Ich weiß aber nicht, ob der Umstieg vom Border Collie nicht doch zu heftig wäre. Zumal ernsthaft nicht wirklich die Eigenschaft ist, die mir bei meinen Border Collies in den Sinn kommen würde. Gerade mein Rüde ist ein ziemlicher Quatschkopf 
Die Podencos, die ich kennen lernen durfte, würde ich nicht wirklich als ernsthaft bezeichnen. Nicht im Umgang mit Familie und andren Hunden. Nur beim Thema Jagd... da sind die eine ganz andre Hausnummer. Da Podencos keine Windhunde sind, auch deutlich anders als Whippets. Ja, Podencos jagen und hetzen auf Sicht. Aber sie sind genauso allen andren Jagdreizen verfallen: wo der Whippet auf Spur/Geruch noch leicht lenkbar ist, ist der Podenco schon längst auf und davon - so mein Eindruck von diesen Rassen.
Grad bei TS-Podencos darf man auch nicht vergessen, dass sie sehr oft nicht nur Jagderfahrung haben, sondern seit Generationen jagen sollten und auch selber genau für diesen Zweck gehalten und ausgebildet wurden.
Man sagt immer, dass Windhunde und Hütehunde vom Spielverhalten nicht zusammen passen. Meine Mädels haben zwei gute Border Collie-Freunde und Sookie hat auch kein Problem mit fremden Bordern zu spielen (Jin findet fremde Hunde erstmal per se doof - unabhängig von der Rasse). Mit Cattles spielen sie ebenso gern. Auch mit Collies haben meine Mädels scho gespielt (zumindest Jin, bei Sookie bin ich mir nicht ganz sicher). Einzige schlechte Erfahrung hab ich mit Aussis gemacht - wobei es zwar zwei Stück waren, aber beide dem gleichen Halter gehörten. Ich kann also nicht sagen, ob es an der Rasse oder falscher Erziehung lag.
Mir persönlich sind Hütehunde zu sensibel. Ich hatte eine Woche die Cattle-Mix-Hündin einer Freundin zu Besuch und so gern ich sie habe - ich war doch ganz froh, als sie wieder abgeholt wurde. Wobei die Cattle-Hündin immer noch robuster als die Borders ist. Ich glaube, der Border-Rüde der Freundin würde mit mir dir Krise bekommen - ich bin einfach zu schusselig und er für meine kleine Wohnung dann doch zu geräuschsensibel.