Beiträge von bonitadsbc

    Die 2 Stunden beziehen sich aufs Spazieren gehen ja.
    Night, woher willst du wissen, dass mein Hund im Garten gehalten wird?
    Um hier nicht so da zu stehen beschreib ich mal grob unseren Tagesablauf und die Hintergründe, um das klarzustellen.

    Um 7 Uhr wird sie von meiner Mutter nach draußen gelassen, gefüttert und anschließend wird 45 Minuten spazieren gegangen. Dann ist sie für 1 - 2 Stunden im Garten, dann beim Kochen, Bügeln, Staubsaugen whatever im Haus bei meiner Mutter. Am Nachmittag, wenn meine Mutter einkaufen fährt oder sonst wohin muss, ist sie wieder im Garten, ab und zu auch bei meinem Opa im Haus. Abends wenn ich heim komm, geh ich mit ihr spazieren, dann kommt sie noch mit ins Haus (Zimmer, Gang bei offener Tür, wo auch immer sie will) und dann geht sie runter schlafen.
    Ich KANN sie gar nicht immer bei mir haben, auch nicht am Wochenende. Katze und Hund vertragen sich nicht, da fließt Blut wenn die aufeinander treffen. Katze ist aber im Obergeschoss (mein Zimmer auch), also ist das Obergeschoss so gut wie tabu für Bonnie (Katze markiert..).

    Ich brauch mir also nicht sagen lassen, dass ich meinen Hund im Garten halte und sie ausschließe (ja, das hat sich für mich so angehört), nur weil sie 3 - 4 Stunden am Tag in nem Garten ist, kein Zwinger, Garten. Frag nach bevor du urteilst, sowas muss nicht sein.. :mute:

    EDIT: Vielleicht ist noch zu erwähnen, dass sie zwischen Haus und Garten frei entscheiden kann und freiwillig raus geht.

    Ich denk mir jedesmal ich bin die Oberrabenhundehalterin wenn ich hier über die Auslastung mancher Hunde lese.
    Länger als 2 Stunden am Stück war ich noch nie daheim mit ihr draußen. Am Platz schon, aber daheim bin ich nicht so lange unterwegs.
    Ich üb auch nicht jeden Tag 100 Tricks, geschweigedenn kann mein Hund viele Tricks.
    Ich hab sie auch nicht den ganzen Tag dabei, die liegt im Gang wenn ich im Zimmer bin, ab und zu auch im Zimmer oder ist sowieso im Garten.
    Ich brauch keinen Hund, der mein Schatten ist und auch keinen den ich Dauerbespaßen muss.

    Die Gassirunden/Spaziergänge dauern 20 - 90 Minuten, je nach Wetter, Laune und Zeit und die variieren zwischen Ballspielen, spielen mit Nico und Freigang. Würd ich also rein als Bewegung zählen.
    Wenn ich besonders motiviert bin, mach ich mal UO mit ihr, oder 10 Minuten Tricks.
    Montags ne Stunde UO Training und Sonntags 2 Stunden Fährten, natürlich nicht durchgehend, kommen auch noch dazu.

    Und das wars. Ich würd meinen Hund aber schon als ausgeglichen bezeichnen. Sie hat gelernt wann Ruhe ist und wann Party oder Arbeit. Und ich glaub genau das ist der Punkt, und das fangt im Welpenalter an. Wenn ich immer ewig mit dem Hund unterwegs ist, permanent täglich Kopfarbeit mache, wird der Hund das auch einfordern. Mach ich das ganze von Anfang an nach Lust und Laune, natürlich nicht übertrieben wenig, dann wird mein Hund keine Beschäftigung einfordern und auch an ruhigen Tagen gechillt sein.

    Pauschal zu sagen "Jeder der nicht mindestens 2 Stunden täglich den Hund beschäftigt, darf keinen halten" find ich unpassend..

