Beiträge von Saltimbanco

    Wahhh, Freund kriegt Urlaub, ich bin ausm Pflichtpraktika dann raus (und vermutlich eh erschlagen) und wir können jetzt für Oktober was in Zeeland suchen.

    Oh goooottt, ich freue mich soooo sehr! Ich dachte schon, dass wir das dieses Jahr wegen meinem Praktika annen Nagel hängen können.

    Vielleicht können wir dann ja auch mal wieder nach Domburg!

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    Ich komme momentan aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.
    Zweifel äußern schön und gut, aber die Aussage, dass das viel eher schief geht und das die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt geringer ist, finde ich unmöglich und schrecklich verallgemeinert und vor allem übertrieben

    Meinst Du mich? Dann würde ich mich über eine Erläuterung freuen.

    Ich argumentiere mal aus meiner Sicht als ich 14 war :D

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    War bei uns damals von vornherein alles klar und bis zu jeder Eventualität durchdacht, die hätte eintreten können? Ich denke eher nein!

    Nö, aber ich war auch nicht 14 ;) Und mit 14 hätte ich das nicht geschafft. Wenn ich mir überlege, ich hätte da Samson bekommen, na gute Nacht! Samson ist kein Monster, aber diverses ist wirklich anstrengend und nicht untypisch für den Aussie.

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    Klar, man sollte sich im Vorfeld Gedanken machen. Gewisse "Eckpfeiler" kann man durchaus abstecken, aber ob das Unterfangen "Hund" dann tatsächlich gelingt, weiß im Vorfeld niemand.

    Vorfeld Gedanken machen ist das Stichwort...mich würde interessieren, ob sich diese gemacht wurden? Ist das Thema Schutz- und Wachtrieb klar? Ist die niedrige Reizschwelle klar? Ist der Hüte- und oft auch Jagdtrieb klar? Ist der Territorialtrieb klar? Ist klar, was Reserviertheit bedeutet? Und und und...alles Eigenschaften die unterschiedlich auftreten, zum Aussie gehören (sie sind im Rassestandard auch verankert), sich aber desöfteren sehr extrem bemerkbar machen. Gutes Beispiel: Mein Hund, Jenny mit Bela (Jennja) kann da auch ein Lied von singen.

    Und desweiteren, weißt Du was von den Eckpfeilern der TS? Außer der Vorsatz in die Huschu zu gehen und das die Mutter dahinter stehen möchte?

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    Weiß ich heute, wo ich in 5 Jahren stehe? Darf ich mir dann keinen Hund mehr holen, nur weil ich ein, zwei Fragen heute unbeantwortet stehen lassen muss? Wenn dem so wäre, dürfte niemand sich einen Hund anschaffen, denn Hunde sind Lebewesen - nicht programmierbar und jeder Hund kann seine ganz eigenen "Marotten" entwickeln. Aber ist es nicht genau das, was Hunde so liebens- und lebenswert macht? Es wäre doch langweilig, wenn wir uns heute einen Welpen kaufen, wo wir ganz genau wissen, wie sein Verlauf sein wird.

    Nö, es KANN alles passieren. Du wirst mir aber doch zustimmen, dass man ab einem gewissen Alter, wo man Pubertät, den ersten Freund etc. hinter sich hat doch deutlich strukturierter im Leben steht oder? Natürlich kann das auch eine 14-Jährige schaffen, aber nur, wenn da die ganze Familie hinter steht (der Vater aber doch nicht oder verwechsel ich da was?). Also ich als 14 Jährige ging da noch zur Schule, hatte Liebeskummer, Partys, Freunde...die Null Bock Phase, dann kam der Abistress, die Entscheidung zu studieren oder ne Ausbildung zu machen, Wohnortwechsel....bli bla bla, ich könnte da ewig weiter aufzählen. Mit 26 weiß ich immernoch nicht, ob ich nicht morgen von meinem Freund trenne und alleine da stehe - aber ich weiß wo ich beruflich hin will, mein Studium ist bald fertig, meine "Lebenspläne" (nenn ich jetzt mal so) sind auch konkreter als mit 14, wo ich Sängerin oder Schauspielern bei GZSZ werden wollte :D

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    Das Hickhack hier erinnert mich ein wenig an Stellenangebote in der Tageszeitung. Jung, dynamisch, 30 Jahre Berufserfahrung (in unserem Falle Hundeerfahrung) und Anfang 20 - das ist fernab jeder Realität ;-)

    Welchen Hickhack genau meinst Du? Das kritische Hinterfragen? Das Aufzeigen der Eigenschaften und der Hinweis, dass das eine 14 Jährige überfordern KÖNNTE? Ich finde, insbesondere Linda hat das sehr nett und hilfsbereit geschrieben.

