...wenn du das Kerngehäuse von Äpfeln sehr großzügig ausschneidest, weil das dein Hund bekommt (und die Vögel)...
Beiträge von Snaedis
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Puck fährt bei mir auf dem Beifahrersitz mit. Dazu hat er ein Geschirr und ist damit angeschnallt. Puck liegt 99% der Fahrt und steht nur bei längeren Strecken kurz auf, um sich anders hinzulegen.
Theoretisch gibts auch spezielle "Körbe" für die Sitze (für den Beifahrersitz aber nur für kleine Hunde). Diese sorgen dafür, dass der Hund bei einer Vollbremsung vom weichen Rand aufgefangen werden und somit nicht gegen das harte Plastik vorne geschleudert werden oder eben vom Geschirr gebremst wird. Letzteres führt wohl auch gerne zu mehr oder minder ernsten Verletzungen.
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LG Anna
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Gestern bin ich einer Frau mit Dackel begegnet. Erst dachte ich, sie leint an, aber dann ist sie nur mit der Leine hinter ihrem Hund her.
Ich: leinen Sie den bitte an?
Sie: warum denn das? Der darf doch mal schnüffeln.
Ich: meiner mag das nicht und ist unsicher. (Frau tut immer noch nichts) Jetzt leinen Sie den Hund endlich an! (bis dahin hab ich ihn geblockt)
Sie: Warum denn? Passiert doch nichts.
Ich: Leinen Sie an, meiner beißt sonst auch zu. (was nicht stimmt, aber gut)
Sie: Was?! So ein kleiner doch nicht!Jaah, genau. Kleine Hunde haben keine Zähne und können nicht beißen. Ich geb dem auch nur Babybrei zu essen
Nächstes Mal nehm ich wieder die Floh-Ausrede!Bei mir kommt da die Antwort:
"Wollen sie heute wirklich noch zum TA? Dann können wirs gerne ausprobieren..."LG Anna
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... und dann noch zum Hund sagst, "Mach mal richtig sauber, ich hab heute erst gewischt".
genau! ...also abgesehen vom "ich hab heute erst gewischt". Das ist bei mir eher ein: "ich mag nicht drüber wischen müssen...."
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...wenn dich deine Schusseligkeit beim Kochen nicht mehr nervt: der Hund freut sich ja, wenn Frauchen mal wieder was runter gefallen ist...
...wenn du nach dem Hund rufst, wenn dir Essen runter fällt...
LG Anna
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Edit: man verzeihe mit hoffentlich den ein oder anderen Tippfehler...ich hätte das alles nochmal durchlesen sollen vor dem Abschicken. Jetzt ist es leider zu spät...
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Ja, fehlende Zähne sind ein Problem bei den 'alten' Nackthunderassen (der American Hairless Terrier hat eine etwas andere Genetik und daher keine Zahnprobleme in dieser Richtung).
Die behaarten Varianten haben "immer" ein Vollständiges Gebiss (immer = eben so häufig Zahnfehler, wie andere haarige Rassen). Die nackte Variante hat oft fehlende Zähne oder Milchzähne werden nicht gewechselt und verbleiben recht lange im Maul.
Züchterisch wird diesem aber (zumindest in der seriösen Zucht) entgegengewirkt. Unter anderem durch das regelmäßige einkreuzen der behaarten Variante. Vollkommene Zahnlosigkeit schon in jungen Jahren gibt es heutzutage nahezu nicht mehr und auch im Alter haben viele nackten Chinesen heute schon ein akzeptables Gebiss. Häufig fehlen nur noch mehrere Prämolaren und einzelne andere Zähne.
