Beiträge von Anayu

    Ich habe auch eine Schäferhündin, wird jetzt im Januar zwei Jahre. Die erste Läufigkeit und Zeit danach ist mir nichts besonderes aufgefallen.
    Nach der zweiten Läufigkeit gab es dann die Phase, wo sie recht adynam war, meist hinter oder neben mir her getrottelt ist und auch nicht mehr wirklich mit Hope gerannt ist. Etwa zwei Monate nach der Läufigkeit hatte ich dann das Phänomen, dass sie wesentlich aggressiver auf Fremdhunde reagiert hat. Sie mag halt eh schon keinen Kontakt, aber normal hört sie und lässt sich abrufen und geht eben keine Hunde vermöbeln. Das hat sie in der Phase aber tatsächlich einmal gemacht (und nein, es ist nichts passiert, es war zum Glück nur lautes Geprolle, aber trotzdem scheiße für den anderen Hund) und ein weiteres Mal in der Zeit versucht, das konnte ich aber abbrechen, weil ich nun natürlich sensibilisiert war und aufgepasst hab wie ein Schießhund. Irgendwann war der Spuk dann vorbei. Interessanterweise hat das Alles keinerlei Einfluss auf ihre Arbeitsbereitschaft auf dem Platz gehabt. Die ist zu jeder Zeit gegeben.
    Die dritte Läufigkeit steht nun bevor und ich bin gespannt, ob es genauso laufen wird wie bisher. Ich bin auf jeden Fall wieder sehr vorsichtig und gehe da spazieren, wo ich weit gucken kann und im Zweifel muss sie halt an der Flexi laufen.

    Und auch wir wollten in einer Junghundestunde einer Hundeschule mitmachen, man kann hier im Thread lesen, wie das ausging: gar nicht schön. Wahlweise mobbender Schäferhund im freien „Spiel“ oder kreischender Schäferhund beim Zusehen. Auch wir haben das nach zwei Stunden einvernehmlich mit der Trainerin aufgegeben, weil es dem Hund einfach gar nichts gebracht hat.


    Schnee findet sie jedenfalls nicht sehr beeindruckend. Der ist einfach da.
    Dafür apportiert sie mir grad ständig irgendwelche Reste von Böllern oder diesen Batterien. Aber das wundert mich nicht groß, sie trägt super gerne Dinge rum und sammelt auch Flaschen, Pfanddosen, Verpackungen, Tüten oder letztens sogar einen Schuh, den sie im Feld gefunden hat. Ich sollte sie zum Müllhund ausbilden, wir könnten da echt einen Beitrag leisten :headbash:

    Frohes neues Jahr :party:

    Vega ist offenbar absolut schussfest. Ihr ist völlig egal, ob es knallt, zischt, pfeift und qualmt. Draußen kommt sie dann schonmal an, um einen Keks abzustauben, drinnen hat sie manchmal den Krach mit empörtem Wuff kommentiert. Als es um Mitternacht richtig rund ging und ich das Küchenfenster auf hatte, um meinen Vermietern ein frohes neues Jahr zu wünschen, hat sie sich einfach mit dazu gestellt.

    Einzig das Gassi mit allen dreien ging dann nicht mehr. Hope hat ja leider sehr viel Angst und die letzte Gassirunde am Abend über die Wiese am Haus war schon eine Katastrophe. Sie wollte nur nach Hause und Vega hat die Energie regelrecht aufgesaugt und ist ein bisschen fiepend und sehr aufgeregt hin und her und immer wieder zu Hope gelaufen. Das war mir dann zu blöd und für Hope ohnehin sinnlos, also hab ich sie reingebracht (gepinkelt hatte sie zum Glück noch) und bin dann mit dem Opa und Vega nochmal ganz entspannt gegangen.
    Die letzte Runde um 1:30 hab ich Hope nur mehr oder minder liebevoll in den Garten gezwungen und war dann mit den anderen beiden. Da gingen sogar noch Raketen hoch, die Vega dann interessiert beobachtet hat. Ich hoffe sehr, dass das so entspannt bleibt.

