Beiträge von l'eau

    Am Montagabend fiel mir auf, dass mein gescheckter Zebra-Bub ziemlich dicke Zehen hat - beide Füße betroffen, also kein zu enger Ring (wobei das nach all den Jahren auch unwahrscheinlich wär). Blöderweise hatte ich eigentlich weder Dienstag noch Mittwoch Zeit für TA und Donnerstag bis heut war das Autole in der Werkstatt. Nachdem der Bub aber ansonsten einen fitten Eindruck machte, hab ich mir gesagt, dass kein solcher Notfall vorliegt, dass ich während der Arbeit zum TA geh. Also Termin für heute Nachmittag ausgemacht. Mein Autole ist dann auch ziemlich perfekt fertig geworden - ich hatte schon befürchtet, mit dem Geier zur Werkstatt laufen zu müssen. So konnte ich ihn ganz entspannt nach der Werkstatt einfangen. TA hat leider meine Befürchtungen bestätigt: Sehr wahrscheinlich Herz oder Nieren - der Bub ist halt auch scho knapp 7. Dauerhafte Medikamentation ist bei den scheuen Volierenvögeln leider auch nicht möglich - ihn jeden Tag aus der Voliere raus zu fangen, wäre unverhältnismäßiger Stress für alle Geier. Nachdem sein Kot lt TA auch auf Leberprobleme hinweist, haben wir uns entschieden, dem Scheckenbub erstmal was für die Leber und Schmerzmittel zu geben für eine Woche - danach schauen wir mal weiter. Er soll sich natürlich nicht quälen, aber ich mag ihn auch nicht einschläfern, wenn er noch einen recht agilen Eindruck macht - denn vom Verhalten her merkt man ihm nicht viel an, weder plustert er arg, noch atmet er schneller (ich hab ihn die Woche natürlich etwas sorgfältiger beobachtet). Nunja, jetzt ist er erstmal für die Woche im Separée, damit ich ihm die Medikamente geben kann:

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    Ich weiß nicht, ob mein Onkel besonders sparsam ist, aber wirklich warm wurden die Räume damit nicht.


    Es kommt auch darauf an, ob sie für den Wohnraum groß genug sind. Da passt nicht jeder automatisch. Wir hatten kleine Räume, da war es nicht wirklich ein Problem, eher war's zu warm.

    Hm, sagen wir so: In einem Herbst/Winter saß ich bibbernd aufm Sofa und fragte meinen Onkel nach der Temperatur - er laß völlig entspannt 16 Grad ab (im (!) Wohnzimmer), worauf ich ihn angebettelt hab, endlich den Nachtspeicherofen einzuschalten (er hat sich dann auch erbarmt). Richtig warm ist's bei ihm weder im größeren Wohnzimmer, noch in der kleinen Küche - aber da reißt er im Winter auch das Fenster auf, wenn es dank Kuchenbacken mal gemütlich warm drinnen ist.

    Ich weiß halt nicht, ob mein Onkel wegen der Kosten so sparsam heizt, es aufgrund der veralteten Dämmung evtl. gar nicht richtig warm werden kann, die Nachtspeicheröfen falsch dimensioniert sind oder mein Onkel es einfach gemütlich findet:ka:

    So oder so haben mich die 3 Jahre bei meinem Onkel nachhaltig vom Heizen mit Nachtspeicheröfen abgeschreckt xD

    hat hier jemand einen Nachtspeicherofen in einer Mietwohnung?

    Nicht direkt. Mein Onkel hat Nachtspeicheröfen in seinem Haus. Ich weiß nicht, ob mein Onkel besonders sparsam ist, aber wirklich warm wurden die Räume damit nicht. Da heißt's immer warm anziehen - da tragen durchaus auch meine Mädels Kleidung im Haus. Haus und Nachtspeicheröfen sind ziemlich alt - kann sein, dass es in einem moderneren Haus/besser gedämmten Haus angenehmer ist. Allerdings bin ich mittlerweile eine ziemliche Frostbeule und würde nie freiwillig in eine Wohnung mit Nachtspeicheröfen ziehen. So oder so sind Nachtspeicheröfen halt träge und man muss lange warten bis sie warm sind.

    Zu den Kosten kann ich nichts sagen.

    Heißt die nächste Kröte sollte ich direkt an die Wand werfen, um den Fluch zu brechen?

    HALT! STOPP!

    Wie heißt das Märchen? "Der Krötenkönig" oder nicht eher "Der Froschkönig"?


    Ansonsten schließe ich mich hier an (wenn ich da auch erst im Erwachsenenalter drauf kam):

    Oh, das fand ich als Kind immer so nervtötend bei Märchen, alle coolen Tiere haben sich am Ende in irgendwelche doofen Prinzen verwandelt :omg:

    Bedenke mal: es gibt viel verarmten Adel - auch Prinzen. Aber so ein sprechendes Tier, das ist eine ziemliche Attraktion...

