Klar gabs nen Auslöser der mich letztlich bewogen hat den Thread zu eröffnen. Aber eben zum allgemeinen Austausch und nicht um über irgendwen hinter nem 'Vorhang' zu reden.
Aber ich finds auch heftig, wenn ein Hund so reagiert, dass er medizinisch versorgt werden muss, nur weil ein Welpe anwesend ist.
Ich verstehe nur noch Bahnhof.
Aber ich finde diesen Thread ganz persönlich echt wichtig und fände es git, wenn es wieder zum Thema zurück ginge. Und ggf. das ein oder andere OT gelöscht werden könnte.
Hat denn noch jemand Gedanken dazu/Tools dafür, wenn der Faktor „fremder Welpe in der Wohnung“ den Althund so massiv stresst, dass er hysterisch wird oder gar körperliche Symptome entwickelt?
Vorbeugender Gehorsam/Anleitung des Verhaltens in Innenräumen und Verwaltung der Ressourcen wurden ja schon genannt. Und Übungen im Vorfeld, dass der Hund lernt, sich zu entspannen.
Gibts denn ähnliche Erfahrungen mit anderen Lösungen?
Für mich ein absolut notwendiges Tool für die Hundehaltung an sich: sich verwahren lassen. In einer Box, in einem Auslauf, in einem anderen Raum, hinter einem Türgitter.
Lernen, mit dem was 'auf der anderen Seite' passiert, nix zu tun zu haben, weil es einen nicht interessieren muss.
Das finde ich bei Besuch der Angst hat, Kindern und eben neuen Hunden/Besuchshunden äußerst hilfreich.
Wir haben hier alle durchgeschlafen in der ersten Nacht mit Raven. Weil Boxen und alle wussten, der Welpe in der Kiste geht sie nix an. Und in der ersten Nacht waren wir sehr weit davon entfernt, dass das für Ally in Ordnung war, dass Raven nun hier wohnt 
Also zu 'war teuer, wird nicht gehauen usw.' ergänze ich 'und was in einer Kiste im Raum ist betrifft dich nicht'. Das übertragen wir dann auf außerhalb der Kiste.
Ich weiß, Boxen sind hier im DF echt ungern gesehen, aber als Management für ein paar Tage können sie gold wert sein. Das ist einer der Gründe wieso es hier alle lernen, sich in Boxen unterbringen zu lassen.
Ich glaube ein großer Teil ist auch wie man selbst drauf ist.
Weiß man das Zickereien halt dazugehören ist es viel einfacher als für jemand der glaubt alle müssten sich immer permanent liebhaben und 24/7 Harmonie ist das einzig Wahre.
Aber GENAU das ist für mich der zentrale Grund für den Thread.
Wer der Meinung ist alle müssen sich 24/7 lieb haben und Harmonie ist das einzig Wahre, der sollte nicht in die Mehrhundehaltung einsteigen. Lebewesen die in Gruppen leben haben Konflikte. Ich wage zu behaupten dass es in ALLEN Hundegruppen Konflikte gibt. Kleine, die nie ausufern sondern die sie selbst untereinander lösen oder deeskalieren. Aber auch offensivere, oder gar schwelende - die erkannt werden müssen. Vor denen kann man die Augen nicht verschließen, weil man nicht möchte, das sie da sind. Das ist einfach naiv 