Beiträge von l'eau

    Hey! Hast du mich gerade als alt bezeichnet? :barbar::lol:

    Ich hab gar kein Problem mit der Tastatur, im Gegenteil, ich mag sie, daher soll es schon ein Laptop werden.

    Überlege derzeit, bei Mac zu bleiben, weil das für mich Nahezu-DAU am einfachsten mit den Daten vom derzeitigen Lappi auf den neuen Lappi wäre. Aber ich bin leicht überfordert, welchen Arbeitsspeicher ich benötige - leider kann ich auf meinem Lappi auch nicht finden, wie viel Arbeitsspeicher ich bisher habe.

    Reichen 8 GB oder sollte ich besser 16 GB nehmen? Das schlimmste, was mein Lappi leisten muss, ist Bilder bearbeiten, parallel noch im Internet surfen und manchmal gleichzeitig auch noch Musik abspielen...

    Und natürlich schätzen sie auch die Möglichkeit zu testen, ob ich hinten Augen habe

    Das testet Jin auch ganz gern mal xD


    Ich bin froh, dass mein Hund so viel Vertrauen zu mir hat, dass er nicht die ganze Zeit in meiner unmittelbaren Nähe um mich herum schleichen muss, sondern einfach beim Gassi auch mal ihren Interessen nach geht (dafür ist das Gassi ja auch) - und trotzdem immer mit mir in Kontakt ist. Sich heimlich verstecken, auch wenn der Hund 50m und mehr entfernt ist? Vergiss es!

    Hunde bewegen sich an der Leine (auch Flexi oder Schlepp) einfach anders als im richtigen Freilauf, daher finde ich richtigen Freilauf wichtig. Geht aber natürlich nur, wenn Erziehung und Umgebung das hergeben. Ansonsten muss man eben mit Kompromissen (Flexi/Schlepp; Flitzen in eingezäunten Arealen) leben.


    Übrigens: Vor ein paar Tagen war bei uns eine Freundin zu Besuch, die seit einem Jahr einen Hund aus dem Auslandstierschutz hat und diesen praktisch nie ableint. An der Leine (egal, ob Flexi oder Schlepp) "guckt" der Hund fast nie nach Frauchen, ist nur nach außen orientiert; man hat das Gefühl, dem ist absolut egal, dass da noch ein Mensch dabei ist.

    Da unsere Wiesen ziemlich sicher sind, hat die Freundin es gewagt den Hund bei uns abzuleinen. Und siehe da: der Radius ist zwar größer als an Flexi/Schlepp möglich wäre, aber der Hund achtet auf sein Frauchen! Einmal war der Hund deutlich über 20m vor gelaufen und steckte mit dem Kopf schon halb im Gebüsch, da sind wir zackig einen rechten Winkel gegangen - und kamen nichtmal ansatzweise 10m weit, da war der Hund schon wieder bei uns.

    Hier ist es einfach so, dass der Hund relativ selbstständig und selbstbewusst ist. Solange die Leine dran hängt, weiß er ja eh wo Frauchen ist und orientiert sich daher nicht weiter groß an Frauchen und hat außerdem einen größeren Wohlfühlradius als die Leine erlaubt. Ist die Leine ab, kann der Hund in seinem Radius laufen und passt ganz selbstverständlich selber auf, dass er Frauchen nicht verliert.

    Weil hier geschrieben wurde: ..................... kann man immer noch anleinen wenn darum gebeten wird....

    Mein Grund fürs Anleinen bei Begegnungen ist, daß sich Mitmenschen sicher sein können, daß die Hunde nicht doch los starten. Ich denke wie oben schon erwähnt ist es für "Nicht-Hunde-Menschen" nicht unbedingt ein zuverlässiges Zeichen wenn ihnen entgegen kommende Hunde offline bei ihrem Menschen sind.

    Nach meiner Erfahrung machen sich die meisten Menschen gar keine Gedanken darüber. Gerade Nicht-Hundemenschen gehen meistens eher davon aus, dass ein Hund gehorcht, als dass er nicht gehorcht. Oder machen sich gar noch weniger Gedanken darüber, dass der fußgehende Hund in einem Kommando stehen könnte und sprechen den Hund an/locken ihn zu sich.

    Hier ist's schon die nächsten Tage recht kalt gemeldet (max. 4/5°C) und ich überlege, in der Zeit die Pflänzchen auch tagsüber drin zu lassen - sie stehen dann zwar am Nordfenster, aber besser, als wenn sie mir erfrieren.

    Richtig raus werden sie bei mir erst nach den Eisheiligen dürfen. Ich hoffe, wir bekommen bis dahin die Hochbeete auch fertig |)

    Und es gibt ja durchaus einige Menschen, die Angst vor Hunden haben.

