Beiträge von l'eau

    Jin hatte heute einen sehr harten Arbeitstag:

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    xD

    Aber tatsächlich: heut kam eine Kollegin ins Büro, hat ein bisschen rumgejammert, weil sie blöde Sachen zu machen hatte, und dann abschließend gesagt, sie ginge jetzt mal was schönes machen. Hab ich nur gemeint: "Den Hund streicheln?" Sie war sofort begeistert. Also hab ich Jin aus der Box geholt (eigentlich wollte sie grad schlafen) und sie hat sich dann von der Kollegin ein wenig kuscheln lassen. Auf dem Foto ist sie allerdings grad freiwillig auf dem Schoß einer ihrer Lieblingskolleginnen (die also derart gehundicapt ist, dass sie nicht arbeiten kann).

    Es kommt nicht oft vor, dass KollegInnen Jin "brauchen", während sie grad in der Box ruht. Jin läuft ja eh recht viel durch's Büro und holt sich Streicheleinheiten ab (wobei sie hierbei wohl Zimmer mit "Keksschublade" bevorzugt :pfeif: ).

    Aber wenn ich mal merk, dass es jemand grad gut täte, dann unterbrech ich halt auch mal Jins (selbstgewählte) Ruhezeit. Da bin ich sehr froh, dass Jin mit sowas gut umgehen kann und sich auch gern von "Fremden" streicheln lässt. Sie tut dadurch unheimlich viel für's Betriebsklima - sehr schade, dass das mein Arbeitgeber nicht (ausreichend) anerkennt und in unseren anderen Niederlassungen Hunde weiterhin verboten sind.

    Die Woche war auch ein Kollege aus einer anderen Niederlassung bei uns und hat mit uns Pause gemacht. Ok, dass Jin ganz ungeniert bei ihm gebettelt hat, war mir dann schon etwas peinlich :ops: Da hab ich sie wirklich viel zu arg von meinen KollegInnen verziehen lassen - bring's aber auch nicht über's Herz das (allen Beteiligten!) wieder abzutrainieren. Also gut. Der Kollege hat dann gefragt, ob Jin Mozzarella haben darf - darf sie freilich. Aber, was ich ihm hoch anrechne: er war konsequent! Erst hat er aufgegessen und dann musste Jin sogar für den Käse "arbeiten" (Sitz machen) - das ist mehr, als sie hier sonst machen muss xD

    Kurz: Bürohunde sind einfach was tolles :herzen1:

    In der Arbeit bekommen wir von unserem Arbeitgeber zum Geburtstag grundsätzlich einen Blumenstrauß. Ich hab damals direkt gesagt, dass ich keine Schnittblumen möchte - woraufhin auch lebende Pflanzen erlaubt wurden. Die letzten Jahre hab ich so immer Orchideen bekommen. Dieses Jahr hab ich mir mal was anderes gewünscht:

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    Eine Calathea Whitestar. Leider "nur" meine zweite Wahl - erste Wahl wäre eine Calathea Medaillon gewesen.

    Allerdings scheint der Lieferant wohl bei diesem Wunsch eh fast überfordert gewesen zu sein. Das Pflänzchen macht einen leicht desolaten Eindruck: Die Blätter haben braune Spitzen und manche sind ein wenig ramponiert.

    Daheim hab ich ihr gleich einen Schluck Regenwasser gegeben und sie eingesprüht - ich hoffe, sie berappelt sich und, - v.a. - dass sie mich überlebt :pfeif:

    Nicht mal das. Nicht der beste Züchter der Welt kann Gesundheit garantieren. Man kann nur die Wahrscheinlichkeit, gesunde Welpen zu erhalten optimieren.

    das meinte ich; also, dass der Züchter immer versucht, die beste Gesundheit zu erzielen (wobei man zu Gunsten des Genpools hier durchaus Abstriche bei nicht so gravierenden Krankheiten/Gendefekten machen kann - denn ein großer Genpool führt idR zu einer gesünderen Rasse als ein kleiner Genpool).

