Beiträge von l'eau

    ich will alles richtig machen und Dixie auf keinen Fall aus Versehen unfair, falsch oder für sie verwirrend behandeln.

    Vergiss es. Du bist ein Mensch. Menschen machen niemals alles richtig (sonst sähe die Corona-Lage nicht so aus, wie sie derzeit aussieht). Menschen sind manchmal unfair (wenn ich gestresst bin, kann es mir passieren, dass ich zu harsch zu Jin bin - das findet die in dem Augenblick freilich ein bisschen doof; allerdings sieht sie in dem Moment auch sehr genau, dass ich gerade nicht ganz rund laufe und nimmt das daher auch nicht so ernst). Und verwirrend sind Menschen für Hunde sowieso mehrfach täglich bei für uns ganz normalen Routinen (Threads, die Hunde verfassen könnten: "Hilfe! Mein Mensch geht nicht nur freiwillig duschen, der benutzt auch noch stark riechende Seifen!", "Hilfe! Mein Mensch übertüncht seinen Eigengeruch mit Deo und Parfum!", "Hilfe! Mein Mensch spült seinen Urin und Kot einfach ab, so dass nichts zum Markieren zurück bleibt!", "Hilfe! Mein Mensch ignoriert gut abgelegene Kadaver!").

    Setz dich nicht so unter Druck. Hunde sind hervorragend darin Menschen zu lesen. Du musst nicht "hundisch" sprechen. Du musst authentisch deine Sprache dem Hund nahe bringen. Genauso wie der Hund dir authentisch seine Sprache nahe bringt. Bis ihr dann zusammen eine gemeinsame Sprache gefunden habt.

    Derzeit läuft eure gemeinsame Sprache so, dass dein Hund dich dirigiert und du ergeben alles machst, was der Hund verlangt. Was bedeutet das in jeder sozialen Struktur? Der Hund ist Chef, du bist Untergebener. Da wir in einer stark menschlich geprägten Umwelt leben, ist das eine viel zu große Verantwortung für deinen Hund, was zu immensem Stress führt.

    Nimm deinem Hund diese Verantwortung indem du ihm sagst, was er tun soll. z.B. sich nach langen, actionreichen Tagen bei den Sittern abends in der Wohnung auf einen ruhigen Platz zu legen und zu schlafen.

    Der Hund war nie entspannt, sondern immer nen bisschen spannig. Aus meiner Sicht so, als ob es jederzeit kippen könnte.

    ja. Bei mir hätte der Hund beim Draufzugehen und beim Passieren wohl alle paar Schritte einen Keks bekommen - Kauen entspannt, Kekse geben ein gutes Gefühl, Hund wird für das gewünschte Verhalten bestätigt.

    Früher hab ich mich auch sehr gegen "dauerndes" Kekse geben gesperrt. Tja, mittlerweile bekomme ich Jin oft sogar ohne Leine an Fremdhunden vorbei (auf Abstand, nicht auf schmalen Wegen) - klar, ich schieb dabei alle paar Schritte Kekse in den Hund, aber die Situation ist soooo viel entspannter für Jin und dadurch auch für mich (und die Kekse werden je nach Abstand auch schon wieder weniger).


    ich hab den Eindruck Ruetter und seine Trainer nutzen extrem ungern einen MK.

    stimmt, außer bei Fällen, wo ein Hund schon schlimm gebissen hat, wie damals der HSH...

    Sie muss tagsüber noch alle 1,5 Stunden raus

    ist gesundheitlich alles abgeklärt?

    Jin hat auch lange gebraucht um komplett Stubenrein zu werden (letzten Unfall gab's im Alter von 11 Monaten) - aber sie hat trotzdem in dem Alter schon deutlich länger eingehalten.

    Das absolut Frustrierende ist, dass bei meiner Sitterin alles toll klappt, nur bei mir nicht.

    Was macht deine Sitterin anders? Kann sie dich coachen oder hat sie einen Trainertipp?

    Wie läuft die Stubenreinheit bei der Sitterin? Muss Dixie da auch so oft raus?


    So ein bisschen klingt alles zusammen für mich danach, als ob Dixie dich nicht ernst nimmt und meint auf dich aufpassen zu müssen: daher macht sie sich Sorgen, wenn du ohne sie das Haus/Auto verlässt und kläfft Gefahren (Männer) an.