    Für den Sport muss ich jetzt nur nochmal üben, dass nicht jeder Knall Belohnung bei mir bedeutet :hust:

    Ich lasse auch mal wieder ein Lebenszeichen hier.

    Vega ist jetzt knapp zwei Jahre alt und ich bin im Großen und Ganzen wirklich sehr zufrieden und glücklich mit ihr.
    Zu Hause in der Gruppe ist sie immer noch toll. Sie spielt super gerne mit Hope und ist soweit höflich Nuri gegenüber. Den Zimmerkennel von ihr habe ich inzwischen abgebaut, sie kann jetzt mit den anderen allein bleiben, ohne sie so sehr zu nerven, dass die drunter leiden.
    Auch das unter sich machen, wenn sie dann doch nervt und mal nen Anschiss kassiert, kommt fast gar nicht mehr vor.

    Beim Gassi ist sie toll. Sie hört einfach nur super und selbst, wenn Hope in die Leine springt, um etwas zu jagen, kann ich sie problemlos stoppen. Von sich aus jagt sie entweder gar nicht oder lässt sich abrufen.
    An anderen angeleinten Hunden können wir problemlos vorbeigehen, auch wenn die pöbeln.
    Freilaufende oder sehr hektische Hunde sind nach wie vor schwierig. Da habe ich mit der Zeit etabliert, dass sie ihre Schnauze in meine Hand legen muss und wir so dran vorbei gehen, das klappt ziemlich gut. Ich kann den Kopf so gut steuern und sie hat eine Aufgabe.

    Urlaube machen auch Spaß. Mal ins Restaurant oder ein Eis essen ist kein Thema. Sie ist zwar bei längerer Dauer auch mal etwas unruhig und steht dann öfter auf, aber da wir das selten machen und nie wirklich geübt haben, ist das ok für mich.

    Ein großes Problem ist es leider, wenn Hope einen Hund begrüßen möchte. Wir haben ja einige Hundefreunde, die wir schonmal treffen, da ist die Begrüßungssituation eine Katastrophe und freilaufen lassen kann ich Vega da auch nicht. Sie will konsequent Hunde ausschalten, zu denen Hope Kontakt aufnimmt. Da wird sie leider hin und wieder auch nochmal etwas hysterisch und will da dann echt auf den Hund drauf. Leider können wir das auch nicht oft genug üben, weil es nicht oft genug vorkommt, sonst wären wir da vermutlich etwas weiter. Auf Hundewanderungen mit freilaufenden Hunden und Spiel und Spaß verzichten wir inzwischen also ganz. Ist schlicht zu gefährlich und wir haben am Ende auch einfach nichts davon. Nicht die schönste Entwicklung, aber mit einem Schäferhund war das wohl auch ein bisschen abzusehen.

    Im Sport ist Vega weiter toll. Sie ist immer mit Feuereifer dabei. Wir stecken inzwischen auch wieder sehr viel mehr Energie in den Schutzdienst (ich hatte da eine Phase mit wenig Motivation) und das kommt uns im Alltag definitiv auch zugute. Ich merke, dass sie dadurch im Trieb wesentlich ansprechbarer und kontrollierbarer ist. Davon abgesehen macht es uns aber auch wirklich viel Spaß. Habe den Sport und die dazu nötige Arbeit auf jeden Fall etwas unterschätzt.

    Bin gespannt auf unseren weiteren Weg, sowohl im Sport als auch im Alltag. Ein bisschen mehr Ruhe, Hirn und weniger Hysterie dürfte sie schon in manchen Situationen noch bekommen, da ist auch der Sport keine Ausnahme, aber ich bin da recht zuversichtlich, wenn wir weiter dran bleiben :D

    Ich war damals bei Anubis in Düren, weil die Mitarbeiter von Rosengarten leider nicht erreichbar waren am Samstagabend.

