Ich nehme eine ganz normale Kinderzahnbürste und die Zahnpasta von Trini für Puck...
LG Anna
Ich nehme eine ganz normale Kinderzahnbürste und die Zahnpasta von Trini für Puck...
LG Anna
Auch wenn das Thema schon etwas ausgelutscht ist (
), hab ich nochmal ne Frage dazu, wie die Zucht gegen die fehlenden Zähne beim Nackthund vorgeht, weil mir irgendwie nicht so klar ist wie man sicherstellen kann, dass nur Hunde mit gesundem Gebiss in die Zucht gehen.
Wurde ja gesagt, dass nicht geröntgt wird um festzustellen ob Anlagen für die bleibenden Zähne (heißt das beim Hund so?) da sind. Woher weiß man dann, ob etwas nachkommt, wenn die Milchzähne dann irgendwann ausfallen? Besonders weil ich meine gelesen zu haben, dass diese oft erst deutlich später ausfallen als bei Hunden mit normalem Gebiss. Setzt man die Hunde dann erst zur Zucht ein wenn alle Milchzähne draußen sind?
Rübenase schrieb ja vor ein paar Seiten, dass ihr Caspar erst vor kurzem einen Zahn verloren hat und der wird laut Signatur im Sommer schon vier Jahre alt und in so einem Alter haben viele Rüden ja auch schon einmal gedeckt.
Die Zähne wechseln meistens ganz normal, wie bei anderen Rassen auch mit etwa einem halben Jahr. Bei Milchzähnen, die deutlich länger im Maul bleiben/später ausfallen, kommt meistens auch kein bleibender Zahn nach. Bis zur Zuchtzulassung sind also ziemlich sicher alle bleibenden Zähne da und der Züchter kann entscheiden, ob es genug Zähne sind.
Und dann eben den dementsprechenden Partner wählen. Während man bei Hunden mit Gelenkerkrankungen guckt, dass die Linie des Partners ggf. die Gelenkproblematik in der Linie der Mutter verbessert, so guckt man beim Chinesen da eben auf die Zähne...
LG Anna
Also meines Wissens nach gibt es zum Thema 'Zähne' keine Studie. Aber da ich von einer nackten CCD - Hündin mit 38 bleibenden Zähnen weiß und von vielen eher jungen Hunden, die deutlich mehr Zähne haben, als viele ältere Hunde, langt mir das...
Wie man auf den Nackthund kommt? Bei mir wars durch Zufall, dass ich einen kennen gelernt hab, das Wesen hat mich verzaubert, das äußere fand ich hässlich und ich hielt die Rasse für eine Qualzucht. Dann hab ich mich mit der Rasse beschäftigt, Vorurteile überprüft und widerlegt und mich schlussendlich nicht nur an die Nacktheit gewöhnt sondern als normal wahrgenommen... das ist die Kurzfassung. Im Nackthundethread steht irgendwo die ganze Geschichte...
Es ist natürlich Schade, dass ihr wohl überwiegend Hunde trefft, welche die Körpersprache eures Hundes nicht richtig deuten. Falls ihr dadurch zu wenig Hundekumpels habt, ein kleiner Tip: sucht euch zwei, drei Hundefreunde, und lauft mit denen öfters. Hunde lernen meistens recht schnell den anderen Dialekt richtig zu deuten :)
LG Anna
Da sieht man wie unterschiedlich die Wahrnehmung ist ....
Ich sag ja nicht "Rasse X hat Krankheit Y und deshalb ist das mit den Zähnen weniger schlimm" Nein ich sag "Ja, das mit den Zähnen ist ein Problem, aber nicht so ein gravierendes, wie ihr meint, gerade weil zuchttechnisch dagegen gearbeitet wird"
Zudem hab ich betont, dass man verschiedene Defizite nicht gegeneinander aufwiegen kann.
Und ja, dass ich auch mal andere Defizite anschneide oder aufgreife, wenn ich denke, dass wir mit dem Thema 'Zähne' langsam durch sind, ja dass möge man mir bitte verzeihen... wusste nicht, dass ich nur über das Defizit meiner Rasse schreiben darf...
@SchnubbenDings: zum Glück nutzen Hunde ihren ganzen Körper zur Kommunikation und lernen oft von klein auf verschiedene Dialekte kennen, so dass oft eine normale Verständigung trotzdem möglich ist ^^
@Snaedis
welche rasse ist denn in ihrer kommunikation eingeschränkt?
Eigentlich schon jeder Hund mit Schlappohren - Die Kommunikation damit ist eine andere als mit Stehohren.
Hunde mit viel, langem Fell: die Körpersprache wird durch das Fell teilweise verdeckt.
