Beiträge von l'eau

    Also wenn Nachnamen immer einen historischen Ursprung haben, frage ich mich wie man an Katzenellenbogen kommt.

    Ich meine mal gehört zu haben, dass Juden früher keine Nachnamen hatten und dann zwangsweise welche von den Behörden aufgedrückt bekommen haben. Nachdem Juden ja praktisch bis zum Ende des zweiten Weltkriegs immer unbeliebt waren, kann man sich vorstellen, dass da so mancher Beamter sich am Nachnamen echt böse "Späße" erlaubt hat - welche man dann mit ausreichend Bestechungsgeld mehr oder weniger verbessern konnte.

    Also, "komische" Nachnamen können auch einen recht traurigen Ursprung haben...

    Wg der Katze würde ich mir jetzt nicht so Gedanken machen, wenn da eben von Anfang an entsprechend drauf geachtet wird.

    Gassi/Radtouren können halt je nach Ausprägung des Jagdtriebs später mal "lustig" werden. Und je nach Ausprägung der Schäferhundeigenschaften kann (Kinder-)Besuch problematisch werden.

    Es bleibt zu hoffen, dass hier entsprechende Aufklärung geleistet wurde und die Familie (durch Trainerbegleitung, die ja wohl durch Kitchenham gegeben ist) problematische Tendenzen frühzeitig erkennt und dann entsprechend trainiert.

    Theoretisch kann das schon ein ganz toller Familienhund werden.

    Nur bei wirklichen Radtouren bin ich bei einem Hund in der Größe skeptisch. Radtouren fährt man idR auf asphaltierten Wegen mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von ca. 20 km/h (teilweise auch mal 25 km/h) - das ist für einen Hund im Freilauf mal machbar, sind die Radwege aber - wie oft - in Straßennähe, ist Freilauf keine Option, was heißt, dass der Hund am Rad angeleint sein muss, was dann früher oder später zu Gelenksproblemen führen wird. Hat der Hund dann noch - wie in diesem Fall möglich - Jagdtrieb, ist freies Laufen neben dem Rad auch in geeigneten Gebieten nicht möglich und birgt u.U. eine gewisse Unfallgefahr.

    Für mich sahen die Welpen eher nach Malimix aus.

    Nuja, nur wg. der Farbe würde ich jetzt nicht auf Mali schließen. In einer Einstellung recht am Anfang wurde ein DSH im TH-Zwinger gezeigt. Ich ging davon aus, dass das die Mutter ist - bin aber recht verwirrt, dass sie später nicht mehr gezeigt wurde. Kauft man sich einen Welpen beim Züchter, soll man sich immer die Mutterhündin mit anschauen - beim Kauf eines TS-Welpen soll das dann plötzlich nicht mehr gelten?

    Wenn ich es zudem richtig verstanden hab, sind die Hunde aus Griechenland - da frag ich mich, wie gesichert der Vater (vorausgesetzt, der gezeigt DSH war tatsächlich die Mutter) ist.

    Fakt ist: der Hund wird erwachsen recht groß werden, was später bei längeren Radtouren zu einem Problem werden könnte, wenn er dann nicht mehr so einfach in den Hänger passen sollte.

    Wir haben als Kinder mit unseren Eltern z.T. 2-wöchige Radtouren gemacht (Etappen von 60-100km am Tag), das klingt mit einem Hund romantisch - aber mittlerweile weiß ich, dass ein Hund nicht die gesamte Strecke hätte mitlaufen können und ein Hänger hätte zusätzliches Gewicht, für Zugfahrten zusätzliche Probleme (schon das Ein-/Ausladen von 5 Fahrrädern war nicht immer ganz unproblematisch und oft genug haben wir den Zug aufgehalten und den Schaffner narrisch gemacht) verursacht, abgesehen vom zusätzlichen Gepäck, das ein Hund braucht sowie, dass das Suchen von Übernachtungsmöglichkeiten problematischer wird.

    Ein kleiner bis mittelgroßer Hund könnte da am ehesten noch gehen - man müsste eben vorher noch viel genauer planen, als es meine Eltern eh schon getan haben und die jeweiligen Übernachtungsorte wohl vorher schon buchen (das hatten wir nicht gemacht, wir hatten immer nur ca. Etappenziele und konnten kurzfristig kürzer/weiter fahren, wenn es sich ergeben hat).

    Also, je nachdem, was mit Radtouren gemeint war, hätte die Beratung zu einem eher kleinen bis mittelgroßen Hund gehen müssen. Und dann entweder ein medizinisch gut durchgecheckter TS-Hund oder eben ein Welpe einer passenden Rasse vom seriösen Züchter.


    Insgesamt bin ich von diesem Tiervermittlungsformat nicht ganz so überzeugt. Schon beim letzten Mal hatte ich das Gefühl, dass die Leute ihre Wünsche äußern, Frau Kitchenham aber denen dann das andreht, was in ihr Weltbild passt - zwar schon (mehr oder weniger) passend für die Interessenten, aber nicht wirklich das, was die Interessenten sich im Vorfeld gewünscht haben.

    Das Vorgespräch bleibt aber auch immer sehr oberflächlich (jedenfalls das, was gezeigt wird) und es wird auch viel zu wenig auf Rasseeigenschaften eingegangen. Ist ja toll, dass der Junge einen blonden Hund wollte - aber, dass man einen Hund v.a. nach (zu erwartendem) Charakter aussuchen sollte, wurde nicht so angeschnitten.

