Beiträge von Snaedis

    Ocarina Ich würde die Sinnhaftigkeit einer Kreuzband-OP da in Frage stellen, wenn das solche "Nebenwirkungen" hat. Kann man das nicht konservativ behandeln? Zumal sie ja durch die Arthrose rechts auch schon eingeschränkt ist.

    Wenns mein Hund wäre würd ich wohl Cortison erstmal als Spritze akut wieder "auffüllen" und schauen wie das humpeln sich unter Schonung (hat sie ja jetzt eh schon unfreiwillig) entwickelt. Scheinbar hat sie das Cortison ja schon länger, sonst könnt ich mir kaum so krasse Symptome bei Reduktion erklären. Oder halt zu schnell ...

    Auf jeden Fall gute Besserung!

    Und vielleicht noch eine Physio drauf schauen lassen. Evtl. von der Klinik die Untersuchungsergebnisse anfordern.

    Könnte mir auch vorstellen, dass man mit Physio um die OP rum kommt.

    LG Anna

    Na ja, Nein. Die Natur hat sich ja auch nichts bei unserem Blinddarm "gedacht", so funktioniert Evolution nicht. Damit Merkmale erhalten bleiben, reicht es wenn sie sich nicht negativ auswirken. D.h. rein evolutionsbiologisch könnten die Vibrissen der Hunde auch einfach Überbleibel ohne Funktion sein.

    Man weiß mittlerweile, dass der Blinddarm einen wichtigen Teil des Immunsystems darstellt. Nur weil wir etwas (noch) nicht wissen oder nicht verstehen, ist es nicht zwangsläufig funktionslos.

    Nimm die Körperbehaarung des Menschen…

    Ich weiß von einer recht aktuellen Untersuchung zwecks Nutzung der Vibrissen beim Hund. Allerdings wurden dazu nur 2 Hunde trainiert und getestet. Einer reagierte auf Reize an den Vibrissen, aber nicht sehr empfindlich. Beim anderen war das Ergebnis nicht auswertbar - laut Interpretation der Untersucher. Ob das nicht aber auch bedeuten könnte, dass der Hund eben nicht empfindlicher an den Tasthaaren ist, war aus der Zusammenfassung nicht ersichtlich. Leider hab ich das Heft nicht mehr und kann daher die Studie nicht raussuchen. Scheinbar ist aber geplant daran weiter zu forschen.

    Es gab ja diese Untersuchung bei der Uni Rostock, wo mehrere Rassen untersucht wurden: https://www.gkf-bonn.de/tl_files/gkf_d…np-antennen.pdf

    Das Ergebnis der Studie ist aber nicht öffentlich zugänglich sondern kann man nur einsehen, wenn die man Mitglied der GFK ist (bzw. angeblich hat der VDH auch die Ergebnisse). Ich weiß nur, dass als Fazit rauskam, das Tasthaare als sensibles Sinnesorgan einzustufen sind. Allerdings wurden meines Wissens nach keine Rassen untersucht, die starken Fellwuchs im Gesicht haben, wie Pudel.

    Ach schade. Würde mich schon interessieren. Vor allem welche Rassen untersucht wurden. Gibt durchaus einige Rassen, wo ich durchaus denke, dass ihre Tasthaare mehr Funktion haben, als bei anderen. Dackel zb als Hunde, welche in Bauten jagen sollen…

    LG Anna

    Wozu braucht n Haushunde denn Vibrissen?

    Also von dem was man so liest würde ich sagen:

    • reflektorisches Augenschließen ergo verbesserter Schutz der Augen
    • Orientierung bei schlechten Lichtverhältnissen

    Sind so die Hauptpunkte, die ich so gefunden habe, die wohl definitiv auch für Haushunde wichtig sind. Nahrungsbeschaffung etc würde ich mal außen. Ich persönlich sehe halt keinen Grund anzunehmen, dass die Vibrissen beim Haushund nicht auf die selbe Art genutzt werden wie bei anderen Carnivora. Wissenschaftliche Literatur gibt es dazu scheinbar tatsächlich nicht, was ja eine spannende "Marktlücke" ist.

    Da Hunde, im Gegensatz zu Katzen zb, nachts nicht aktiv sind, sondern in der Regel schlafen, fällt der zweite Punkt mMn kaum ins Gewicht.

    Der erste müsste ja bedeuten, dass es bei Hunden mit geschorenen Vibrissen häufiger zu Verletzungen am Auge kommt? Mir ist, ehrlich gesagt, kein Hund mit Augenverletzung bekannt, der geschorene Vibrissen hat. Allerdings Hunde mit Vibrissen schon… aber ist natürlich nur eine Einzelerfahrung.

