Beiträge von l'eau

    Klar macht das Sinn aber wenn es eine abgeschlossene Hütte ist muss es doch trotzdem die Vorgaben erfüllen oder? Aber dann würde bei der konkreten Hütte auch die Sicht nach draussen fehlen oder?

    Ist diese Hütte denn abgeschlossen? :???: Ich dachte, das sei eine "normale" Hundehütte gewesen, aus der der Hund jederzeit rein und raus könnte.

    Wäre die Hütte abschließbar, würden für sie natürlich wieder die Regeln zur Zwingergröße gelten; außerdem gibt's dann noch Regeln zur Mindestgröße von Fensterflächen. Und ich meine, dass dieser Raum dann auch temperierbar sein müsste

    Es geht nicht darum, ob der Hund das verstehen kann - da seh ich persönlich jetzt gar kein Problem.

    Es geht mir um die innere Haltung der Besitzer.

    Denn selbst wenn sie zwischen Gästen und Hundehaltern unterscheiden, ist diese Unterscheidung doch recht willkürlich (zumal dort sicher auch häufig Gäste mit Hund auftauchen) und zeigt mMn schon, dass ihnen durchaus bewusst ist, dass nicht jeder von so einem großen Hund begeistert ist - nur interessiert sie das beim Gassi nicht.

    Zur Hütte im Zwinger: es macht durchaus Sinn, dass die Hütte ansich nicht riesig ist. Immerhin muss der Hund diese im Winter mit seiner Körperwärme heizen.

    Die im Biergarten gezeigte Anbindehaltung wäre in Deutschland verboten (allerdings weiß ich nicht, welche Dauer ein Hund daran verbringen muss, damit die Gesetze greifen), da in Deutschland nur sog. Laufleinen (die Leine hängt an einer weiteren waagrechten Leine/Stange und kann an dieser hin und her gleiten) erlaubt sind.

    Für mich stellt sich die Frage, ob das nur eine Absicherung im Welpen/Junghundealter ist, bis der Hund gelernt hat, dass er nicht zu den Gästen soll, oder für immer so bleiben soll.

    In dem Zusammenhang find ich es übrigens sehr "interessant", dass der Hund in der Freizeit sehr wohl andere belästigen darf, aber dort, wo es den Einnahmen schaden könnte, von Anfang an klar ist, dass er es eben nicht darf.

    Gerücht.....rote Katzen sind „nur“ zu 80% männlich

    75 % :klugscheisser:

    Dreifarbige sind aber zu 99,9 % weiblich.

    Das liegt daran, dass das rote Farbgen auf dem Teil des X-Chromosoms liegt, der beim Y-Chromosom nicht vorhanden ist. Daher:

    X rot + Y = roter Kater

    X rot + X rot = rote Katze

    X rot + X dunkel = zwei bis dreifarbige (wenn noch Scheckungsweiß dazu kommt, was bei Katzen ja recht häufig ist) Katze

    X dunkel + Y = "normalfarbiger" Kater

    Sie durfte mitentscheiden.

    Wären sich die Hunde nicht sympathisch gewese häte ich den Welpen nicht genommen.

    Das würde mit Jin z.B. gar nicht gehen, weil sie Welpen, die nicht zu uns gehören, nicht mag und im Beisein der Mutterhündin (also im Züchterhaushalt) auch starkes Meideverhalten den Welpen gegenüber zeigt.

    Und ich weiß, dass Jin die ersten Tage daheim nicht nett zu einem Welpen sein wird.

    Aber hier wird auch kein Hund für meine Hündin einziehen, sondern weil ich einen weiteren Hund möchte. Ich kenne meine Hündin gut und in gewissen Rahmen nehme ich da schon etwas Rücksicht - wobei das meiste sich ohnehin aus meinen Vorlieben ergibt.

    Jin bekommt seit gestern Abend Metrobactin, da Durchfall. Gestern Abend und heute früh hab ich ihr die Tablette mit der Maul auf-Tablette rein-Maul zu halten-Methode verabreicht. Heut Abend kommt Jin her, als ich die Tablette aus dem Blister drück, ich halt ihr die Tablette hin und Jin frisst die freiwillig :emoticons_look: Zwar mit sichtlichem Widerwillen, aber sie kaut und schluckt - hat sie sich womöglich wirklich selbstständig gegen die "böse" Methode entschieden?

