Nun frag ich mich: ist das sinnvoll, dem Hund ein neues Protein langsam zuzufüttern mit einem bekannten Protein, was er aber ggf. nicht gänzlich gut verträgt? Lernt der Organismus dann nicht das neue Protein direkt als "gefährlich" an?
So funktioniert der Organismus zum Glück nicht. Also, ob Ziege vertragen wird, hängt nicht damit zusammen, ob es mit was unverträglichem zusammen gefüttert wird.
Allerdings frag ich mich, warum man ein neues Futter einschleicht, wenn das vorige nicht vertragen wird. Ich würd sofort umstellen.
In dem Allergie-Thread hat dankenswerterweise jemand geschrieben, es könne so etwa zwei Jahre dauern, bis das Abwehrsystem wieder auf Abwege kommt und beschließt, Ziegen-Protein is jetzt auch ausgeladen.
Eigentlich kann man zu jederzeit auf einen bekannten Stoff plötzlich allergisch reagieren.