Beiträge von l'eau

    ch habe neulich durch Zufall festgestellt, dass bei unserem Hund, wenn er steht, kurz über dem Fussgelenk von der Seite her eine Art "Loch" zu erfühlen ist. Wie reingeschossen, kann es nicht besser ausdrücken. Hat mich richtig erschreckt, als ich das das erste mal gefühlt habe. Man kann richtig den Finger etwas reinstecken.

    Wenn du was "komisches" an einem Hundebein entdeckst, denk immer dran: Hund hat praktischerweise noch ein weiteres baugleiches Bein (und zwei etwas anders gebaute Beine) - einfach schauen, ob der Hund das da auch hat. Wenn ja, ist das sehr wahrscheinlich ganz normal.

    Begrenzt ihre eure Hunde nach einer Op?

    Wenn der Hund nach einer OP nicht springen darf, dann ist es durchaus sinnvoll dafür zu sorgen, dass der Hund nicht z.B. auf's Sofa oder Bett kommt (ist natürlich nur ein Problem bei Hunden, die eh auf's Sofa dürfen).

    Darf der Hund keine Treppen gehen, muss man je nach Wohnsituation auch auf sowas achten.

    Als bei Jin nach der Wildsaubegegnung praktisch die ganze Haut auf der Seite neu anwachsen musste, durfte sie auch weder springen noch Treppe laufen. Treppe war wg. ebenerdiger Wohnung kein Problem. Und auf's Sofa durfte Jin nur, wenn ich drauf war und nur direkt neben mich. Ins Bett wollte sie (glücklicherweise) nicht. Konnte ich das nicht überwachen, kam sie in die Box.

    Als nun neulich der kleine Knubbel im Genick entfernt wurde, hab ich Jin nicht irgendwie begrenzt - da durfte ich sie aber auch (nach Ausschlafen des Rausches) sofort wieder ganz normal belasten.

    verschiedene Linien erhöhen die genetische Vielfalt, sind also nicht per se schlecht. Aber wie du schon sagst: man darf es halt nicht übertreiben.

    Beim Grey ist es ja mittlerweile so, dass Show- und Rennlinie schon fast zwei verschiedene Rassen sind - ganz so weit ist's beim Whippet zum Glück noch nicht, aber leider gibt es da auf beiden Seiten Züchter, die zu stark in ihrer Kategorie und zu wenig an die Gesamtrasse denken.


    Bzgl. "Roaching": ist mir tatsächlich noch nie untergekommen |)

    Auf dem Rückken schlafen. Ja. Allerdings sagt meine Beobachtung, dass das nicht die Windhunde für sich gepachtet haben.

    Im Ruhen/Dösen/Schlafen auf dem Rücken liegend schubbern und grunzen? :denker: Kann ich mich adhock nicht dran erinnern, dass schonmal groß beobachtet zu haben. Außer im Spielkontext/beim Rumalbern. Oder, wenn Jin eh wach ist - sie wälzt sich unheimlich gern draußen im Gras. Aber ich glaube, das ist ja nicht gemeint? Und machen wiederum auch Hunde aller Rassen :ka:

    Hast du der Hündin in dieser Zeit gar keine Leckerlis zwischendurch gegeben oder Kauzeug?

    Wenn nicht, den anderen Hunden auch nicht oder schon?

    die andren Hunde habe ich ganz normal behandelt, aber es gab dort sowieso selten bis nie Leckerchen/Kauzeugs. Für den Mäkler war aber in der Zeit auch das komplett gestrichen.

    aber hier wird Mäklerei nicht unterstützt indem dem armen Häscherl im zwei Tages Takt etwas anderes serviert wird, was dem Hund genehm ist - für zwei Tage

    Das seh ich auch so - wenn man ein Futter füttert bis der Hund es nimmer mag und dann wechselt, kann man genauso in den Teufelskreis Mäkelei kommen. Füttert man hingegen mehrere Futter im täglichen Wechsel, dürfte Mäkelei gar nicht erst auftreten.