    Bin schon gespannt, ob sie morgen die nächste Tablette auch so brav nimmt...

    Zusammenführungen liefen hier so ab:

    Puck (damals 3) war "unser" Ersthund, der Rüde meiner Schwester, mit der ich damals zusammen lebte. Puck kam zu unseren 3 Besuchen bei der Züchterin mit. Puck liebt Welpen, war also gar kein Problem. Trotzdem hat er am Abend des dritten Besuches schon recht entsetzt geguckt, dass wir tatsächlich einen davon mitgenommen haben xD

    Da Jin aber ganz klar mein Hund war, war das für Puck später auch nie ein Problem. Er mochte Jin von Anfang an (also, nachdem er sich während der Rückfahrt von dem Schock erholt hat, dass ein Welpe mit heim kommt).

    Wir haben bei den beiden nur den Fehler gemacht, zu spät in "Spiel" eingegriffen zu haben, da Jin einfach zu wild und Puck viel zu nett war. Das hat dazu geführt, dass es praktisch gar kein Spiel mehr zwischen den beiden gibt - obwohl Puck mit anderen Whippets sehr gerne spielt.

    Ein Jahr später zog Flip zu Puck und meiner Schwester (und Jin und mir ein). Den haben wir einmal (?) vorher besucht, da war alles recht entspannt (außer, dass Jin fremde Welpen nicht mag und meidet - und das noch deutlicher, wenn die Mutterhündin dabei ist, nachdem sie mal von einer für zu stürmisches Verhalten zusammengefaltet wurde).

    Zum Abholen ist meine Schwester dann alleine gefahren und bei ihrer Ankunft durften sich alle Hunde vor der Wohnung begrüßen und wir sind ein kurzes Stück gegangen und dann in die Wohnung. Puck fand Flip scheiße. Es war einfach klar, dass Puck sein Frauchen jetzt teilen muss. Das missfiel im freilich.

    Jin war - da erst ein Jahr alt - direkt recht lieb mit Flip, hat klar Grenzen gesetzt, aber sonst viel mit ihm gespielt und ihn geputzt. Tja, außer bei ihrem Futternapf. Wir haben nicht richtig aufgepasst/waren kurz abgelenkt und so hat Flip mal in Jins Napf schauen wollen - endete mit ein paar Löchlein bei Flip. Was aber in Anbetracht des Größenunterschiedes (Jin ist eine große Whippethündin, Flip ein damals 8-9 Wochen alter Chinese Crested) trotzdem eine gehemmte Reaktion von Jin war. Situationen abseits vom Futternapf blieben weiter entspannt.

    Nach 1-2 Wochen hatte sich auch Puck mit Flip arrangiert. Beste Freunde sind die zwei nie geworden. Sie verbindet mehr sowas wie eine Hass-Liebe.

    Ca. ein dreiviertel Jahr später lernte meine Schwester ihren jetzigen Mann kennen, der auch eine Hündin, Belle, besaß. Bei der Zusammenführung der Jungs und Belle war ich nicht dabei, dürfte aber recht unspektakulär abgelaufen sein, da Belle in einer rosa-roten Wattebauschwelt lebt und das Zusammentreffen bei ihr daheim stattfand.

    Bei Jin lief es so, wie man es eigentlich nicht machen wollte. Mein (damals noch nicht) Schwager machte einen Überraschungsbesuch bei meiner Schwester (wir wohnten noch immer zusammen); Jin und ich lagen schon halbschlafend im Bett als er ankam. Ich hab die Zimmertür aufgemacht, Jin ist raus und stand direkt im Wohnungsflur Belle gegenüber. Die Aufregung war groß. Fremder Mann stand ja auch noch im (engen) Flur. Aber Annas Jungs haben sich gefreut, Anna hat sich gefreut - also war wohl alles ok und Jin begrüßte beide Neuankömmlinge freundlich. Jin und Belle sind gute Freundinnen geworden.

    Belle ist mittlerweile sowas wie das Bindeglied zwischen Puck und Flip. Beide Jungs genießen das Kontaktliegen mit ihr sehr. Kontaktliegen zwischen Jin und den andren Hunden gibt es nur sehr selten, da Jin beim Ruhen eine recht große Individualdistanz zu anderen Hunden bevorzugt.

