Beiträge von Snaedis

    Also unter der Decke schlafen ist ja gut und schön aber werden eure Hunde dann nachts auch so penetrant wenn sie selbst unter der Decke rausgerobbt sind???

    Erst heute Nacht standen wieder 36kg Ridgeback im Overall mit Schal über'm Kopf über mir im Bett, tatschten mich mit den Schmirgelpapier- zarten Pfoten an und rollten sich wohlig schnaufend vor meinem Bauch zusammen als ich ihr flehen erhört habe… :roll:

    Immerhin passiert es nur noch einmal pro Nacht wenn der Hund seinen Schlafanzug trägt :gott:

    Kein Ridgeback, dafür 4 Hunde, wovon mindestens 2 nachts mal zum Trinken aufstehen oder es zu warm unter der Decke fanden und später wieder drunter wollen...

    Was auch nett ist: wohliges Strecken der Gliedmaßen in die Eingeweide (oder sonstige empfindliche Körperstellen) von Frauchen :muede:

    LG Anna

    Mich hat von meinen 4 Hunden nur Puck 2x gebissen. Ursache: rückgerichtete Aggression. Das erste Mal hab ich zwar nicht mit gerechnet, aber empfand es nicht als arg schlimm, da mir klar war, dass er mich nicht meint. Ich hab zukünftig versucht solche Situationen zu meiden bzw für ihn erträglicher zu gestalten. Bei. 2. Mal war die Situation aus meiner Sicht für ihn aushaltbar und ich hab mich richtig arg erschrocken. Ich hab Puck damals massiv ins Platz gebrüllt und erstmal mittels Leine unten gehalten. Nach Beruhigung der Gemüter die Situation reflektiert und mein, für Puck unpassendes Verhalten abgeändert.

    Es hat unserer Beziehung nicht geschadet und wir sind beide nachher nicht vorsichtiger/ unsicherer miteinander umgegangen. Ich find allerdings, dass wir beide achtsamer wurden - Puck hat scheinbar verstanden, dass mein Oberschenkel sich nicht als Blitzableiter eignet, weil er mir da weh tut.

    Ansonsten nehmen meine Hunde durchaus bei unangenehmen/ schmerzhaften Situationen (verarzten von Wunden zb) meine Hände ins Maul und halten die mal fest. Das gehört für mich aber zur Kommunikation dazu und ich guck, wie ich die Situation für sie angenehmer gestalten kann - oft langt schon, wenn ich meinen Oberkörper ein Stück zurück nehme und sie dadurch mehr Raum haben. Einzig Thorin bekommt da auch mal ein Abbruchsignal, weil er sonst versucht sich zu entziehen.

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    Ich weiß, du willst keine Trainingstipps, aber bitte zieh deinem Hund den Kragen an und lass das Gestupse. Dein Hund versteht nicht, dass der Verband sinnvoll ist. Ihn stört er und die Verletzung tut weh/ist unangenehm und da will hund dann eben rum machen. Mit dem Gestupse fügst du ihm nochmal zusätzlich was unangenehmes hinzu. Kein Wunder, dass er dann sagt: das ist doof. Und in weiterer Konsequenz: Frauchen macht doofe Sachen, wenn sie zu mir kommt. Dann lieber Kragen drauf und dafür das Vertrauen nicht kaputt machen.

    LG Anna

    Ich find toll, dass du versuchst, bei der Gassigängerin mitzugehen. :gut:


    Was mir bei deinem (vor)letzten Beitrag aufgefallen ist, ist dass du etwas... hm... überfürsorglich klingst.

    Zb Thema Rückruf: Natürlich sollte ein Hund immer auf den Rückruf hören. Aber es ist ein Tier, keine Maschine. Nur, weil er mal nicht auf den Rückruf hört, rennt der Hund ja nicht gleich richtig weg (und vor ein Auto) . Er rennt halt mal ein paar Meter weiter und man sammelt ihn ein oder setzt einen (funktionierenden) Abbruch. Jeder meiner vier Hunde ist mir schonmal durchgebrannt. Keiner ist tatsächlich weg gelaufen. Im realen Leben kenn ich auch keinen Hundehalter, inklusive Trainer, bei dem nicht der eigene Hund (der eigentlich immer gehorcht) mal den Rückruf "überhört" hat und trotzdem darf der Hund weiter frei laufen...