    Wenn mein (gesunder!) Hund mal etwas nicht mag, dann gibt's beim nächsten Mal halt etwas anderes (und ich merke mir, dass sie das nicht mag und setze es ihr nicht mehr vor).

    Ich kenne einige Windhunde die das dann ein ganzes Leben lang durchziehen würden, dann einfach nur soviel zu essen dass man gerade so nicht verhungert.

    Hat man einen Hund zum Mäkler erzogen, so zeigt er das o.g. Verhalten grundsätzlich - egal welcher Rasse er angehört. Ich kenne wirklich viele Windhunde verschiedener Rassen und wenn bei einem Hund das Thema Mäkelei auftritt, dann ist das zumeist - wie bei andren Rassen - hausgemacht. Oftmals sind diese "mäkeligen" Hunde auch am oberen Rand des Idealgewichts oder drüber. Manchmal kommt auch schlechte Bemuskelung dazu (Hund erhält also wenig windhundtypische Bewegung).

    Bei Windhunden ist das Problem, dass viele Menschen sich sehr schnell Sorgen machen, weil der Hund so "dünn" ist, was sollen denn die Leute denken etc. Und dann ist man viel schneller in der Spirale, dass man mit Argusaugen über die Futteraufnahme wacht - was bei (Wind-)Hunden zu Skepsis bei der Futteraufnahme führen kann.

    Leider fehlt oftmals das Verständnis, dass gerade junge Windhunde gerne sehr spirrelig sein können. So wie Junghunde andrer Rassen auch - sieht beim Windhund halt nur ein bisschen extremer aus.

    Einen jungen Windhund fett zu füttern ist hingegen oftmals schwerer als bei anderen Rassen. Und schon kommt man in den Teufelskreis, weil man der Meinung ist, der Hund fräße nicht genug - dabei ist das arme Tier einfach satt und hat Idealgewicht. Und gibt man dem Hund dauernd irgendwelche Leckereien (in größeren Mengen), so ist es kein Wunder, dass er sein normales Futter nimmer mag.


    Das alles gilt natürlich nur für gesunde Hunde und, wenn der Hund sein Futter auch mag. Es ist dem Hund natürlich zuzugestehen, dass er ein bestimmtes Futter vielleicht nicht so gern hat - dann setzt man ihm das eben nicht (oft) vor und nutzt dieses auch nicht zum Entmäkeln.

    Beim Entmäkeln ist es auch wichtig, dass man die Stress-Spirale durchbricht. Heißt: Futter hinstellen und ignorieren - sowohl Futter als auch Hund. Nach 15 Minuten wegstellen OHNE zu kommentieren ob/wie viel der Hund gefressen hat. Das ist natürlich hart - für beide Seiten. Aber es schenkt eine Menge Lebensqualität für alle Parteien, wenn der Hund hinterher wieder absolut stressfrei essen kann!

    Darf ich fragen, wie du es bei Max angegangen bist?

    wir sind ja mit Dakota jetzt auch auf gutem Wege aber vielleicht kann ich noch was optimieren.

    Ich hatte auch mal eine Sitterhündin, die Mäklerin war. Aber eine richtig schlimme. Und Allergikerin (man hat nie rausgefunden gegen was alles, irgendwann hat sie eben dauerhaft Cortison bekommen) und zweitweise so dünn, dass man problemlos alle Knochen sehen konnte. Die Allergien haben sicherlich zur Mäkelei beigetragen, aber es wurde auch zum großen Teil von der Halterin anerzogen (was sie selber so sah, aber nicht wusste, wie ändern).

    Füttern war immer ein Drama. Derweil die andren Hunde schon längst an ihrem Napf waren, musste man Comassa erstmal freundlich in die Küche rufen. Dann ging sie zum Napf, schnupperte dran, schaute einen an "So etwas widerliches setzt du mir vor?!" und ging. Ganz toll :verzweifelt: v.a. wenn sie Medikamente mit Futter nehmen musste.