    Als Thorin einzog, wohnten wir schon in getrennten Wohnungen, aber im gleichen Haus. Erstes Kennenlernen war zwischen Annas Bande und Thorin bei Gassis mit Thorins damaliger Pflegestelle (allerdings noch nicht mit der Intension, dass Thorin bei uns einziehen sollte). Jin lernte Thorin bei uns im Garten kennen.

    Jin zog erstmal sehr, sehr scharf Grenzen - aber Thorin brauchte das, der lief in seiner absoluten Naivität weiter auf Jin zu, die schon massiv die Zähne fletschte (und das, wo Jin eigentlich nur minimal droht und dann direkt Watschen verteilt), oft griff ich ein, aber manchmal war Jin schneller und rammte Thorin ungespitzt in den Boden - Thorin ist ein Chi-Mix, der verschwand dabei schier komplett in Jins Maul und brüllte wie am Spieß. Wir vermuten, dass er vorher noch niemals ernsthaft zurecht gewiesen wurde bzw. nie ein ernsthaftes Nein kassiert hat. Passiert iS von Verletzungen/Löchern ist ihm aber nie etwas. Als er nach 1-3 Tagen kapiert hatte, dass bei Jin Nein tatsächlich Nein bedeutet und sie das im Zweifel auch deutlich durchsetzt, wurde Jin sehr gelassen und liebevoll im Umgang mit ihm - ab da reichte bei Jin aber auch oft ein minimales Anspannen der Gesichtsmuskulatur, damit Thorin den Unsinn sein ließ. Die zwei haben viel gemaulrangelt, wurde es zu viel, hat Jin es ins Pflegen übergeleitet. Maulrangeln tun beide heute noch, aber Thorin ist auch noch recht jung, evtl. verwächst sich das noch.

    Nur Draußen ist Jin viel zu wild für den Zwerg, so dass wir dort jegliche Spielversuche abbrechen mussten (und immer noch müssen).

    Puck, Flip und Belle haben auch von Anfang an gern mit dem Zwerg gespielt (und durften es auch draußen), waren und sind aber zu nett, so dass sie den Zwerg weder runterregeln noch abbrechen können. Da mussten und müssen wir Menschen öfters eingreifen bzw. haben die drei da teils auch etwas dazu gelernt, so dass sie mittlerweile auch schon manches mal für sich einstehen können. Und Thorin hat sich freilich auch weiter entwickelt und kann auch "böse" Körpersprache mittlerweile besser verstehen und dann angepasstes Verhalten zeigen.

    Die Beziehungen zwischen den 5 Hunden sind alle unterschiedlich. Von mehr nebenher leben bis zu echten Freundschaften. Aber spätestens in dem Moment, in dem es eine (vermeintliche) Gefahr von außen gibt, halten die 5 zusammen - Stichwort Rudeldynamik.

    Wird ein Hund unserer Gruppe durch etwas verunsichert (das können komische Gegenstände sein aber auch mal sich "seltsam" benehmende Menschen - gerade, wenn ein Junghund eine Unsicherheitsphase hat, reagiert er ja doch gern mal heftiger auf eigentlich problemlose Umweltreize), kann es sein, dass die anderen Hunde anfangen ihn zu verteidigen. Da müssen wir schon etwas ein Auge drauf haben und die Hunde dementsprechend führen.

    Gleichzeitig können wir nicht mehr alle unsre Hunde einfach so mit nicht zu uns gehörenden Hunden spielen lassen. Auch, wenn alle sich kennen, kann das zu Eifersüchteleien zwischen unseren Hunden führen. Außerdem macht Mobbing in der Gruppe natürlich noch mehr Spaß als allein |)

    Solange es kein Spiel gibt, sind aber auch Gruppengassis mit (mehreren) anderen Hunden kein Problem. Entstehen Dynamiken/Spiel werden halt ggf. die Hunde angeleint, die da zu Problemchen führen könnten.


    Oh, was man auch nicht unterschätzen sollte: zu zweit jagt es sich besser :pfeif:

    Jin war die erste ihres Wurfes, die (ernsthaftes) Jagdverhalten zeigte. Einfach aus dem Grund, das Puck sie angelernt hat (auch so etwas, was wir einige Zeit nicht erkannt haben). Jin und Puck konnten wir lange Zeit im Wald nicht gemeinsam ableinen, weil sie sonst nur Blödsinn im Kopf hatten und nicht halb so gut gehört haben, wie wenn nur einer frei war. Das hat sich mittlerweile etwas gelegt, aber bleibt weiterhin ein Punkt, auf den wir achten müssen.