    Gleichzeitig bedingt das auch das Stubenreinheitsproblem. Denn dein Hund ist durch diese Aufgabe dauerhaft gestresst, Stress kann zu einem schnelleren Stoffwechsel führen...

    Labbifrauchen hat die völlig falsche Hunderasse gewählt

    v.a. scheint sie die falsche Vorstellung von "einfach zu erziehen" gehabt zu haben.

    Ich hoffe, dass uns nur das Rückruftraining gezeigt wurde, aber es auch viel Training zum Timing, wie lernt ein Hund, wie führe ich einen Hund usw. gab.


    aber mit offenem Flatterhaar

    was ist am offenen Haar so schlimm? ich hab im Alltag meine Haare eigentlich immer offen. Nur beim Agi mach ich sie zusammen, weil sie da aufgrund meiner Geschwindigkeit und Richtungswechseln und den vielen u.U. eng stehenden Hindernissen mir die Sicht einschränken können.

    Ich fand der Api sah nicht entspannt, sondern gedeckelt aus.

    was ich im ersten Schritt nicht sooo schlimm fände.

    Aber dann müsste man jetzt den Hund deutlich für jedes erwünschte Verhalten belohnen. z.B. Blick vom "Feind" abwenden - das zeigte der Appi recht häufig (kurz), aber die Besitzerin ging null drauf ein. Wenn man erst nach der ganzen Sequenz belohnt, kann der Stress sich so lange zusammenreißen zu müssen, für den Hund viel Impulskontrolle kosten, die ihn dann doch wieder rückfällig werden lässt, wenn eine Kleinigkeit zu viel ist (der andre Hund pöbelt auch, Frauchen ist krank, Hund ist krank, etc.)

    Das Lob am Ende fand ich allerdings sehr emotionslos/kurzgebunden - könnte aber auch sein, dass mehr Lob bei dem Hund zu Stress führen würde.

    Natürlich wurden uns viele Zwischenschritte des Trainings gar nicht gezeigt, aber der Hund wirkte auf mich nicht so, als ob er wirklich schon auf die Bestätigung während des Passierens verzichten könnte.

    Ob der Labbi jetzt gesittet an kurzer Leine an Hunden und Menschen vorbeikommt? :thinking_face:

    natürlich. bissi "auspowern" mit "apportieren" und ein bisschen Rückruftraining mit "Piff" (wozu eigentlich die Pfeife, wenn sie doch vorher immer den Namen rufen?) und schon ist Fiffi das perfekte Vorzeigehundchen. Müsstest du als Hundetrainer doch wissen :headbash:


    Schwer am Beutel interessiert … nicht … warum auch, so vollgefuttert wie der ist :tropf:

    Für einen Retriever fand ich die gezeigt Leistung auch eher mau - andrerseits bei einer derart stupiden Aufgabenstellung fand der Hund das vielleicht auch einfach langweilig. Klar, gab Kekse draus, daher hat er's gemacht, aber nach wirklich Spaß am Apportieren sah das für mich nicht aus...

    ohje, der Gang der Bulldoggen - gesund sind die nicht :verzweifelt:


    Was genau war denn jetzt das Training von Kira? :???: :denker: |)

    also, lt. Zusammenschnitt einfach nur die Doppelleine. Aber man sieht ja, dass sie auch Kekse gibt. Also geh ich davon aus, dass da schon ein bisschen mehr gelaufen ist. Evtl. auch im Haus - da war der Hund ja auch recht respektlos und rüpelig. Vielleicht wurde insgesamt die Führung der Halterin gestärkt?

    Ich finde den Hintern vom Galgo so komisch. Dicke Muskelpakete, aber so abfallend als ob da ein Knick ist.

    oh, darauf hatte ich nicht so geachtet...


    Schad, dass die dem Appi nicht gleich Kekse reinschieben, dafür dass er so brav passiert (und dabei den Blick mit Leckerchen vom andren Hund wegziehen).

    Sehen Galgos immer so aus?

    ich glaube, das war ein TS-Galgo - die sind oft nicht ganz reinrassig. Das Fell schien mir recht kurzes Rauhaar zu sein, aber stellenweise sah es auch nach Kurzhaar aus.

    (Kurzes) Rauhaar hab ich schon bei reinrassigen Galgos gesehen. Sah nicht so aus wie bei dem Hund - andrerseits waren die auch schwarz oder gestromt, kann also auch an der Farbe gelegen haben.