Gibt es hier jemanden, der damit Erfolg hatte, wenn der Hund zum Jagen durchbrennt, dass er sich dann versteckt hat oder weggerannt/weggegangen ist und den Hund sich selbst überlassen hat, und der Hund hat dadurch gelernt, dass es besser ist, beim Menschen zu bleiben?
Ich versteck mich manchmal zum Spaß, wenn Jin nicht auf mich achtet. Ist für Jin nie ein Problem. Die findet mich.
Vielleicht, wenn ich so richtig, richtig weg wäre, dass auch ich sie nicht mehr sehe - aber... nein. Im schlimmsten Fall läuft Hund dann alleine nach Hause - über Straßen. Brauch ich nicht.
Nachdem mein Whippet auch als Sichtjäger kein Problem damit hat, ohne in Fährtenarbeit geschult zu sein, der Spur von Snaedis und ihrer Bande über 1km weit quer durch's Dorf und über die Wiesen zu folgen, geh ich mal davon aus, dass das Finden ihres Menschen für die meisten Hunde ein Klacks ist.
Problematisch ist nur, wenn der Hund in Panik geraten sollte - dann könnte er z.B. heimlaufen wollen und wenn er dazu Straßen passieren muss... Wenn der Hund die Panik des Menschenverlierens mit der Hatz in Verbindung bringt, könnte das etwas nützen - ist nur die Frage, ob diese Verknüpfung geschieht oder nicht.
Bei Belle haben wir manchmal das Problem, dass sie uns aus den Augen verliert (zu lange wo geschnüffelt, glaubt wir wären in eine andre Richtung weiter, sieht uns aber in der Richtung nicht und kommt nicht auf die Idee, sich erstmal umzuschauen, wo wir sind) und sie rennt dann in Panik blindlings los - Rufe oder auch die Pfeife nutzen da nichts mehr. Gelernt hat Belle aus diesen Erfahrungen bislang nichts. Nur wir haben gelernt, uns regelmäßig zu versichern, dass Belle noch Anschluss hält 