber solange man sichtbares Wild vermeiden kann, oder sehr viel hat und viel trainiert, sind sie gut ableinbar.Ich muss aber immer innerlich mit den Augen rollen, wenn die Äusserung kommt, dass Whippets ja immer starken Jagdtrieb haben und nur mit Glück ableinbar sind.
Ja, das ist schon eher andersrum: mit Glück erhält man ein gar nicht ableinbares Exemplar.
Der Vorteil am Whippet ist eben, dass der Jagdtrieb sich v.a. auf die Augen konzentriert und man daher das Jagen mit den restlichen Sinnen recht gut kontrollieren kann. Außerdem neigen Whippets nicht dazu, loszustiefeln und sich was zum Jagen zu suchen.
Wobei ich mittlerweile schon den ein oder anderen Züchter kenn, dessen Hunde (mittlerweile) echt mit Vorsicht zu genießen sind - das sind dann aber (teilweise) Züchter, die gar nicht Gassi gehen und auch außer Windhundesport/Ausstellungen keiner anderen Beschäftigung mit ihren Vierbeinern nachgehen.
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Man kann durchaus Windhunde in der Stadt halten (Windspiele, Whippets, Silkens, Galgos, Greys, Deerhounds und Salukis sind dabei die einfachsten), aber wenn Ableinbarkeit wichtig ist, dann wird es schwieriger.
Slougis, Azawakhs, Magyar Agars, Barsois, Afghanen und Taigane bringen eine gewisse Aggressionsbereitschaft (die einen mehr, die anderen weniger) mit, die die meisten Menschen nicht von einem Stadthund erwarten - aber durchaus auch in der Stadt händelbar wären, wenn man darum weiß, diese Eigenschaft mag und händeln kann.
Jedenfalls, wenn man unter Stadthaltung nicht versteht, dass man mit dem Hund nie ins Grüne geht - das wäre dann aber für keine Rasse geeignet.
du hast dir ja nun nur die Rennbahn raus gepickt,
Ich hätte den Satz vllt ganz zitieren sollen, für mich hat er sich aber so angehört, als sei deiner Meinung nach Rennbahn Freilaufersatz. Daher hab ich das klarstellen wollen.
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Rennbahn etc.
Rennbahn oder Coursing sind weder Freilauf noch Freilaufersatz!
Von den Windhunden würden am ehesten Whippet oder Silken passen - die anderen Rassen sind entweder deutlich schlechter bis gar nicht kontrollierbar im Jagdtrieb und/oder neigen zu Artgenossenaggression und teilweise auch Aggressionsverhalten gegenüber fremden Menschen - gerade diese beiden Punkte kann man bei Stadthunden nicht gebrauchen. Manche Windhundrassen laufen auch einfach los und suchen was jagbares, wenn es gerade nichts in der Nähe gibt.
Allerdings sollte man schon schauen, dass man geeignete Freilaufflächen für einen Windhund in der Nähe hat - Whippets und Silkens sind Sprinter, die (gerade, wenn sie noch jung sind) nur richtig glücklich sind, wenn sie auch mal die Beine strecken können.
Jagdtrieb ist v.a. auf Sicht, allerdings jagen sie (wie praktisch alle Windhunde) auch mit ihren restlichen Sinnen - sind da aber idR mit Training gut kontrollierbar. Wenn sie (also Whippet und Silken) aber etwas sehen... dann hängt es etwas von Glück, dem jeweiligen Hund und dem eigenen Händchen ab...
Sollte es ein Whippet/Silken werden, so würde ich unbedingt nach einem Züchter suchen, der mit seinen Hunden in irgendeiner Weise arbeitet (Nicht-Windhundesport (wie Agility, Dogdance, Obedience, etc.), Therapiearbeit o.ä.) und außerdem auch mit seinen Hunden ganz normal Gassi geht (gibt leider tatsächlich auch in den VDH-Vereinen "Züchter", die das nicht machen) und sie frei laufen lassen kann.
Aber, egal für welche Rasse man sich entscheidet: man sollte sich die "schlimmste" Möglichkeit aller Eigenschaften vorstellen und dann gut überlegen, ob man damit klar käme. Beim Windhund also z.B., dass der Hund trotz Trainings nicht ableinbar ist und bei Katzensichtung kreischend in der Leine steht.
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Auch von mir gute Besserung an alle (Mit-)Kränkelnden

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Jin hat in der Arbeit eine unter dem Tisch stehende Stoffbox. So ist sie vor Tritten geschützt (es stehen zwei Schreibtische aneinander, so dass gegenüber noch eine Kollegin sitzt, was es da unten etwas enger macht) und Kabel sind vor ihr geschützt (ok, aus dem Alter ist sie schon lange rausgewachsen - war aber in der Welpenphase mit ein Grund). Außerdem ist sie in der Box quasi unsichtbar - ist schon mehr als einmal passiert, dass selbst Leute, die mit im gleichen Büro waren, ganz erstaunt waren, wenn Jin irgendwann durch's Büro lief. Und wenn sie sich gaaanz hinten in die Ecke hinter das Kissen verkruschelt, dann ist sie teilweise auch für mich unsichtbar

Box ist bei uns auch grundsätzlich offen.