    Bürsten traue ich mich nicht so richtig wegen der Naht und der Fäden. Ich fühle ja nicht, wo ich bürste..

    Lass das erst mal heilen, bevor du zu viel dran rumfummelst. Ne aufgeplatzte Naht mit anschliessend breiterer Narbe braucht man am Kopf ja auch nicht...

    Mir kam beim Lesen eine Frage... wie geht das mit langen Haaren? Oder ist es ratsam, sich vor einer solchen OP die Haare kurz zu schneiden?

    Gute Besserung SamsonsMama

    Jin verteidigt ihren Napf und ihren Kaukram. Sookie nicht - glaub ich, ehrlich gesagt, weiß ich das gar nicht genau. Ich füttere beide im gleichen Raum mit Abstand und mit Kauzeugs verzieht sich eh jeder woanders hin. Wobei sie auch in 2m Abstand zueinander problemlos Kauzeugs futtern können. Ich hab aber ein Auge drauf, dass jeder in Ruhe fressen kann und rufe den andren Hund jeweils aus der Nähe des Napfes/Kauzeugs weg, wenn es nötig sein sollte (kommt eigentlich gar nicht mehr vor - sie kennen die Regeln jetzt ja schon 2 Jahre).

    Trockenfutter/Kekse auf die Wiese streuen und beide zusammen suchen lassen geht problemlos. Wenn ich Leckerchen verteile, kann Sookie sich frech dazwischen drängeln und Jin das Leckerchen vor der Nase wegschnappen - auch, wenn das Leckerchen Wurst ist. Da achte ich freilich drauf, dass das nicht passiert.

    ber gerade fühlt es sich so an als würde er für immer ins Haus pinkeln und kacken :tropf:

    Willkommen im Club. Das war bei der Großen schon so ein Drama, wobei die bei dem Thema echt speziell war und jetzt auch noch der Kleine :(

    Jin - mit 12 Wochen bei mir eingezogen - hat mit 11 Monaten den letzten Pipiunfall fabriziert. Seitdem ist sie verdammt sicher stubenrein - nichtmal Durchfall geht ins Haus. Nur einmal hat sie in die Kanzlei gepinkelt - das war nach ihrem Wildsauzusammenstoß als sie unter starken Schmerzmitteln stand, also zählt das nicht so richtig.

    Ich wünsch euch viel Geduld!

    Da sie sich noch im Wachstum befindet möchten wir nicht das sie kaum was frisst oder gar nichts usw. Da haben wir sorge um einen Mangel.

    So schnell gibt's keinen Mangel. Versuche, so wenig (unbewussten) Druck in die Futtergeschichte wie möglich zu stecken.

    Meine Mädels mäkeln nicht, Jin hat mal beim Zahnwechsel schlechter gefressen, da gab's dann eine Weile Joghurt o.ä. mit ins Futter (und es wurde eingeweicht). Sookie hat noch nie gemäkelt. Bei beiden Hunden wäre Mäkelei also ein Warnzeichen.

    Aber ich hatte mal eine Sitterhündin, die sehr schlimm gemäkelt hat - wohl im Welpen-/Junghundealter allergiebedingt (also Bauchschmerzen) angefangen und später stark ritualisiert. Weil die Menschen sich so viele Sorgen um die Fütterung gemacht haben. Besser wurde das, nachdem ich sie eine Weile "entmäkelt" habe (während die Halter nicht da waren - sonst hätt das vmtl. nicht geklappt): einen Tag hungern lassen, dann halbe Portion anbieten, dabei bewusst mit was andrem beschäftigen, was nach 10 Minuten nicht gefuttert ist, weg. Erst zur nächsten Fütterung gab's dann wieder die Möglichkeit. Wenn sie eine halbe Portion anstandslos gefressen hat, gab's zur nächsten Fütterung eine komplette Portion. Nachdem das Thema durch war, hat sie bei mir immer gut gefressen, außer es ging ihr wirklich nicht gut.

    Daher mein Tipp: schauen, warum der Hund mäkelt. Die Fütterung so gestalten, dass er nicht zu mäkeln braucht (verträgliches Futter; Napf, der ihm angenehm ist; ruhige Umgebung etc.) und dann kein Bohei ums Futter machen. Entweder er frisst oder er frisst nicht. Ggf. das Futter eine Weile - schon bei der Zubereitung, vor dem Hinstellen (!) - aufpimpen.

    Außerdem: passt die Futtermenge? Manche Hunde mäkeln, weil man zu viel füttert. Also ggf. einfach mal etwas weniger füttern.