Ja, der andre Hund war nur "Pausenfüller" - mMn hätten se sich auch komplett auf den HSH fokussieren können.
Ich fand es irgendwie unverantwortlich seitens der Trainerin dass sie der Halterin keine fette Ansage gemacht hat als sie sah dass er alleine draußen war.
Wir wissen nicht, was die Trainerin gesagt hat und nicht gezeigt wurde ![]()
Andrerseits muss man als Hundetrainer seine Aussagen so formulieren, dass man dem Gegenüber nicht vor den Kopf stößt. Was nützt es, wenn die Trainerin der Halterin sagt, dass sie unfähig ist und die Halterin dann die Trainerin (verständlicherweise) nicht mehr in Anspruch nimmt?
Die Trainerin kam für mich so rüber, dass sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Halterin aufgeklärt hat - ohne dabei die Halterin zu verprellen. Dass die Halterin den Ernst der Lage erst kapiert hat, nachdem ihr Hund einen anderen Hund attackiert hat, liegt mMn im Wahrnehmungsbereich der Halterin, den ein Außenstehender nicht ändern konnte. Die Halterin hat ihren Hund als großen, netten Schmuseteddy wahrgenommen - nicht als HSH.
Halte dich dran, oder ich muss rechtliche Schritte eingehen.
Kann man machen. Aber dann ist man aber vermutlich nicht mehr lange Hundetrainer. Denn zum Einen wirst du vmtl. schon mit diesem Satz den Kunden verlieren und zum anderen wird der Kunde erzählen, dass du ihn wegen Nichtigkeiten beim Ordnungsamt/der Polizei anschwärzen wolltest - und dir damit weitere Kunden verprellen.
Das Problem ist doch, dass der Halter seinen Hund (komplett) falsch wahrnimmt. Und diese Wahrnehmung kann man nicht so einfach ändern. Wir hatten das auch schon bei einer losen Gassigruppe war ein HH mit großem peruanischen oder mexikanischen Nackthund (weiß die genaue Rasse nimmer) dabei, der seinen Hund charakterlich für einen netten, mit allen verträglichen Hund gehalten hat. Dieser Rüde stalkte extrem Hündinnen, grenzte Rüden in der Gruppe ein, lief prollend auf Fremdhunde zu und nahm seinen Besitzer überhaupt nicht ernst. Snaedis hat einen Spaziergang lang versucht den Halter zu coachen (nachdem er selber den mangelnden Gehorsam angesprochen hatte), hat sich echt viel Mühe gegeben und viel zu Hundeverhalten/Körpersprache/Lernen erklärt, ihm gezeigt, wie toll sein Hund auf Körpersprache reagiert. Der Halter konnte das Null annehmen - weil er dann hätte einsehen müssen, dass sein Hund kein nettes Blümchen ist. Im Endeffekt durfte er bald darauf nicht mehr bei dieser Gassigruppe mit, weil sein Hund extrem viel Stress rein brachte.
Was Snaedis und ich damals nicht wussten: dieser Hund hatte schonmal Beißerein mit anderen Hunden gehabt! Und trotzdem hat der Halter nicht kapiert, was für einen Hund er hat.
Auf mich machten beide Trainerinnen auch einen guten und kompetenten Eindruck (halt in der Rütter-Methode) - nur ist eben das Problem, dass ein HSH nicht wie die meisten Hunde tickt und daher das Training so für ihn höchstens teilweise passend ist (bissle Gehorsamstraining auf dem eigenen Grundstück ist sicher auch bei einem HSH nicht verkehrt).
Laut der Facebook Seite der Besitzerin (Sie ist selbst im türkischen Tierschutz aktiv) ist er 2017 geboren, es gibt Welpenbilder von ihm von Sommer 2017.
oha, so jung noch? Das macht mir noch mehr Bauchzwicken beim "Endergebnis", immerhin sind HSH erst mit 4 so richtig erwachsen...