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    Der TS hat sich ja nochmal gemeldet, signalisiert, dass ausser ihr noch die Mutter mit an Bord wäre und dass sie die HuSchu besuchen würde. Ich würde mir viel mehr Gedanken machen, wenn sie gegen ihre Eltern den Hundewunsch durchzudrücken versuchte und von HuSchu nichts wissen wollte.

    Wenn die Mutter sich auch informiert hat und weiß, was mit einem Aussie auf einen zukommen KÖNNTE, bereit ist mit dem Hund rauszugehen (als Welpe ja gerne auch mal alle fünf Minuten) wenn die TS in der Schule ist, vielleicht auch mal eine Woche komplett mit dem Hund zu verbringen (Klassenfahrt) und auch Lust hat sich zu kümmern, wenn der erste Freund/Liebeskummer etc. kommt, jub, dann hab ich nix gesagt :D

    Ich bin nämlich sehr froh, dass es diese Leute gibt, die beim Goldie und beim Labbi und beim Aussie und und und 1. auf den Ursprung hinweisen und 2. auch auf Eigenschaften (die aber zur Rasse dazugehören) hinweisen. Diplomatisch (leider machen das ja nicht alle...), aber durchaus kritisch, so find ichs gut. Nicht anderes passiert in den meisten Threads (nicht in allen). Aber es gibt immer mindestens einen, der schreit "Ihr macht die Rasse nur madig!", da werd ich zur Wildsau :D

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    Saltimbanco: Ich finde es ehrlich gesagt gut, dass bei vielen Hunderassen wieder mehr geschaut wird, wofür sie mal da waren, denn ich bin diese "ist doch nur nen Labbi"-Sache einfach Leid. Es gibt nur sehr wenig Hunderassen, die wirklich anspruchslos sind und wenn es ehemalige oder noch arbeitende Rassen sind, schon dreimal nicht.
    Klar, es gibt den Familienlabbi, der mit 1 Stunde Gassi, nen bissel Stock werfen und sonst die Kinder bespaßen zufrieden ist, klar. Genauso gibt es den Aussie, der keinen Bock hat Tricks zu lernen und der jeden Besucher freudig wedelnd begrüßt.
    Aber ist das noch Kern einer Rasse? Sind Labbis, die mit zur Jagd gehen, die in Field Trails abräumen, die Fasane apportieren jetzt untypisch, eine Seltenheit?
    Und was ist der typische Aussie, die Plüschbombe die alles und jeden gern hat, sich mit keinem Hund zofft, jederzeit seine Resourchen freigibt? Der, der jeden auf den Hof lässt, nicht jagen geht und für den Rinder gruselig sind?
    Soll das der moderne Aussie sein?
    Ich denke, die Antwort kennen wir, also warum ist es dann so falsch darauf hinzuweisen, dass der zukünftige Hausgenosse einer unerfahrenen Hundeführerin (egal jetzt mal wie alt, die Mutter kommt ja auch ins Spiel) genau so sein kann wie oben negiert beschrieben?

    Linda, Du hast mich falsch verstanden ;)

    Ich bin voll und ganz Deiner Meinung, ich meinte damit lediglich, dass es immer Leute gibt, die andere auf den Boden der Tatsachen zurückholen, aber nicht nur beim Aussie, sondern auch genauso beim Labbi und Goldie. Verstehst was ich meine? ;)

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    Danke für eure Antworten :)

    Ich find's sehr beruhigend, dass scheinbar doch die Mehrheit eher auf weniger Action setzt als auf tägliche rund um die Uhr Bespaßung :P

    Wenn Lotta morgen zu mir kommt ist sie ja knapp 5 Monate alt... Ich bin sehr sehr gespannt, wohin uns der Weg führt. Auf jeden Fall werden wir Klickern, was dann irgendwann noch dazu kommt weiß ich noch nicht genau. Treibball wird in der Nähe angeboten, ich habe aber Angst, dass sie dabei zu sehr aufdreht...
    Kennt jemand ein gutes Buch zum Thema Obedience ? Das würden wir nämlcih am liebsten machen wenn es nach Frauchen geht :P

    Ich bin kein Fan von Treibball, muss aber jeder selbst entscheiden. Clickern ist sicherlich gut für den Anfang, einfach um Eure Bindung zu fördern und das Köpfchen anzustrengen. Ich hab damals so 5 minuten (glaub zweimal am Tag) geklickert als Samson klein war, hat ihm total viel Spaß gemacht und nicht überfordert. Das kann man ja unterschiedlich schwierig gestalten. Auch haben wir desöfteren was in der Wohnung gesucht (ich schreibe deswegen wir, weil bekanntes Problem --> Samson kein Suchexperte :headbash: )

    Bei Obi schwören ja viele auf Imke Niehöfer (schreibt man die so?), aber auch im hier im Forum gibts gute Tipps.