    Ich habe Rudi abends einschläfern lassen und mit nach Hause genommen, weil der Tierarzt nicht lagern konnte. Sonntagmorgen habe ich ihn selbst nach Düren gefahren, er hätte aber auch abgeholt werden können gegen Aufpreis.

    Mit dem Kontakt und dem Ablauf war ich sehr zufrieden. Man hat ja extra an einem Sonntag für mich den Laden aufgemacht, es gab einen Verabschiedungsraum und der Ansprechpartner war wirklich nett. Habe mich da sehr wohl gefühlt.

    Es gab viele Urnen (hatte aber schon eine eigene), Pfotenabdrücke waren auch möglich und die Asche konnte wahlweise abgeholt oder versendet werden. Trotz fehlender Urne war die Verpackung wirklich nett.

    Würde da auch definitiv wieder hinfahren.

    Darf ich mal fragen wofür ihr die BH gemacht habt und braucht? Für Turniere, züchten, einfach so oder wofür braucht man die noch?

    Also ich hab die gemacht, damit ich meinen Hund dann zukünftig im Sport führen kann und dafür ist die bestandene BH Voraussetzung.

    Entgegen der Meinung hier bin ich mir auch ziemlich sicher, dass das sehr akkurate Training auf dem Hundeplatz uns auch im Alltag einiges bringt. Von der Auslastung abgesehen ist insbesondere das Training mit Trieben und Reizen für mich sehr lehrreich und für Vega sehr hilfreich. Sie ist allerdings auch ein DSH aus Leistungszucht und wir machen nicht nur Unterordnung auf dem Platz.

    Den Außenteil fand ich recht lächerlich, allerdings auch nur, weil mein Hund einfach gut sozialisiert ist und unser Alltag viele solche Situationen eh schon enthält.

    Fahrräder und Jogger begegnen uns täglich, ebenso wie fremde Hunde. Die Menschengruppe, durch die wir eng gehen mussten und die dann den Kreis um uns enger gezogen hat, als wir in der Mitte standen, war auch kein Thema, da war sie nur interessiert, was das jetzt soll und hat einen Menschen dann freundlich beschnüffelt. Das Anbinden inkl. vorbeilaufendem Mensch und Hund mit mir außer Sicht war ebenfalls kein Thema.

    Geübt habe ich beides tatsächlich vorher nur einmal.

    Mit meinem ersten Hund habe ich bewusst keinen Hundesport gemacht, weil er die BH aufgrund seiner Aggressionsproblematik nicht bestanden hätte oder nur mit sehr viel gezieltem Training.

    Warst du sehr aufgeregt? Manche Hunde spiegeln das dann arg - haben heut auch einige Hunde. Jin damals auch. Sookie hat sich davon nicht großartig beeindrucken lassen.

    Glückwunsch zur bestandenen BH!

    Danke ☺️

    Also ich war schon aufgeregt, war ja meine erste Prüfung seit ewigen Jahren und alles neu für mich. Aber jetzt auch noch kein nervliches Wrack. Spielt aber vielleicht auch mit rein, das mag schon sein.

    Zusätzlich war es auch das erste Mal mit so vielen Hunden und Menschen in der Umgebung und wir waren vorher auch nur 3x auf dem Platz trainieren.

    So gesehen gab es wohl genug Gründe für ihre Unkonzentriertheit.

    l'eau Glückwunsch 🥳

    Auch wir hatten heute Begleithundeprüfung und ich hab mich tatsächlich mehrfach gefragt, ob ich wohl die letzten Wochen mit einem anderen Hund trainiert habe 😅

    Vega war im Fuß super unkonzentriert, in der Gruppe hat sie total hinterher gehangen, ich hab sogar einmal mit der Leine einwirken müssen, weil sie plötzlich am Boden schnüffeln wollte. Zwischendurch lief sie mal kurz gut und dann war sie wieder ganz woanders.