    Ihr seid, wenn ich es richtig interpretier, Hundeanfänger? Es ist da natürlich schwieriger einzuschätzen, ob ein professioneller Gassigänger kompetent ist. Aber: eine Person, die mit mehreren Hunden beruflichen Gassi geht, ist in der Regel auf einen guten Ruf angewiese. Die können sich nicht leisten, dass "ständig" Hunde abhauen oder verletzt werden. Das spricht sich rum und Kunden bleiben fern.

    Berufliche Gassigänger sind oft konsequenter in der Erziehung und verhindern Fehlverhalten bevor es entsteht, so dass deren Erziehung effektiver ist - sie sollten schließlich viel mehr Erfahrung und Wissen über Hundeverhalten, - körpersprache und Erziehung verfügen als der durchschnittliche Hundehalter und erstrecht als ein Hundeanfänger (dem fehlt häufig die entsprechende Erfahrung).

    Geht mal ruhig davon aus, dass euer Hund nicht so außergewöhnlich sensibel ist, dass ein guter Gassigänger ihm schadet. ;)

    LG Anna

    Ok, mit gemeinsamen rein und raus gehen find ich das OK - sonst wären die Hunde ja zum Teil völlig unbeaufsichtigt. Und das kann bei so einer Gruppengröße, mit immer wechselnden Hunden dann doch mal kippen.

    Da fiele die Pension echt nur wegen dem Transport für mich raus. Das wäre für mich ein no-go.

    Puck war lange Zeit während meiner Arbeitszeit in einer Pension. Leider hat er, durch unbeaufsichtigte Situationen gelernt, dass er bei Unsicherheit Fremdhund sich durch zwicken vom Leib halten muss. Und ich befürchte, dass eure Hündin beim Transport etwas ähnliches lernen könnte: ihre jetzige Strategien ändert ja nichts daran, dass sie bedrängt wird. Wenn sie älter wird, wird sie daher wahrscheinlich offensiver...

    Bezüglich des Gassi gehens: besteht für dich vielleicht die Möglichkeit mal ohne eure Hündin, die Betreuerin beim Gassi zu begleiten?

    Du wirst feststellen, dass es für jemanden mit Erfahrung und entsprechender Sachkenntnis durchaus möglich ist, mehrere Hunde so zu führen, dass niemand belästigt wird und Situationen mit Fremdhunden stressfrei verlaufen. Und trotzdem auf die Bedürfnisse des einzelnen Hundes einzugehen. Oft fühlen sich auch gerade unsichere Hunde in einer Hundegruppe geschützter und zeigen daher manche Unsicherheit nicht.


    Vielleicht guckst du auch hier mal in die Fotothreads - gibt ja einige Mehrhundehalter hier im Df, die auch mit ihren Hundegruppen Gassi gehen.

    LG Anna

    Die Hunde sind den ganzen Tag in der Halle? Wo können sie sich lösen?

    Edit: ah! Draußen ne kleine Wiese... OK.. Besser als nix. Können die Hunde frei wählen zwischen drinnen und draußen?

    Kompetente HuTas können problemlos mit mehreren Hunden Gassi gehen. Das läuft, meiner Erfahrung nach, sehr strukturiert und eher in Gebieten mit wenig Fremdhunden. Solange der Huta-Betreiber kompetent ist, wird er auch Situationen mit Fremdhunden gut lösen.

    Der Transport bei eurer aktuellen HuTA ginge für mich gar nicht!

    Meine Hunde fahren zusammen in einer Box. Sie leben aber zusammen. Selbst, wenn es mal Streit gibt, kann ich mir sicher sein, dass keiner verletzt wird.

    Bei sich ansonsten fremden Hunden kann das sehr unschön ausgehen (oder bei Hunden, die sich nicht leiden können). Und das dein Hund jetzt schon nicht mehr einsteigen will, spricht Bände. Auch, die bedrängende Situation, die du beschreibst: gruselig!

    LG Anna

    Hast du schon Handcreme mit Propolis probiert? Gibt's zb beim Imker. Die hat bei mein Mann sehr gut geholfen.

    LG Anna