    Irgendwann war ich den Psychoterror leid. Ich hab den Hund einen Tag hungern lassen. Am nächsten Tag hab ich ihm eine halbe Portion hingestellt. Wollte er nicht? Tja, dann musste er bis zur nächsten Mahlzeit warten. Hat er 1x die halbe Portion gefressen, gab's bei der nächsten Mahlzeit eine ganze. Hat er die stehen lassen, eben wieder hungern lassen und das nächste Mal eine halbe Portion anbieten.

    Nach 1-2 Wochen war das Thema durch und Comassa hat bei mir zuverlässig alles gefressen, was ich hier hingestellt habe - außer ihr ging's wirklich nicht gut, da ist das für mich aber auch in Ordnung.

    Ich hab das ganze mit einer einzigen Futtersorte durchgezogen (sie bekam eigentlich 1 Trockenfutter und mehrere Sorten Nassfutter, alles im Wechsel. Alle Sorten mochte sie eigentlich. Und vertrug sie auch, soweit man das sagen kann). Aber für's Entmäkeln war mir das Nassfutter zu schade (das hätt ich ja ggf. wegschmeißen bzw. den andren Hunden (die eh schon dick waren) geben müssen), daher hab ich das mit ihrem Trockenfutter durchgezogen.


    Ich glaube nicht, das Abwechslung im Napf einen Hund zum Mäkler erzieht. Im Gegenteil. Aber, wenn man das Futter erst dann aufpeppt, wenn man es dem Hund schon hingestellt hat und er es nur mit langen Zähnen oder gar nicht frisst, dann ist man auf dem besten Weg dahin, den Hund zum Mäkler zu erziehen.

    Wenn man dazu noch mit Argusaugen darüber wacht, ob das arme Hascherl auch ja an den Napf geht und ihm der Inhalt mundet - ja, dann hat man fix einen Extremmäkler, wie Comassa es war...

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    Kanne, Fettkraut, ein Teil Sonnentau und ne mickrige Venus vom letzten Jahr.

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    Die "Kanne" dürfte eine Heliamphora sein. Kannenpflanzen (Nepenthes) sind die, an deren Blattenden Kannen hängen.

    Whippet:

    - Sind die nicht eigentlich größer?

    - Ist so ein armer Hund aus dem TS.

    - Traut man sich kaum richtig anzufassen/zu streicheln, weil er so zart ist.

    - Der braucht ganz viel Auslauf!
    - Mit denen kann man nicht wandern gehen, weil das Sprinter sind!

    - Whippets sind eine tolle Sofa-Deko und mit kurzen (Leinen-)Runden im Park zufrieden.

    - Sind dumm.

    - Kann man nicht erziehen.

    - Können niemals frei laufen.

    - Lesen aufgrund ihrer Sensibilität ihren Besitzern jeden Wunsch von den Augen ab.

    - Wollen ihren Haltern immer gefallen.

    - Sind ohne Windhundsport nicht artgerecht zu halten.

    - Sind hyperaktiv/nehmen einem die Wohnung auseinander.

    - Sind immer verängstigt.

    - Können nur mit der gleichen Rasse kommunizieren/andere Hunderassen kommen mit der Körpersprache nicht klar.

    - Können nur zu mehreren gehalten werden/Einzelhaltung ist Tierquälerei.

    - Killen jede Katze/killen Kleinhunde.

    - Haaren nicht.

    - Fressen nur ganz schlecht/sind Mäkler.

    - Sind extrem verletzungsanfällig.

    - Ausnahmslos alle Whippets sind extrem empfindlich, was kühlere Temperaturen anbelangt. Ist der Whippet im Winter (bei egal welchem Wetter) nicht (dick) angezogen, wird er krank/bekommt Erfrierungen.

    - Whippets lösen sich bei Kontakt mit Wasser auf. Gassi im (leichten) Regen ist also Tierquälerei.


    Das Traurige ist: einige dieser Vorurteile kommen von (teils langjährigen) Haltern der Rasse :/