Wenn das Thema schon so in Wattebausch vs. Tierquäler abdriftet.
WAS is für euch Wattebausch?
Meine Grundsätze
- Konsequenz & Transparenz: Der Hund weiß was er darf und was nicht und das is allgemein gültig.
- ich arbeite viel mit Bestätigung (logischerweise) in Form von Beute aber auch Futter, es gibt Dinge für die es IMMER Bestätigung gibt, auch noch nach 4 Jahren
- im Training fürn Sport gibt es kein Nein oder sonstiges negatives
- ich werd durchaus mal lauter oder körperlich wenn sie richtig Mist baut (körperlich: blocken, bedrängen, mal anstupsen und auch mal ein Ruckl an der Leine - kann mir sowieso keiner erzählen dass er noch nie mal nen ruckl an der Leine gmacht hat..). Es gibt auch Dinge wo sie durch muss, die sie aber absolut scheiße findet, was mir aber egal ist (ich staubsauge in ihrer Gegenwart, zieh ihr ein Geschirr an, rubbel sie mim Handtuch an und bade sie auch hin und wieder - obwohl sie das alles doof/beängstigend findet)
- ein Stückl weit ein "wie du mir - so ich dir". Die Kröte fand es ne Zeit lang lustig mich anzutreiben indem sie mich zwickt. Dafür gabs auch mal nen Klaps - hat se überlebt. Klar hab ich diese Situationen danach bewusst provoziert, soweit wies für sie "erträglich" war und habs verbal abgefangen sobald sie versucht hat, etwas ähnliches zu machen. Aber im ersten Moment krachts da bei mir. Sowas hat die net zu tun und fertig.
Und was hat der Klicker mit Wattebausch zu tun?
Das is ne hervorragende Art nem Hund etwas beizubringen (übrigens auch prima per Markerwort).
Wattebausch klingt für mich halt wirklich nach "Friede - Freude - Heiteitei" mein liebes Buzzi darf machen was es will weil es soll Hund sein und jaaa nie was negatives von mir erfahren soll.
Nochmal: klingt für mich so!
Für mich wärs kein Kompliment.
Also bitte um Definition, was ihr jetzt konkret darunter versteht.
Und wegen dem "der duckt sich weil der öfter eine drüber kriegt":
Ein mir bekannter Rüde pöbelt seeehr gerne im Training einfach nur aus Spaß, teilweise aus Stress und Überforderung/Frust aber auch hin und wieder bei Standartdingen die er kann, einfach nur aus Spaß.
Dafür gibts schon mal ne Ansage à la "sei leise" und ein kurzes am Halsband halten.
Dieser Hund weicht SOFORT aus wenn er bellt und die Besi sich in seine Richtung dreht, weil er weiß dass er Mist baut und das unerwünscht ist.
Im Normalfall, kann man den anfassen wie man will.
Und meine Hündin kriecht (wie Juri) auch oft am Boden rum, weil sie Situationen gruselig findet.
Das sind halt Hunde mit Geschichte. Nur weil ein Hund kriecht und ausweicht, heißt dass nicht, dass er geprügelt wird.
Der kann auch einfach wissen, dass er Mist baut oder halt wirkliche Angstprobleme haben, aber nicht aufgrund der schlechten Behandlung durch den Halter.