Zusätzlich dazu, wie der Welpe reagiert, würde ich auch die Häufigkeit solcher Situationen mit in meine Handlungsweise einbeziehen. Die Althündin sollte nicht die ganze Zeit auf habacht sein müssen, ob der Welpe schon wieder nerven kommt, sondern ausreichend Ruhephasen haben.
Bei Thorin z.B. war es so, dass er als Welpe Drohen nicht verstanden hat bzw. höchstens mit Fiddeln reagiert hat (was bei der Bitte um Abstand natürlich das absolut falsche Verhalten ist). Jin durfte hier ihrer Drohung Nachdruck verleihen - auch, wenn es reichlich brutal aussieht, wenn 15kg Whippet nichtmal 2kg Welpe mit lautem Getöse ungespitzt in den Boden rammt. Ja, Thorin hatte dann auch mal Angst, geschrien und auch gepinkelt. Aber er hatte nie auch nur einen Kratzer von solchen Aktionen. Und er hat damit sehr schnell gelernt, dass man auch Abstand halten kann und nicht Fiddeln muss. Leider war er schon zu alt, um das noch zu generalisieren. Puck, Belle und Flip sind leider viel zu nett für solche Ansagen, die Knurren ewig, werden immer lauter, Thorin fiddelt immer mehr, irgendwann schnappen sie in die Luft, Thorin fiddelt noch mehr - Stress auf allen Seiten. Hier haben wir also grundsätzlich eingegriffen - meistens bevor die Althunde überhaupt etwas sagen mussten (man kennt ja seine Hunde und weiß idR, wann sie ihre Ruhe haben wollen).
Trotzdem, dass das mit Jin so gut klappte, habe ich dafür gesorgt, dass Jin ausreichend Pausen dazwischen hatte - immerhin hat nicht sie sich den Zwerg angeschafft, sondern musste die Suppe auslöffeln, die wir ihr eingebrockt haben 