Ich find toll, dass du versuchst, bei der Gassigängerin mitzugehen. 
Was mir bei deinem (vor)letzten Beitrag aufgefallen ist, ist dass du etwas... hm... überfürsorglich klingst.
Zb Thema Rückruf: Natürlich sollte ein Hund immer auf den Rückruf hören. Aber es ist ein Tier, keine Maschine. Nur, weil er mal nicht auf den Rückruf hört, rennt der Hund ja nicht gleich richtig weg (und vor ein Auto) . Er rennt halt mal ein paar Meter weiter und man sammelt ihn ein oder setzt einen (funktionierenden) Abbruch. Jeder meiner vier Hunde ist mir schonmal durchgebrannt. Keiner ist tatsächlich weg gelaufen. Im realen Leben kenn ich auch keinen Hundehalter, inklusive Trainer, bei dem nicht der eigene Hund (der eigentlich immer gehorcht) mal den Rückruf "überhört" hat und trotzdem darf der Hund weiter frei laufen...
Ihr seid, wenn ich es richtig interpretier, Hundeanfänger? Es ist da natürlich schwieriger einzuschätzen, ob ein professioneller Gassigänger kompetent ist. Aber: eine Person, die mit mehreren Hunden beruflichen Gassi geht, ist in der Regel auf einen guten Ruf angewiese. Die können sich nicht leisten, dass "ständig" Hunde abhauen oder verletzt werden. Das spricht sich rum und Kunden bleiben fern.
Berufliche Gassigänger sind oft konsequenter in der Erziehung und verhindern Fehlverhalten bevor es entsteht, so dass deren Erziehung effektiver ist - sie sollten schließlich viel mehr Erfahrung und Wissen über Hundeverhalten, - körpersprache und Erziehung verfügen als der durchschnittliche Hundehalter und erstrecht als ein Hundeanfänger (dem fehlt häufig die entsprechende Erfahrung).
Geht mal ruhig davon aus, dass euer Hund nicht so außergewöhnlich sensibel ist, dass ein guter Gassigänger ihm schadet. 
LG Anna