Gerade bei Windhunden kommt es ja vor, dass sie auf rennende Kleinhunde reagieren.
Was aber bei einem mitteleuropäisch normal sozialisierten Windhund nicht daran liegt, dass der Windhund den Kleinhund nicht als Artgenossen erkennt, sondern, dass für diesen Caniden ganz normal ins Beutespektrum gehören (z.B. Barsois werden/wurden u.a. zur Wolfsjagd genutzt, da ist es nicht verwunderlich, dass sie andre Hunde durchaus als Beute betrachten). Manchesmal ist es auch einfach "nur" Mobbing - nur eben aufgrund des Größenunterschiedes mit einem deutlichen Verletzungspotential für den Gemobbten.
Was andres sind Windhunde, die aufgrund ihrer Sozialisation bzw. fehlender Sozialisation keine Kleinhunde kennen.
man darf auch HH die im Hundesport unterwegs sind, gehe davon aus die haben Ahnung von dem was sie tun, nicht mit den HH vergleichen die nur drauf abzielen, dass der Hund bewegt ist. Noch schlimmer nur ihnen Spaß macht, viel schlimmer es sieht lustig aus.
Beim Coursing/Windhundrennen geht es nur um den Beutetrieb des Hundes. Der Hund muss "Hasenscharf" (auf den Plastikhasen) sein. Wenn er das nicht ist, bringt er keine (zuverlässige) Leistung.
Der einzige Unterschied zum (falschen) Reizangeltraining ist im Windhundsport, dass es viel weniger harte Wendungen und harte Stopps gibt. Allerdings ist die Geschwindigkeit ungleich höher, so dass dieser Sport durchaus eine ziemliche Belastung für den Bewegungsapparat des Hundes ist.
Und nein, nur weil die Hundehalter im Sport unterwegs sind, heißt es nicht, dass sie mehr Ahnung haben. Dazu kann man - gerade bei Trainings - viel zu viele schlecht trainierte und/oder übergewichtige (Wind-)Hunde im Parcours sehen.
Impulskontrolle am "Hasen" wird auch nur sehr, sehr selten trainiert, ist teilweise auch ziemlich verpönt.