Beiträge von bonitadsbc

    Für mich bedeutet "mitlaufen" auch, dass ich spazieren gehen kann, mich dabei unterhalten kann und mein Vieh net sofort über alle Berge ist. :???:

    Übrigens läuft meine die meiste Zeit "nur mit". Derzeit hab ich hammermäßig Lernstress, also keine Zeit den Hund die ganze Zeit zu bespaßen. Also gibts täglich ne Stunde Gassi, tagsüber darf sie frei wählen ob sie drin oder draußen sein will und abends wird fröhlich gepennt. Dafür nehm ich in Kauf, dass sie mir nach ein paar Wochen unausstehlich wird und nur noch Power gibt. Damit hebt sich das "nebenher laufen" wieder auf. Ab dann wird wieder regelmäßig zum Agi gefahren, ein paar Fährten gelegt, wir treffen Hundekumpels und nach einer Woche normales Programm "läuft" die wieder mit.

    Es ist also schon auch abhängig vom Charakter des Hundes. Nicht jeder mag nix machen, und nicht jeder will vollgas Power. Die Hündin meines Freundes hatte nun verletzungsbedingt 6 Wochen Hausarrest, wirkt aber keinesfalls hibbelig . Der is das so ziemlich egal.

    Der Thread geht aber glaub ich eher um die Auswahl einer konkreten Rasse. Sprich ich hol mir keinen Border wenn ich nen Hund will, der mit ner halben Stunde Leinengassi zufrieden ist. Ganz überspritzt gesagt.

    Schon, aber die wollten ja nur nen angenehmen Familienhund der net die ganze Zeit voll Power gibt. Da find ich nix verwerfliches dran. Hundeschule wollens eh gehen. Find nix schlimmes dran, wenn man sich vorab informieren will, welche Rasse von Natur aus etwas weniger Bespaßung will

    Zitat

    :gut:
    Da gibt es Molosserrassen, die passen könnnte.Oder ein Berner-Sennenhund. Oder allgemein ein eher älterer, ruhiger Hund. Die kleinen Begleithunderassen, Malteser zB. Klar sind das nicht alle Schlaftabletten und blöd sind sie auch nicht. Aber definitiv ne andere Hausnummer als ein Malinois.

    Danke euch. Ich hab auch mal den Berner in den Raum geworfen.
    Und ja Muemmel, da stimm ich dir auch zu.
    Hundehaltung geht auch ganz normal ohne großartige Aufgaben und Aufwand - und zwar bei ~70% aller Hundebesitzer, wenn nicht mehr, weltweit.

    Franzi, das war auch mein Gedanke.
    Erst letztens fragte mich ein Freund, was denn ein schön gemütlicher Familienhund wäre, der wenig Jagdtrieb hat und net großartig gearbeitet werden muss.
    Und ich stand auf dem Schlauch. Labi? Jagdhund, nicht zu knapp. Goldi? Ebenso. Schäferhund? Können anständige Kanonen werden.

    Die einzigen Rassen, die nicht speziell für irgendwas gezüchtet worden sind, sind doch wirklich kleine flauschige Schoßhündchen. Sorry jetzt den überspritzten Ausdruck. Aber ist doch wahr. Jeder größere Hund hat ne spezielle Aufgabe irgendwo in seinen Genen, klar es gibt auch kleine Bautenhunde etc. aber tendenziell findet man "langweilige" Familyhunde im "Knie abwärts" Bereich.

    Und um zu verhindern, dass "unfähige" Familien oder besser gesagt unterschätzende Familien sich Powerpakete und Spezialisten ins Haus holen, müsste sich was an den Züchterregelungen ändern.
    Und zwar entweder eine absolute Kastrapflicht um sämtliche Ups-Würfe oder "ich will mal Welpen haben"-Würfe zu verhindern, oder aber strikte Kontrollen aller ausgehängten Welpenanzeigen. Tja und wie soll das durchführbar sein?
    Gäbs nur noch bedachte VDH/ÖKV Züchter, würde sich die Zahl der Spezis in "irgendwelchen" Händen bestimmt verringern und auch die Zahl der Hundepopulation an sich. Aber dies ist schlicht nicht durchsetzbar.

    Was ich aber immer absolut furchtbar finde sind Leute, die wissen, das ist ein XY, der braucht XY weil er dafür gezüchtet wurde (Paradebeispiel Border Collie und Schafe), Mensch ist sich dessen also bewusst, auch der Konsequenzen und will trotzdem genau DIESEN Hund für DIESEN Sport (Paradebeispiel Agility).
    Sollten dann die ersten Anzeichen auftauchen, Welpe beginnt Autos zu hüten etc., dann sagt man immer noch "ageh das verwächst sich, ich will nicht hüten gehen/ist mir zu teuer/zu weit weg/werd nie Schafe haben/Liste weiterführbar". Da ist für mich dann der Punkt wo ich sag, das ist schlicht falsch.

    Wie hier schon geschrieben, man wächst mit seinen Aufgaben oder zerbricht daran. Ich muss aber bereit dafür sein zu wachsen, oder ehrlich genug um mir einzugestehen, dass ich dem Tier nicht gerecht werde und mich nach einem alternativen Umfeld/Besitzer umsehen.

    Zitat

    jetzt habe ich auch mal ne frage, die in diesen tollen, lehrreichen fred passt:

    warum fährt mein hund seinen penis aus, wenn er sich doll freut?

    ist das normal, oder muss ich mir jetzt gedanken machen?

    (mein erster hund hat das nämlich nicht gemacht.)

    Vermutlich Stress.
    Stress muss aber nicht immer schlecht sein!

    Übrigens, meine darf auch scharren.
    Und wälzt sich in nix ekeliges.

    Definiere normaler Durchschnittshund ;)

    Ich bin meistens 1 Stunde am Tag unterwegs, den restlichen Tag is sie halt überall dabei. 2x die Woche fahren wir zum Training derzeit.
    Wenn sie alleine bleiben muss gehn wir eine Stunde bevor sie allein bleiben muss und danach auch nochmal.
    Bissl clickern etc. mach ich, wie ich Zeit und Lust hab.