    Wenn man sieht, dass die Person sich unwohl fühlt, kann man ja immer noch anleinen - oder, wenn das Gegenüber (freundlich) drum bittet.

    Meine Erfahrung ist allerdings, dass die meisten Menschen Hunden gegenüber neutral bis freundlich reagieren, einige freuen sich sichtbar. Begegnungen mit Menschen, die ein Problem mit Hunden haben (also Unsicherheit/Angst) treff ich nur sehr selten, vielleicht alle paar Monate mal - das sowohl in ländlicher, sowie in städtischer Umgebung.

    Daher würde ich, in meiner Umgebung, zu sicherlich mindestens 95 % (eher mehr) "umsonst" anleinen. Und noch dazu manchen die Freude nehmen, mit meinem Hund interagieren zu können (streicheln lässt Jin sich idR nicht, aber sie hört den Leuten meist aufmerksam zu, wenn sie mit ihr sprechen).


    Aber ich will nicht meckern.

    So ist's hier auch. Zum allergrößten Teil haben alle - Hundehalter, Nicht-Hundehalter, Bauern, etc. - einen respektvollen Umgang miteinander.

    Gerade deshalb hat mich heut auch der Spruch des Radfahrers echt überrascht.

    Wenn in dem Gebiet keine Leinenpflicht herrscht, deine Hunde niemanden belästigen und (ausreichend) gehorsam sind, warum solltest du sie dann anleinen, nur weil irgendwer meint, meckern zu müssen?

    Hatte ich heute übrigens auch das erste Mal: Jin und ich gehen einen Feldweg entlang, Jin ca. 5m vor mir auf "meiner" Spurrille. Uns kommen zwei Radfahrer (nebeneinander fahrend) entgegen. Eigentlich hätte ich Jin einfach laufen lassen können, die hätte da nicht die Seite gewechselt, aber irgendwie hatte ich ein komisches Gefühl und hab Jin gebeten, ran zu kommen (also kein Rückruf, sondern tatsächlich "Jin, kommst du mal ran, bitte?" im freundlichen Tonfall), was Jin direkt, wenn auch im entspannten Tempo gemacht hat. Allerdings war eh noch viel Platz, so dass Jin neben mir (auf der abgewandten Seite) war, bevor die Radfahrer überhaupt in unserer Nähe waren. Einer von beiden musste freilich trotzdem die Spurrille wechseln - ins (bestellte) Feld weich ich ja nun nicht aus; das ist aber unabhängig davon, ob ich einen Hund dabei hab oder nicht. Hör ich doch, wie der hintere (der, der ausweichen musste) brabbelt: "Eigentlich heißt es ja, Hunde an die Leine, auch wenn man in der Natur ist."

    In der Gegend ist kein Leinenzwang, bei uns gibt es auch keine generelle Anleinpflicht während der BuS. Mein Hund belästigt niemanden und ist gehorsam. Also, warum hätte ich anleinen sollen?

    Natürlich könnte man sagen, es wäre höflich beim Passieren anderer Menschen den Hund anzuleinen. Aber für mich seh ich da keinen Grund für diese extreme Höflichkeit; der Hund bleibt bei mir und belästigt die Leute nicht, ich grüße die Leute - das ist ausreichend Freundlichkeit, mMn. Und außerdem mache ich häufig die Erfahrung, dass gerade ältere Leute sich über Jin freuen und sie ansprechen (weshalb ich Jin auch seit einiger Zeit gar nicht mehr immer rannehme, weil dann die Chance höher ist, dass Jin dann Kontakt mit den Leuten aufnimmt).

    Ausnahme ist, wenn ich merke, dass eine mir entgegenkommende Person unsicher oder ängstlich ist - dann leine ich natürlich immer an. Genauso bei Hundebegegnungen (wenn ich nicht ausweichen kann) - was aber daran liegt, dass Jin mit fremden Hunden nicht so kann und ich so nonverbal kommuniziere, dass kein Kontakt erwünscht ist.


    Egal wie lang die Leine ist: an der Leine bewegt sich ein Hund niemals wie im Freilauf. Flexi/Schleppleine ersetzen Freilauf daher nicht wirklich. Gerade mit mehr als einem Hund besteht mit beidem auch ein gar nicht so geringes Verletzungsrisiko, sollte mindestens einer der Hunde gerne auch mal etwas rennen.

    Wenn es nicht sein muss (weil Hund nicht ausreichend gehorsam ist/zu starken Jagdtrieb hat, Leinenpflicht herrscht (wobei da meistens weder Flexi noch Schlepp erlaubt sind) oder die Gegend (wegen z.B. nahen Straßen) nicht sicher ist), würde ich persönlich keinen Hund dauerhaft an die Leine hängen.