Beiträge von l'eau

    ich finde aber auch, dass so ein ängstlicher, älterer Hund hier gar nicht gepasst hätte

    älterer vielleicht - das kommt auf die Einstellung der Leute an. Aber einen ängstlichen Hund fand ich auch unpassend - ist ja für den Hund dann jedes Mal doof, wenn Freunde zu Besuch kommen.


    Finde an dem Format auch schwierig, dass es so dargestellt wird, als ob es immer grade mal einen passenden Hund im TH gibt. Das mag ja teils der Fall sein - aber genauso kann mal kein passender oder mehrere passende Kandidaten da sein. Gerade im letzten Fall beraubt man u.U. anderen Hunden also die Chance auf eine Vermittlung.

    Allerdings gehe ich davon aus, dass das TH normalerweise anders vermittelt und den Leuten durchaus alle passenden Hunde vorstellt - das wäre sonst ja totaler Quatsch.

    Natürlich war der Staff nur mega-übermütig; aber der Rahmen hat halt nicht gerade dazu beigetragen, dass er nicht überdreht.

    Oh? Die haben den nachher nicht mitbekommen? Schade - fand das sehr sympathisch, wie die beiden auf den Übermut des Hundes reagiert haben.

    mein TV hat mich grad rausgeschmissen, als der DSH den andren Leuten vorgestellt wurde. Und ich hab mich entschieden, dass ich das nicht weiter schaue.

    Finde die Zusammenführung jeweils total seltsam. Man sperrt einfach mal fremde Menschen mit einem fremden Hund zusammen in einen Raum und hofft, dass es nachher keine Verletzten gibt - leicht überspitzt dargestellt.

    Aber der Staff hat gebissen, zwar "nur" den Ärmel - aber mit ein bisschen Anleitung hätte das nicht passieren müssen :ka:

    Und bei der unsicheren Hündin hätte es durchaus zumindest zu einem Abschnappen kommen können, wenn sie mehr bedrängt worden wäre.

    Ich schau's grad nach. Und bin ein bisschen irritiert: da fahren die Leute total weit zu einem TH, weil sie sich einen Hund zulegen wollen - und haben nichtmal vorher gecheckt, ob es da momentan überhaupt einen passenden Hund gibt? :denker:

    Wobei ich auch die Aussage der Tierpfleger befremdlich finde, dass es im TH grundsätzlich nur selten Anfängerhunde gibt. Das war zu meiner TH-Zeit nicht so :ka:

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    Wer frisst wen? oder auch: Todessehnsucht?

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    Hab heut früh nicht schlecht gestaunt, wer da in unsrem Hausflur auf den Karnis saß. Sie hat sich dann netterweise noch für ein Shooting zur Verfügung gestellt.

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    Offenbar hat ihr das Modeln so sehr gefallen, dass sie im Garten gleich weiter in Pose geworfen hat:

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    Ich sehe bzgl meiner Kinder (die großen ja eh, aber auch meine 8 jährige) überhaupt kein Problem und habe keinerlei Bedenken.

    Genau deshalb schreiben wir hier so genau - wir kennen deine Kinder nicht und geben daher unsere Erfahrungen wieder, damit du einschätzen kannst, ob deine Kinder das tatsächlich leisten können.


    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, es ist purer Stress, den der Hund dann auch noch merkt, wenn man hier unter Druck ist.

    Das hier möchte ich nochmal besonders hervorheben. Hunde nehmen selbst unbewussten Druck wahr und grade Windhunde spiegeln diesen dann auch oft extrem.

    Ein Beispiel dazu:

    Als ich mit Jin mit Agi angefangen habe, fand sie den Sport richtig, richtig toll (sonst hätte ich ihn nicht weiter gemacht, mir war das eigentlich zu kompliziert und für mich zu sportlich) - Agi ist ihr Lieblingshobby (Coursing nimmt sie ernster, da ist sie in ihrem Element, das ist ihr Job). Und dann hab ich in einer Agi-Stunde den Fehler gemacht, zu erwarten, dass das erlernte einwandfrei funktioniert; "das kann sie schon, das muss jetzt klappen". Jin wurde merklich lustloser, führte selbst einfache Übungen nur schlecht aus. Ich hab glücklicherweise den Fehler erkannt und meine Erwartungshaltung runtergeschraubt - so dass Jin in der nächsten Stunde wieder hochmotiviert lief.