    Was man vielleicht noch bedenken sollte, dass sich die eigene Leinenführigkeit ändert. Nicht unbedingt, weil die Hunde es weniger sind, sondern weil man selber plötzlich zwei Leinen händeln muss, das kann erstmal etwas ungewohnt für einen selber sein sein. Und für den Ersthund ist es ungewohnt, dass plötzlich eine dritte Partei dabei ist, nach der sich gerichtet wird.

    Leiterin der Pension nach dem ersten Urlaub von Lotte dort sagte das die Tag und Nacht getobt hat

    klingt für mich eher nach Stressabbau, denn echtem Spiel.

    Hunde haben ein größeres Ruhebedürfnis als Menschen, daher ist es ganz logisch, dass sie nachts schlafen - wenn sie nicht (stark) über- oder (stark) unterfordert werden. Gerade (starke) Überforderung kann dazu führen, dass Hunde gar nicht mehr von selber zur Ruhe kommen und nur noch Aufmerksamkeit/Bewegung/usw. haben "wollen".

    Was man u.U. kontrollieren muss, ist, dass die Hunde im Haus nicht (wild) spielen. Haben sie bei uns allerdings recht fix gelernt.

    Auch das Miteinander der Hunde muss man u.U. managen. Gerade Welpen können sehr, sehr frech sein und hat man dann einen zu lieben Althund, muss man diesen öfter retten. Oder der Althund ist sehr grantig oder zu wild, dann muss man den Welpen öfter retten.

    Ob der Aufwand von 1 zu 2 Hunden sich großartig ändert, hängt viel an einem selber und den Eigenschaften der Hunde.

    Geht man z.B. (öfters) mit jedem einzeln Gassi oder geht man grundsätzlich mit beiden zusammen Gassi?

    Macht man irgendeine Art der Auslastung (Tricksen, Hundesport, Mantrailing etc.), dann braucht man jetzt womöglich doppelt so lang, weil der zweite Hund auch die Möglichkeit dazu haben soll.

    Wenn die Hunde sehr unterschiedlich sind, muss man u.U. verschiedene Auslastungsmöglichkeiten bieten (für den einen z.B. Agility, für den anderen Dummysport), was dann nochmal zeitaufwändiger ist, als wenn beide die gleichen Vorlieben haben.

    Beim Füttern hat man jetzt eben zwei Näpfe, die man Füllen und dem jeweiligen Hund hinstellen muss; gleichzeitig muss man drauf achten, dass jeder in Ruhe fressen kann und nicht vom anderen bedrängt oder gar verdrängt wird.

    Leinen, Halsbänder, ggf. Hundemäntel braucht man dann natürlich doppelt so viele. TA-Kosten verdoppeln sich.

    Wenn sich zwei Hunde in ekligen Sachen wälzen, muss man zwei Hunde waschen (hat man nur eine Badewanne geht das ein wenig mehr auf den Rücken).

    Die Lauffreudigkeit...naja, ich mach ja sehr gern was mit Hund, aber Hundeschlitten fahren oder 3-4 Stunden joggen gehört nicht dazu

    Ich kenn mich mit Samojeden jetzt nicht so aus, aber ich glaube nicht, dass die 3-4h Laufen am Tag brauchen. Das braucht gar kein Hund. Mal macht das jeder mit. Man kann sie natürlich auch dazu pushen, dass sie das täglich mitmachen - dann braucht man sicher aber auch nicht zu wundern, wenn der Hund blöd im Kopf wird und recht bald Gelenksprobleme und andere Verschleißerscheinungen bekommt.

    Sprich doch mit dem Züchter/den Züchtern über deine Bedenken - die können da einiges sicher auch sehr viel besser einschätzen, einfach weil sie die Rasse(n) viel besser kennen.

    Außerdem ist ja auch jeder Welpe ein Individuum, da kann der Züchter oft schon sehr viel abschätzen, wie welcher Welpe sich entwicklen wird und dann einen (oder mehrere) passende Welpen anbieten.