    Genauso nachher beim Welpen: es wird drauf hingewiesen, dass man nicht unbedingt den Welpen nehmen soll, der zuerst auf einen zu stürmt, aber es wird keine Beratung dahingegend gezeigt, dass bei einer aktiven Familie ein Hund, der sich selber zurück nimmt und auch im größten Troubel schläft, vielleicht die bessere Wahl wäre.


    Was ich aber von dem TH wirklich toll fand, war, dass die Welpen in einer ähnlichen Umgebung wie bei einem Züchter aufwachsen durften und nicht in der doch stressigen Umgebung eines TH.

    Weicher Kot/Durchfall würde mir bei einer Stadttaube jetzt nicht soooo viel Sorgen machen - bei deren Ernährung dürfte das recht normal sein.

    Wenn du Montag noch keine Besserung feststellen kannst, würde ich mir ihr zum Vogel-TA - da gibt's auf der Seite von der Wildvogelhilfe auch eine Liste. Normale TAs haben meist nicht ausreichend Wissen, um Vögel tatsächlich gut zu behandeln.

    Dunkel und eher kühl stellen, kleines, flaches Schälchen Wasser dazu. Wenn man hat, etwas Futter (vmtl. gehen auch Haferflocken). Auf http://www.wildvogelhilfe.org kann man sich dann nochmal genauer einlesen.

    Wenn sie einen Ring hat, kannst du über die Ringnummer den Züchter finden, hat sie keinen Ring, ist es eine Stadttaube und dann ist mMn ein Anflugtrauma (sei es Scheibe, sei es Auto) recht wahrscheinlich. Dann reichen ein paar Tage Ruhe (falls sie keine schlimmeren inneren Verletzungen hat) und dann kannst du sie wieder am Fundort frei lassen.

    Ich muss die ganze Zeit bei der Abkürzung TT schmunzeln. Für mich als ehemalige Reiterin ist das ein Turnier-Trottel :hust: (also einer der einem auf dem Turnier hilft :D )

    oooooooch, irgendwie stimmt das auch - wenn ich bedenk, dass Jin schonmal beim zweiten Durchgang zielsicher in die falsche Richtung gelaufen ist, weil beim ersten Durchgang ging der Hase ja da lang :doh:

    Nur bei den Bedeutungen aus dem DF-Wörterbuch bin ich mir nicht ganz sicher:

    1. Tellington Touch - ob damit tatsächlich spitze Whippetpfoten, die sich einen in den Oberschenkel, den Bauch oder sonstwohin bohren gemeint sind?

    2. Teletakt - na, soooo schlimm sind Whippets nun auch nicht!


    Unsere 2 damaligen, mit denen wir aktiv auf der Bahn waren, waren aber auch eher so der Typ "Freizeitgestaltung"... Feuereifer war da nicht dabei, sie liefen halt, weils lustig war :ugly: Unser Rüde ist auch einmal einfach über die Zugvorrichtung gesprungen, über den Platz auf die andere Seite um da den 2ten Startkasten mal genauer zu makieren :doh:

    Ich sag immer, beim Afghanen ist es Glücksache, ob sie laufen |)

    Eine Hündin vom Verein ist grundsätzlich ca. 1/3 der Strecke hinter dem Hasen her gelaufen und hat sich dann ins schönste Hundeplatz-Platz gelegt. Und gewartet. Bis der Hase am Kill angekommen ist, dann ist sie zum Kill getrabt und hat stolz Beute gemacht :hust:

    Ich weiß von einer Hündin, die grade zum Züchter zurück ist (wobei ich grade nicht weiß, ob sie mittlerweile schon untergekommen ist oder nicht) - allerdings wäre das eine Zucht, die ich nicht so empfehlen würde. Wenn du trotzdem näheres wissen möchtest, Bonadea , dann schreib mir eine PN.

    Ich bin auf FB in den Gruppen "Unsere Windhunde" und "Whippets Deutschland", da bekommt man auch hin und wieder mit, wenn ein Whippet (oder anderer Windiger) ein neues Zuhause sucht. Ich glaube, es gibt auch noch extra Vermittlungsgruppen - da bin ich aber mangels Bedarf nicht drin.


    Ja, es suchen immer mal wieder Whippets/Windhunde neue Besitzer, manchmal aus Überforderung, öfters aber wegen geänderter Lebensumstände/Todesfall. Zumeist läuft das dann aber auch über den Züchter/eine Rasseorganisation/Windhund-Freunde der Noch-Besitzer, zum Glück sind Whippets noch nicht so häufig, als dass man sie im Tierheim antreffen würde (außer in seltenen Fällen - z.B. sind dieses Jahr sehr viele Whippets von einem Vermehrer, der seine Hunde (ich hoffe alle) loswerden wollte, im TH gelandet).


    Jin gehörte übrigens auch zu der Gruppe einfacher Welpe - und nach allem, was man so hört, ist das bei ihrer Zucht recht normal. Nur Stubenreinheit hat bei Jin ewig gedauert - mag aber auch ein bisschen an mir als (welpen-)unerfahrener Erst-Hundehalter gelegen haben.