Einen gewissen Zusammenhang zwischen dem FOXI3-Gen, welches für die Nacktheit verantwortlich ist, und dem Zahnstatus gibt es. Aber der Zahnstatus wird wohl hauptsächlich über ein/mehrere anders/andere Gen/Gene gesteuert, so dass ein nahezu vollständiges Gebiss keine Seltenheit mehr ist (bei Perro und Xolo weiß ich leider nicht, wie es dort aktuell mit dem Zahnstatus aussieht, da ich wenig in der Szene unterwegs bin, aber auch hier findet ein Umdenken statt und es wird immer mehr auf eine guten Zahnstatus geachtet).Die Hairless-Variante des Chinesen hat ja trotz des Nackt-Gens meistens eine mehr oder minder starke Behaarung am Körper. Diese steht aber (meines Wissens nach) nicht im Zusammenhang mit dem Zahnstatus. Das heißt als nicht, dass ein haariger Nackter ein besseres Gebiss hat, als einer mit weniger Zähnen.
Auch die behaarte Variante des Chinesen kann an einen nackten Nachkommen einen schlechten Zahnstatus vererben.
Die Genetik ist da ein weites, noch nicht gut erforschtes Feld. Aber trotzdem erzielen die Züchter gute Ergebnisse mit ihrer Art der Zucht (soweit ich das eben mitbekomme).In wie fern die Hunde durch die fehlende Zähne eingeschränkt sind, kann man wohl nicht genau klären. Mir erzählte eine Bekannte, dass selbst ihr nahezu zahnloser Hund weiche Knochen fressen könnte. Er würde diese mit den Kieferknochen brechen... Ich weiß jedenfalls von einigen Nackis, die frisch gefüttert werden. Ob immer mit ganzen Stücken, oder oft gewolft, weiß ich nicht. Meiner Beobachtung nach werden Chinesen ebenso vielschichtig ernährt wie andere Rassen auch.
Schwierigkeiten beim Fressen haben nur zwei Hunde und das nicht aufgrund der Zähne. Diese haben eine angeborene Fehlbildung von Gaumen und Speiseröhre - sie stammen beide vom selben Vermehrer ab. Diese Art der Fehlbildung kann bei jeder Rasse vorkommen und wird normalerweise durch verantwortliche Zucht ausgeschlossen...Puck fehlt unfallbedingt ein Eck- und ein Schneidezahn, ansonsten sind die vorderen Zahnreihen vollständig. Genetisch gesehen fehlen ein Teil der Prämolaren. Molare hat er, soweit ich das sehe, alle. Seine Zähne sitzen alle fest und er hat kein Problem Knochen zu fressen.
Anfangs war er etwas empfindlicher im Maul, da er nur weiches Kauspielzeug und Trockenfutter gewöhnt war. Inzwischen merkt man ihm seine fehlenden Zähne nur bei Zerrspielen an, da er dann natürlich genauer greifen muss, um das Zerrspielzeug richtig fest zu halten...LG Anna
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Ich war ja auch in Nürnberg...mit meinem Nacki...und ich muss sagen: der überwiegende Anteil der Nackis, die ich gesehen habe (egal ob Besuchshund oder Ausstellungshund) liefen nackt (also ohne Klamotten) rum. Puck kam zwischen den Ständen auch regelmäßig auf den Arm: ich versteh da eher nicht, wie man kleine Hunde zwischen den Menschenmassen auf dem Boden rum laufen lassen muss... einige Kleinhunde (auch Nackis mit dabei) wurden in "Kinderwägen" durch die Gegend geschoben - für Ausstellung finde ich das eine gute Lösung.
Mir kamen die Riesenschnauzer nicht blind vor, trotz "Vorhang". So genau, hab ich die Rasse nicht beobachtet. Nur 2-3 Exemplare, als sie zwischen den Ringen warm gemacht wurden. Und die nahmen ihre Umgebung ganz normal wahr (soweit man das in der Situation beurteilen konnte).
Klar sieht man einiges auf Ausstellungen, was einem Kopfschmerzen bereitet. Sei es der unsanft angepackte Hund, weil er sich nicht richtig Stellen mag im Ring, oder der Hund vorm Ring, der auf seinen Auftritt mit Haarspray, Lockenwickler, etc in Form gebracht wird.
Aber nur weil ein Hund einen stressigen Tag auf einer Ausstellung verbringt und da mal Sachen über sich ergehen lassen muss, die vielleicht nicht der Hit sind, heißt das nicht, dass das auch im Alltag so ist.
