Beiträge von l'eau

    Ich weiß, es ist verpönt, aber wenn mein Hund wegen einer Nichtigkeit wie Vögel hetzen (bzw. aufscheuchen; viele Hunde jagen Vögel ja nicht wirklich, weil sie sehr genau wissen, dass sie die nicht erwischen können) ein Kommando (sei es Abbruch, sei es Rückruf, sei es Stopp...) überläuft, dann gibt's beim Zurückkommen einen ordentlichen Einlauf. Wenn es die Gegend zulässt, dann wird der Hund auch erstmal aus meiner Umgebung verbannt.

    Für's nächste Mal heißt's halt schneller sein. Den Hund bei Vogelsichtung für das gewünschte Verhalten loben, wenn nötig Hilfestellung geben (Bogen laufen, Hund rannehmen), etwas zusammen machen (Tricks, Fußlaufen etc. - das dann hochwertig belohnen) und/oder anleinen.

    Ich kann das von den Fotos nur schlecht beurteilen (muss immer die gesamte Pfote sehen - das ist mit Wuschelfell nunmal auf einem Foto nicht so gut möglich), finde die Krallen aber ganz ok. Man könnte sie vielleicht ein bisschen kürzer halten - aber ob das sein muss? Es ist ja nicht so, dass die "perfekte" Krallenlänge ein bestimmter Wert ist, sondern die bewegt sich in einem gewissen Rahmen (wie auch das Gewicht). Ich hab's bei Jin gern ein bisschen kürzer (v.a. den Daumen), wg. des Coursings, aber auch, wenn die Krallen etwas länger sind, ist das für normale Bewegung noch völlig in Ordnung.

    Wenn die Physio sagt, dass die Länge passt, würde ich mich daran orientieren.

    Kleines Update:

    Die ersten 1-2 Tage war Hummelchen noch sehr schreckhaft. Rechnete wohl damit, jeden Moment wieder eingefangen zu werden. Aber mittlerweile ist sie wieder recht entspannt. Also, Zwergwachtel-Entspannt, richtig entspannt sind die ja nie xD

    Und der Beweis: Klettern geht auch einflüglig!

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    Das Seresto hat sich echt bewährt aber ich mag nicht 10 von 12 Monaten das Teil am Hund haben :no:

    Also willst du lieber was potentiell tödliches, was genauso chemisch wirkt, auch wenn es pflanzlich ist, deinem Hund geben, als etwas, was für den Hund nicht tödlich ist, nur weil es im Labor hergestellt wurde?

    Die Wirkweise aller Zeckenmittel ist grundsätzlich chemisch - egal, ob aus einer Pflanze gewonnen oder im Labor hergestellt.

    Ich weiß. Pflanzlich hört sich immer so nett an. Aber pflanzlich muss nicht nett sein. Eine Menge hochwirksame Gifte stammen von Pflanzen.


    Ich kann gut nachvollziehen, dass man sich erstmal mit sanften Mitteln behelfen möchte - allerdings sollten das dann tatsächlich sanfte Mittel sein. Mit Jin hab ich das Glück, dass sie kein Zeckenmagnet ist, so dass ich zumeist nichts außer absammeln machen muss(te). Wir haben zwar auch mal Kokosöl auf die Hunde geschmiert - ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das wirklich Wirkung hatte. Letztes Jahr war's bei Jin dann mit Zecken doch etwas ärger und so hat sie ein Seresto getragen (ihre Züchterin schwört auf die Dinger). Ich hab es gehasst, dass mein Hund jetzt dauerhaft ein "Halsband" an hat. Aber besser, als dass sie sich so eine blöde von Zecken übertragene Krankheit einfängt.

    Ich werde es dieses Jahr auch erstmal wieder ohne probieren. Sollte es nicht gehen, bekommt Jin wieder ein Seresto.

    Ich hatte die Beschreibung bei dogspartner so verstanden, dass sich das auf die komplette Futtermenge bezieht? Die Haferflocken waren so knapp 10g, denk ich...

    Ach, Dogspartner, nicht Fresco ^^ viele Hunde werden leider mit TB nicht satt, weil es einfach sauwenig ist. Kannst du ein bisschen Gemüse dazutun?

    Die Menge ist hier optisch mehr als beim Trockenfutter :ka:


    Allerdings ist Jin heute Abend auch fast vor Hunger gestorben, obwohl es als Frühstück Trockenfutter und einen Kanten hartes Brot gab und sie zwischendurch beim Gassi einige Leckerchen abgegriffen hat. Ich glaube, ich kann Jins Hungergefühl grad hormonellbedingt gar nicht ernst nehmen :roll:

    Heute Abend hat sie das zweite Mal Trockenbarf bekommen. Mal schauen, wie Jin morgen früh drauf ist. Jetzt schläft sie grad zufrieden unter der Kuscheldecke auf meinen Füßen.

    Ich muß gestehen, ich bin noch nie auf die Idee gekommen, zur Fütterungszeit einen Rückruf aufzubauen. Mit den Futterschüsseln in den Händen stelle ich es mir auch etwas unpraktisch vor.

    Im Training, egal ob draußen, oder ohne Ablenkung in der eigenen Wohnung mache ich das einfach, irgendwann, und es gibt hier auch Futterbelohnung.

    Aber zur Fütterungszeit bin ich nie auf die Idee gekommen, da einen Rückruf zu nehmen.

    Interessanter Ansatz ist es schon!

    Futter vorbereiten und auf die Küchenzeile stellen, Rückruf/Pfiff, Hund kommt, Futter auf den Boden stellen.

    Oder Futter vorbereiten und auf die Küchenzeile stellen, Hund ist jetzt schon da, Rückruf/Pfiff, Futter auf den Boden stellen.

    Bei Variante 1 hat man gleich das Kommen bestärkt, bei Variante 2 "nur" den Rückruf/Pfiff positiv belegt.


    Was mir da noch einfällt: Ich fand es gar nicht schlimm, dass der Welpe bei der ersten Fütterung nicht auffrisst, weil er ja doch noch schnell abgelenkt war (ein Labbi, der an einer Futterschüssel vorbei läuft xD), die Situation insgesamt sehr aufregend für den Welpen war.

    Da ich mal davon ausgehe, dass der Welpe bei der Züchterin das gleiche Futter gefressen hat, dürfte die Größe der Futterbrocken nicht so das Problem sein.

    Das war ein bissle witzig gemeint - natürlich freuen wir uns, dass die Hunde da wider erwarten nicht reagiert haben. Auch wenn wir ziemlich überrascht waren. Wir hatten nunmal - aus bisherigen Erfahrungen - damit gerechnet, dass ein Teil unserer Hunde auf eine so frische Spur reagiert.

    Warum Jin da gestrebert hat, weiß ich nicht. Ob sie auf unsere Erwartungshaltung reagiert hat? Oder auf's Filmen? Gerade letzteres machen wir öfters, auch in langweiligen Situationen und das sind die Hunde ja eigentlich gewohnt. Aber weil es ja nun auch die Möglichkeit gibt, dass Jin in dem Moment die Rehspur wahrgenommen und sich deshalb in meinen unmittelbaren Dunstkreis und ins Gespräch mit mir begeben hat, habe ich ja anschließend (also, als wir uns sicher waren, dass hier die Rehe nicht mehr lang gelaufen sind) die Frisbee geworfen.