    Ich weiß von einer recht aktuellen Untersuchung zwecks Nutzung der Vibrissen beim Hund. Allerdings wurden dazu nur 2 Hunde trainiert und getestet. Einer reagierte auf Reize an den Vibrissen, aber nicht sehr empfindlich. Beim anderen war das Ergebnis nicht auswertbar - laut Interpretation der Untersucher. Ob das nicht aber auch bedeuten könnte, dass der Hund eben nicht empfindlicher an den Tasthaaren ist, war aus der Zusammenfassung nicht ersichtlich. Leider hab ich das Heft nicht mehr und kann daher die Studie nicht raussuchen. Scheinbar ist aber geplant daran weiter zu forschen.

    So oder so ist das abscheren von Haaren (egal ob Vibrissen oder nicht) keine Amputation: die Vibrissen selber sind nicht durchblutet oder mit Nerven ausgestattet, sondern totes Haar. Um die Haarwurzel sind allerdings (wenn die Vibrissen eine Funktion haben zumindest) deutlich mehr Nervenzellen. Ein weiterer Punkt ist, dass Vibrissen selbstständig ausfallen können und nachwachsen - egal ob geschoren oder nicht. Ein tatsächlich amputiertes Körperteil wächst nicht nach.

    LG Anna

    Irgendwas wird sich die Natur schon dabei gedacht haben, dass sie Hunde mit Vibrissen ausgestattet hat.

    Na ja, Nein. Die Natur hat sich ja auch nichts bei unserem Blinddarm "gedacht", so funktioniert Evolution nicht. Damit Merkmale erhalten bleiben, reicht es wenn sie sich nicht negativ auswirken. D.h. rein evolutionsbiologisch könnten die Vibrissen der Hunde auch einfach Überbleibel ohne Funktion sein.

    Ich glaube das zwar nicht, weil man doch oft anderes beobachtet, aber dass die Natur sich dabei schon was gedacht hat, ist kein Argument.

    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass bei manchen Rassen die Vibrissenfunktion verloren geht. Zeigt ja schon allein die vielen unterschiedlichen Erfahrungen hier im Thread.

    Auch bei anderen Tierarten ist die Funktion/Empfindlichkeit ja unterschiedlich stark ausgeprägt.

    LG Anna

    Wenn das Fell, das der Fellpflege bedarf, damit der Hund keine Probleme kommt, als Qualzucht gewertet werden soll, dann müsste man in meinen Augen konsequenterweise auch über Rassen, die zu Zahnstein neigen oder die Krallen gekürzt bekommen müssen, in diesem Zusammenhang sprechen. Außerdem könnte man dann überlegen, wie viele Haushunde heutzutage tatsächlich noch in der Lage wären, komplett ohne menschliche Einwirkung zu überleben und ob das nicht der Maßstab für Qualzucht sein könnte. Ich befürchte, bevor meine Hunde Probleme mit dem Fell bekommen, hätten die schon vorher Probleme bei der Nahrungsbeschaffung, sollte man sie komplett in der Wildnis fernab jeder Zivilisation aussetzen.

    Und dann würd ich mich erstrecht fragen, warum Nackthunde Qualzuchten sind, wenn sie (also zumindest Xolo und Perro) in den Ursprungsländern tatsächlich als Straßenhunde überleben? Weil das wäre ja dann ein Kriterium…

    LG Anna

    @Frau Paula Süß! Da hat ja Picard gebogenere Vibrissen. Zählt der jetzt auch zur Qualzucht?

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    Beim Zoomen erkennt man es ganz gut.

    Ich meine Snaedis hätte es mal getestet bei den Nackis, ob sich die An- oder Abwesenheit der Tasthaare irgendwie auswirkt und ist bei ihren Hunden zu dem Schluss gekommen, dass es egal ist.

    Genau. Hab mal ein paar Monate die Vibrissen stehen gelassen und keinen Unterschied bemerkt. Ich bemerk aber auch keinen zwischen dem Whippet meiner Schwester und den Nackis. Thorin, Zwergenmix, hat gebogene Vibrissen und scheint mir dadurch auch nicht beeinträchtigt…

    LG Anna

    Hunde: 2 bis 10 Jahre, 2,7kg bis 8kg.

    Vor der Schwangerschaft: 4-10km unter der Woche. Gern auch mal ein Ruhetag, wo es nur in den Garten geht. Am Wochenende/ Freien Tagen eher 10-20km. Selten bis zu 30.

    Seit der Schwangerschaft bin ich froh, wenn ich 2-3km schaff. In einer Stunde. Gibt auch viel häufiger Gartentage.

    Danach wird es sich wohl irgendwo dazwischen einpendeln. Gerade, wenn das Baby dabei ist.

    LG Anna