Die Chinesen von Pucks Züchterin toben zB in ihrer Freizeit auch gern mal durch den Wald...Auch ich hab ein paar Hunde gesehen, bei denen ich mich Frage, ob man diese überhaupt draußen rumtoben lassen kann. Dabei war ein Basset Hound Rüde, dessen Haut so locker und die Beine so kurz waren, dass sein Penis fast den Boden berührte. Die Brust hatte auch nur wenige cm Abstand vom Boden... Aber gleichzeitig habe ich auch einige Exemplare gesehen, deren Körperbau schon wieder in die Richtung geht, dass man den Hund darin erkennt, der er früher einmal war: ein Jagdhund...
Nackthunde sind meiner Erfahrung nach in ihrem Alltagsleben kaum eingeschränkt. Pullis/Anzüge brauchen sie natürlich im Winter, was die Körpersprache ein Stückweit einschränkt. Aber die Körpersprache ist trotzdem lesbar. Man sieht steif werden, Ruten Haltung, Abwenden, Gesichtsmimik in allen Facetten sowieso,...
Die einzige körpersprachliche Einschränkung, welche Nackthunde haben, ist dass sie ihr Fell nicht aufstellen können. Alle anderen körpersprachlichen Signale können sie uneingeschränkt benutzen.
Puck verletzt sich beim Rumtoben nicht häufiger als andere, mir bekannte, kurzhaarige Hunde. Man sieht nur Kratzer (die zu 99% sehr oberflächlich sind) und blaue Flecken sofort.Meiner Erfahrung nach, tun einem Chinesen oft leid, weil das Bild vom Hund einfach eines mit Fell ist. Ob das fehlende Fell überhaupt Probleme verursacht, ist zweitrangig. Man geht einfach davon aus, dass es das tut, weil es eben nicht 'normal' ist.
Klar braucht die Haut eine andere Pflege, als Fell. Und wenn die Sonne langsam wieder stärker wird, muss man die Haut auch langsam wieder an die Sonne gewöhnen. Dann bräunt diese und es gibt keinen Sonnenbrand. Weiße Exemplare bzw. große weiße Hautstellen benötigen aber tatsächlich einen Sonnenschutz.
Natürlich frieren auch Nackis eher als viele haarige Hunderassen, aber ich persönlich habe kein Problem mit Klamotten und Puck auch nicht - nur das Anziehen selber mag er nicht so.Für mich ist ein Hund eine Qualzucht, wenn dieser durch seinen Körperbau oder Charakter so eingeschränkt ist, dass er kein 'normales Hundeleben' führen kann. Was ein 'normales Hundeleben' ist, hängt von vielen inneren und äußeren Faktoren ab. Prinzipiell ist mir keine Rasse bekannt, die schon vom Standard her eine Qualzucht ist.
Für mich kann auch ein Kangal eine 'Qualzucht' sein, wenn dieser als "perfekter Hund für die Innenstadt und Hundewiesen" vermittelt werden würde.
Ebenso ist ein Mops nicht dafür gezüchtet Hochleistungssport zu machen. Was aber nicht heißt, dass dieser nicht normale Belastung (samt am Rad laufen und wildes Toben mit anderen Hunden) aushalten können sollte...LG Anna
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Puck frisst die Suppe auch ohne 'Einlage'. Nur einmal hat er sie stehen lassen, da war ihm aber einfach schlecht und er hat freiwillig einen Tag gefastet -selbst Hühnchen mit Reis hat er da nicht angerührt, was ich ihm Angeboten hab, damit er keinen ganz leeren Magen haben muss.
Ansonsten würd ich auch einfach Hühnerbrust mit kochen und kleingeschnippelt dazu geben. Oder was anderes, was hund gerne mag, und nicht zu fett oder stark gewürzt ist...Bei leichtem Durchfall geb ich die Suppe gar nicht, da gibts dann maximal Schonkost...
LG Anna
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Wahnsinn, wie sich Hunde im ersten Jahr entwickeln! Ich bin immer wieder erstaunt!
Danke für die vielen tollen Bilder!LG Anna