    Wenn alle Hündinnen nur von den superduper weltbesten Gesundheitsresultat-Deckrüden gedeckt werden, landet die Zucht innert 2 Generationen in einer Sackgasse ohne Ausgang. Bzw mit dem Flaschenhals der extremen Inzucht als einzigem Ausgang.

    Genau. Für den Züchter sollte nicht nur die Gesundheit der Nachzuchten, sondern auch des Genpools ein wichtiger Punkt sein.

    wie bekomme ich (alleine) einen 30 kg schweren ängstlichen Hund in die Badewanne :thinking_face: ?

    erst den Vorderkörper über den Rand heben, dann die Hinterbeine hinterher.

    Bei einem starken Angsthund würde ich ggf. erstmal den Tipp mit der Erdnussbutter aufgreifen: also Wanne einschmieren, so wie von mir beschrieben Hund in die Wanne bugsieren. Hund sich beruhigen und die Erdnussbutter schlabbern lassen und wieder raus, ohne dass mehr passiert. Das ein paar mal machen bis Hundi entspannt ist und erst dann waschen - das Waschen dann ruhig, aber konsequent durchziehen (evtl. mit zweiter Person, die den Hund in der Wanne festhält).

    Wofür soll man dort kaufen, wenn man keinen soweit wie möglich gesunden, alltagstauglichen Hund erwarten kann :ka:

    bei Gesundheit geh ich ganz mit dir.

    Aber "alltagstauglich" lässt sich doch gar nicht allgemeingültig formulieren. Für den einen ist alltagstauglich, dass der Hund jeden Fremden meldet, für den andren ist alltagstauglich, dass der Hund selbst die Klingel verschläft. Für den einen ist es Alltag zu den Stoßzeiten Straßenbahn zu fahren, der andre wohnt so ländlich, dass der Hund niemals auch nur eine Straßenbahn von weitem zu Gesicht bekommt und keine größere Menschenansammlungen als den Tratsch mit dem Nachbarn aushalten zu muss. Manche nehmen ihre Hunde ins Restaurant mit, andere lassen ihre Hunde dafür lieber daheim. usw. usf.

    Daher macht es durchaus Sinn, sich den Züchter/die Elterntiere seines zukünftigen Familienmitglieds im Vorfeld etwas genauer anzuschauen. Je nach eigenem Alltag und Anspruch ist das einfacher oder schwieriger.

    Dann kannst du sie - wie beim Kauf von Gegenständen - aber auch wieder zurück schicken.

    Ich hab ja meine Nepenthes im Internet bestellt und die kam super verpackt und heil hier an.

    Freilauf und Podenco ist tatsächlich sehr schwierig. mWn kann man sie soweit bekommen, dass Jagen auf Spur/Gehör und das Suchen nach Jagbaren unter Kontrolle zu bringen sind. Sichtreiz ist aber eine andere Sache...

    Außer dem Training am Rückruf, ist Impulskontrolle sehr wichtig (das hab ich bei meinem Whippet unterschätzt).

    Und rassegerechte Auslastung. Seit Corona darf Jin kaum noch coursen - ich merke ihr an, dass das Hetzen ihr fehlt. Allerdings lässt sich einiges auch durch andre Sachen kompensieren. Jin liebt Agi und auch Nasenarbeit macht sie ganz gern. Bei einem Podenco dürfte Nasenarbeit noch höher im Kurs stehen.

    Ich würde in jedem Fall mit dem Züchter darüber sprechen: zum einen haben Züchter mehr Erfahrung. Und zum anderen wird mMn in dem Bereich Kooperation mit dem Menschen/Freilauffähigkeit sehr viel epigenetisch vererbt. Wird schon mit den Elterntieren "nichts" gemacht und können diese nirgends frei laufen, so tut man sich auch mit den Nachkommen unnötig schwer.

    Aber letztlich wird ein Podenco vmtl. nie überall frei laufen können, sondern nur in ausgewählten Gebieten mit keinem/wenig (sichtbaren) Wild. Und es bleibt immer ein Restrisiko, dass er nie außerhalb eingezäunter Flächen wird frei laufen können.