    Einen 13 jährigen Opel Vectra Kombi in Eisblau mit über 211.000km :lol:
    Aber hey, mein Herr Vater ist Mechaniker und alles was kaputt war ist jetzt neu und er läuft tadellos.
    Und er ist alt genug um wo anfahren zu können ohne dass eine Welt zerbricht :lol:

    Ich könnte keine schreiben, wahrscheinlich weil ich selbst nicht ganz durchblick wie man am besten mit meinem Hund umgeht, ist gar nicht so einfach.

    Ich würd mich auch nicht trauen, sie bei irgendjemanden außer meiner Mutter lassen.
    Mama ist jeden Tag mit ihr allein, die kennt sie, aber sonst niemand. Nicht mal andere aus meiner Familie.

    Aber so die Grundregeln wären:

    - zu keinem Menschen hinlassen, egal wie sie wedelt, trau ihr nicht
    - zu keinem Hund (Ausnahme: Nico & Forest) hinlassen
    - nicht von der Leine lassen
    - Aufmerksam sein, sie hat mehr Kraft als man denkt
    - kein Ball spielen, sie verarscht dich nur
    - Füttern erlaubt, sie frisst sowieso die Hälfte nicht ^^

    Joah..

    Fühl dich gedrückt Evi :)

    Wenn er alles wieder erbrochen hat und der TA ihn dir wieder mit gegeben hat, wird nix mehr passieren :)
    Dass es im ersten Moment ein Schock war ist verständlich, und dass du fertig bist auch.
    Aber siehs positiv, du hasts gleich bemerkt und richtig gehandelt :)

    Ich hab mir nicht alles durchgelesen, aber will versuchen die Frage zu beantworten.

    Ich hab eine Frühkastratin, sie ist kindlich und verspielt. Ob sie so wäre, wenn sie nicht kastriert wäre? Ich glaub schon, ist ihre Art.
    Sie lernt extrem schnell und ist ein richtiger Allrounder. Hab schon viel probiert, sie ist bis zu einem gewissen Punkt konzentriert dabei, also ganz normal.

    Mein Freund hat eine Frühkastratin, die is ruhig und total ausgeglichen. Arbeitet ebenfalls bis zu einem Punkt konzentriert und spielt mit anderen Hunden usw.

    Was ich damit sagen will:
    JEDER Hund ist anders. Man kanns nie pauschal sagen wie der Hund nach der Kastra wird.
    Der eine bleibt kindlich, der andere wird ruhig und "erwachsen".
    Ich bin froh eine kindliche Hündin zu haben.
    Aber von der Entwicklung und Reife des Hundes spielen meiner Meinung nach einige andere Faktoren eine viel viel wichtigere Rolle als die Kastra.

    Zitat

    Meinen Hund habe ich auch nur zum Welpenkurs gelassen, und nicht zum Junghund, ich sehe das als Abzocke an.
    5min Übung und spielen, das kann man wirklich zuhause machen.

    Wenn es Dein erster Hund ist, soweit ich gelesen habe ist es das nicht, finde ich es in Ordnung, aber wenn man Erfahrung mit Hunden hat kann man ihm das beibringen was man will.
    Perfektes Fuss willst Du nicht können schreibst Du, das würde man Dir aber auf dem Platz abverlangen, da war für mich auch Schluss.

    Das Geld spare ich für den Hund. Sollten später Probleme auftreten würde ich mir gezielt einen Hundetrainer holen, da ist das Geld sicher besser investiert.
    Hat sie/er denn genug Hundefreunde ausser auf dem Platz? Das finde ich schon wichtig

    Das ist aber von Verein zu Verein unterschiedlich.
    Bei uns ist ein deutlicher Unterschied zwischen Welpen und Junghundekurs.
    Im JHK, spielen die Hunde nur mehr 15 Minuten oder so, der Rest sind Übungen.
    Und niemand verlangt dir am Platz ein perfektes "Fuß" ab, bei uns zumindest nicht.
    Man trainiert den Hund so, wie man ihn haben will und dabei wird man von den Trainern unterstützt.
    Also nicht unbedingt verallgemeinern, sondern vergleichen.