Achja, sorry ?
Es handelt sich um Eurasier, eingekreuzt wurde ein Samojede...
Mich interessiert, ob mir jemand sagen kann, wie sich das auf den Charakter auswirken kann, auf Jagdtrieb, Lauffreudigkeit usw. und ob wir damit rechnen müssten, dass der Welpe dann gröber vom Rassestandard abweicht.
Ist übrigens ein genehmigtes und gefördertes Projekt vom VDH, hat also mit vermehren o. Ä. nichts zu tun, die Welpen bekommen auch einen ordentlichen Abstammungsnachweis und sind als Eurasier ins Zuchtbuch eingetragen.
Also:
F1 (F = Filialgeneration - nix mit V) ist dann Eurasier x Samojede - rechnerisch 1/2 Samojede
F2 also Eurasier x Eurasier-Samojede - rechnerisch 1/4 Samojede
F3 also Eurasier x Eurasier-Eurasier-Eurasier-Samojede - rechnerisch also 1/8 Samojede
Allerdings muss man bedenken, dass natürlich nur mit Hunden weitergezüchtet wird, die die gewollten Eigenschaften mitbringen, so dass unerwünschte Eigenschaften vmtl. relativ schnell abgeschwächt werden.
Ich glaube, rein optisch dürfte da kein so großer Unterschied sein, da sich Eurasier und Samojede ja ohnehin schon relativ ähnlich sehen.
Charakterlich... schwer vorherzusagen. Die Wahrscheinlichkeit auf "unerwünschte" Eigenschaften dürfte durch die sehr ausgewählte Verpaarung geringer sein, als beim üblichen Mixwurf; aber es gibt auch immer mal Sachen, die verdeckt vererbt werden.
Ich glaube, F2 würde ich nur dann in Betracht ziehen, wenn ich auch mit den unerwünschten Eigenschaften des Samojeden klar käme.
Bei F3 dürfte die Gefahr schon deutlich geringer sein.