    Eine andere Halterin (mit Windhundmix) hatte das gleiche Problem. Erkannte aber den Fehler nicht - auch nicht, als ihr die Trainerin dies sagte. Auch nicht, als ich ihr von Jin und mir erzählte. Sie war der festen Überzeugung, hier nur aus Spaß mitzumachen. Der Hund wurde von Stunde zu Stunde immer unmotivierter, irgendwann machte er komplett dicht und sprang schließlich nichtmal mehr über Hürden. Sie haben dann aufgehört.

    Und hierbei ging es um einen Whippet sowie einen Windhundmix (vmtl. Saluki). Windspielchen sind meiner Erfahrung nach deutlich sensibler; z.B. läuft das Windspiel einer Bekannten nicht auf der Rennbahn, wenn man mit einem fremden Auto zur Veranstaltung fährt.

    Daher mein Tipp: vermeidet beim Thema Alleinebleiben jedwede Art von Druck und Stress.

    Übrigens auch beim Thema Stubenreinheit. Hat bei Jin relativ lang gedauert - ich glaube, weil ich so einen Stress mit dem Thema hatte.

    Beim Alleinebleiben mit ihr haben wir ein paar Fehler gemacht, weil der Hund meiner Schwester extreme Verlassensangst hatte und da wir zusammen gewohnt haben, eben das Thema mit beiden Hunden zusammen trainiert haben. War zu viel "Bohei" um das Thema für Jin. Irgendwann hab ich Jin gar nicht mehr alleine gelassen (war nie wirklich nötig) und nach Umzug in die neue Wohnung dann direkt mal 4h (allerdings zusammen mit den Hunden meiner Schwester). Seitdem bleibt sie recht problemlos alleine (wobei sie grundsätzlich nicht lang alleine sein muss, mal für Einkaufen, Arzttermine usw.).

    Eine Userin mit Whippets (die ja ziemlich ähnlich sind) ist l'eau - vielleicht mag sie mal was dazu schreiben?

    Nein. Whippets und Windspiele sind sich nicht sonderlich ähnlich. Außer etwas vom Körperbau. Aber im Wesen sind sie sehr unterschiedlich.


    Windspiele sind zarte, zerbrechliche Wesen mit winzigen Knochen (Beinbrüche kommen recht häufig vor, manchmal schon nur vom Rumtoben).

    Solch einen Porzellan-Welpen würde ich niemals mit Kindern alleine lassen, auch wenn sie beteuern, dass sie "aufpassen."

    Das stimmt nicht per se. Es gibt durchaus Zuchten, die auf stabilen Körperbau Wert legen - und nur bei solchen sollte man mMn ein Windspiel kaufen.

    Inwieweit man Kinder mit Welpen/Hund alleine lassen kann, sollte man sich sehr genau überlegen und stark an den Kindern fest machen. Sind sie emphatisch genug, dass sie den Welpen/Hund nicht unüberlegt drangsalieren (dauernd streicheln/kuscheln/bespielen wollen)? Aber auch: können sie adäquat auf Beißen/Schnappen reagieren? Alle Welpen beißen gern. Und Kinder neigen dann zu schnellen, hektischen Bewegungen sowie spitzen Schreien. Auch Kinder, die mit Hunden aufgewachsen sind. Welpen finden, dass das ein super Spiel ist und beißen dann immer umso heftiger zu, was die Kinder noch hektischer werden lässt und zu noch schrillen Schreien führt...

    Von Bekannten habe ich gehört, dass ihre Windspiele besonders schnell und gern aufdrehen und als sehr "bissig" waren - nachdem sie langjährige Hundehalter sind und auch schon Whippetwelpen (denen man im Welpenalter Krokodileigenschaften nachsagt) hatten, halte ich die Erzählungen für relativ realistisch.


    Bzgl. Alleinebleiben und Stubenreinheit würde ich mit dem Züchter sprechen, wie seine Hunde da so drauf sind. Grade Stubenreinheit kann bei den Spielchen ja durchaus ein größeres Problem sein - wobei bei den Spielchen, die ich kenne, eher Rüden zu Stubenunreinheit neigen als Hündinnen. Zumindest von einer stubenreinen Hündin weiß ich aber, dass sie öfter raus muss als die anderen im Haushalt lebenden Hunde und auch Nachts eine Pinkelpause braucht.