Der Kangal in dieser Folge, der muss nur parieren. Und wird gedeckelt, gedeckelt, gedeckelt.
Ich glaube, dass es ein paar mehr Hausaufgaben - auch für Übungen Zuhause - gab; z.B. sagte die Trainerin als beim zweiten (?) Termin das Sitz draußen nicht klappte: "Das war aber eine Hausaufgabe!". Das wurde aber vorher nicht gezeigt. Offenbar wurden uns also nur kleine Teile des Trainings gezeigt, vmtl. das spektakulärste und (aus Rütters Sicht) wichtigste: Deckentraining und die Kontrolle außerhalb des Grundstücks.
Ich hoffe auch, dass das Endergebnis nicht das tatsächliche Endergebnis ist, sondern nur der Zwischenstand um erstmal einen Fuß in die Tür zu bekommen. V.a. die Halterin muss sich ja in ihrer Wahrnehmung und ihrem Denken extrem ändern - das ist nichts, was von heute auf morgen geht. Schon gar nicht, wenn das tatsächliche Problem der Halterin gar nicht bewusst ist.
Für die Halterin war das Problem: mangelnde Leinenführigkeit, sie kann den Hund aufgrund seiner Kraft nicht halten. Aber der Hund ist insgesamt ein lieber Knuddelbär.
Für die Trainerin (und die meisten Außenstehenden) war das Problem: Der Hund möchte fremde Hunde schreddern und nimmt sein Frauchen null ernst.
Bei so unterschiedlichen Wahrnehmungen kommen dann Warnungen auch gar nicht richtig beim Halter an oder werden abgetan. Weil der Hund ist ja lieb. Dass der Hund anders sein kann, kann der Halter in dem Moment noch gar nicht (richtig) annehmen.
Es ist natürlich schrecklich, dass erst etwas passieren musste, bevor die Halterin das tatsächliche Problem (zumindest ansatzweise) erkannt hat. Wäre der Unfall mit dem Tor nicht passiert, so hätte sie es hoffentlich irgendwann im Laufe des Trainings durch Schulung im Thema Hundeverhalten erkannt - oder vielleicht auch nie...