Ich hab ja selber nen Hund der an der Leine auf Hunde reagiert aufgrund einer Mischung von schlechten Erfahrungen (angegriffen wurde) und massiver Strafe beim auslösen. Und was hat mein Hund davon gelernt?
Wenn andere Hunde kommen gibts Ärger, die Alte regt sich total auf... was dazu geführt das sie beim nächsten Hund noch extremer und schneller ausgelöst hat.
Bei Jin hab ich auch lange versucht über Verbieten zu arbeiten. Hat nicht geklappt. Über positives Arbeiten hab ich eine Fuß in die Tür bekommen und mittlerweile kann ich eine Mischung aus beidem benutzen (Lob so lange sie es gut macht, Abbruch bevor sie auslösen will - also grundsätzlich deutlich lobbasiert)
Nur weil es bei dir und in der Situation nicht geklappt hat (warum auch immer, das kann hier niemand einschätzen), heisst es aber nicht das es generell nicht funktioniert.
Hab ich so auch nicht gesagt. Ich hab gesagt, dass es bei Hunden, die zum Aufbauen (unerwünschter) Verhaltensketten neigen, in vielen Kontexten nicht klappt. Mag sein, dass manche Hunde (trotzdem) verstehen, dass das Kommando ein Verbot darstellt; für Jin war es aber nie klar, dass dieses Wort ein Verbot meint (und ja, wir haben das sehr genau unter Anleitung und Aufsicht einer Trainerin aufgebaut).
Für den Ersthund war das Signal übrigens bei seiner Fremdhundeaggression eine wahre Erleuchtung und hat ihm sehr geholfen.
Und das sind keine Unterstellungen, sondern etwas da du im Internet ständig, überall lesen kannst
ok, das stimmt auch. Wobei man im Gegenzug ebenfalls überall im Internet lesen kann, dass Menschen, die nicht rein belohnungsbasiert arbeiten, ihre Hunde prügeln.
Glücklicherweise ist mein Algorithmus wohl mittlerweile gut genug trainiert, so dass er mir meistens den großen Mittelbereich anzeigt - das schont doch deutlich die Nerven.