    Sitz und Platz war gut, aber rumgeglotzt hat sie da auch.

    Abrufen war dann ein klassischer „das hat sie ja noch nie gemacht“-Moment. Sie ist einfach an mir vorbei gelaufen und hat sich dann völlig schief vor mich gesetzt.

    Die Platzablage war ok, aber sie war überall, nur nicht bei mir.

    Und dann hab ich noch vergessen, dass ich mich erst abmelden muss und der Hund bis dahin auch noch vernünftig laufen sollte…

    Bestanden haben wir trotz allem (der Außenteil war total problemlos), aber an der Konzentration muss ich jetzt echt nochmal arbeiten, das kann so nicht bleiben.

    Puh, ich hab ja auch ewig nichts mehr geschrieben.

    Vega ist nun ein gutes Jahr alt. Ihre erste Läufigkeit hat sie inzwischen auch hinter sich.

    Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist sie wirklich großartig. Sie ist super abrufbar, kann noch immer weitestgehend ohne Leine laufen, sie pöbelt nicht, ignoriert fremde Menschen (egal ob Radfahrer, Jogger oder andere), ist zu Hause entspannt und kann gut alleine bleiben.

    Aufregung ist noch immer ein Thema. Nach Hause kommen, treffen mit Freunden, Fütterungszeit, Zeit zum Gassi oder Besuch empfangen ist noch ein Thema, ist aber auch schon besser geworden. Je nach Situation löse ich das über Gehorsam oder lenke die Energie auf ein Spielzeug um. Von dem Gedanken, dass sie dabei auch noch still sein muss, hab ich mich verabschiedet und ertrage zumindest leises Fiepsen in gewissen Situationen. Reinsteigern und rumkreischen gibt es aber nicht.

    Auf Spaziergängen hat sie oft einen Ball dabei. Das hat sich so ergeben. Sie hat ja schon recht früh gerne Dinge getragen und irgendwann hab ich ihr einen Ball mitgegeben. Als Belohnung werfe ich ihn schonmal oder zergel eine Runde mit ihr. Wenn sie etwas tragen kann, ist sie einfach wesentlich entspannter, das nutzt sie auch gerne selbst als Strategie.

    Nur mit fremden Hunden dabei, pack ich ihn weg.

    Bewegungsreize (Ball spielende Kinder, rennende Hunde) sind auch noch eine Herausforderung, aber wir können schon viel näher ran und sie bleibt besser ansprechbar. Hin und wieder schmeißt sie noch ihr Hirn weg, aber wesentlich seltener und man kann sie da auch schneller rausholen.

    Ernster ist sie auch geworden. Fremde Hunde braucht sie nicht, da ist sie im Kontakt auch eher unsicher und bei ungewolltem Leinenkontakt schlägt das dann auch in Aggression um, selbst bei bekannten Hunden. Das lässt sich ja aber gut vermeiden und diese Entwicklung war auch absehbar bei einem Schäferhund.

    Freilauf mit bekannten Hunden ist noch ok, Spielen tut sie aber schon jetzt nicht mehr wirklich. Zumindest auf dem Spaziergang gibt’s nur mal kurzes Rennen und ansonsten macht jeder sein Ding. Zu Hause kann man durchaus auch noch mal nett Maulrangeln mit Hope.

    Auf dem Platz ist sie toll. Sie ist so geil auf Arbeit und macht Alles mit. Wäre ich nicht ganz so faul und manchmal weniger unfähig, könnte sie da schon viel weiter sein. Aber ich hab es nicht eilig.

    Ich glaube auch, dass insbesondere die Arbeit auf dem Platz und in dem Sport, für den sie ja nunmal gezüchtet wurde, uns auch im Alltag sehr viel hilft, was den Gehorsam und die Kontrolle der Triebe angeht.

    Zum Schluss ein Foto ❤️

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