Hunde mit einem anderen Gangbild: sei es Hütehunde, die sich anschleichen, oder Akitas, die ein steiferes Gangbild haben (etc.)- beides kann für andere Rassen missverständlich sein
Eine über den Rücken gerollte Rute, kann ebenso missverstanden werden, wie eine Rute, die eher zwischen den Hinterbeinen getragen wird
...
Es gibt sehr sehr sehr viele Merkmale, welche zu einem etwas anderen Dialekt der Hundesprache führen. Nicht umsonst sagt man Rassehunden oft nach Rassisten zu sein: untereinander ist der Dialekt ähnlicher und man versteht sich besser.
Natürlich ist nicht jedes Merkmal so einschränkend und er Kommunikation, dass es zu Missverständnissen kommt. Bei Schlappohren halt ich das z.B. für recht selten...
LG Anna
Woher willst du wissen, ob ein Hund es tatsächlich als qual empfindet, keine Zähne zu haben? kennst du einen?
Und wie schon mehrmals geschrieben: ich kenne keinen Chinesen der tatsächlich gar keine Zähne hat. Und Nackis mit wenigen Zähnen, sind meistens älteren Semesters, wo entweder die Züchter noch nicht darauf geachtet haben, oder eben die Fortschritte noch nicht so weit waren...
LG Anna
Beim Thema 'geringere Lebenserwartung' ist doch eher die Frage: warum ist diese geringer? Sterben Hunde der Rasse durchschnittlich mit 10Jahren an einem mehr oder minder natürlichen Tod, oder leiden sie davor an Krebs, Gelenkerkrankungen, Herzbeschwerden,...?
Genauso wie die Rassen die älter werden: werden diese recht gesund älter, oder leiden dort die Rassen auch ewig lang an verschiedenen Erkrankungen?
Ich finde, man kann die verschiedenen 'Defizite' größtenteils nicht objektiv gegeneinander abwägen.
Viele Rassen haben Probleme, aber wer mag darüber urteilen, welches Defizit am Schwersten wiegt?
Rassen, bei denen der Großteil mit deutlich unter 10Jahren an einer Herzerkrankung sterben?
Rassen, bei denen die meisten Hunde früher oder später Krebs bekommen?
Rassen, bei denen Epilepsie deutlich öfter vorkommt als im Durchschnitt?
Rassen, bei denen das fehlen bestimmter Zähne Rassemerkmal ist?
Rassen, bei denen fehlende Zähne eine 'Begleiterscheinung' sind?
Rassen, die ohne Fellpflege durch den Menschen nicht/kaum überleben könnten?
Rassen, bei denen Atemprobleme weit verbreitet sind?
Rassen, bei denen Hauterkrankungen häufig vorkommen?
Rassen, die durch ein oder mehrere Merkmale in der Kommunikation eingeschränkt sind?
Rassen, die durch ein oder mehrere Merkmale in der Bewegung eingeschränkt sind?
Rassen, welche zu Arthrose, Gelenkserkrankungen (tlw. schon in jungen Jahren) neigen?
Rassen, welche einen starken Trieb haben, den sie aber nie/fast nie in unserer Gesellschaft ausleben dürfen?
Rassen, welche zur Selbstständigkeit gezüchtet wurden, und nun dazu gezwungen werden mit dem Menschen zu arbeiten?
Rassen, welche hohe/niedrige Temperaturen nicht vertragen?
etc...
LG Anna
Bei den Nackis wurde aber zuchttechnisch nicht darauf hingearbeitet, dass Zähne fehlen. Nein, es wird ja sogar erfolgreich dagegen gezüchtet. Auch OHNE das es irgendwo festgeschrieben ist! Genauso machen immer mehr Züchter einen Herzultraschall, obwohl dieser nicht vorgeschrieben ist (und Herzerkrankungen sehr selten vorkommen. Es sind wohl nur 1-2Linien betroffen, und auch da sind diese eher selten.) Ich find es eher traurig, dass man alles vorschreiben muss. Klar gibt es "Züchter" die sich einen Teufel drum scheren, aber solche Züchter gibt es quer durch alle Rassen und Tierarten hinweg...
Funny Fact: Beim Lundehund ist es tatsächlich gern gesehen, dass die Prämolaren (keine Eingrenzung, also darf auch der P4 fehlen) fehlen, damit sie die Federn des Papageientauchers, zu deren jagt sie ursprünglich gezüchtet wurden, nicht verletzen. http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/265g05-en.pdf
LG Anna
Ich glaub ja, dass manche "Defizite/Veränderungen" einfach in der Gesellschaft akzeptiert sind, weil diese entweder viele Rassen oder sehr bekannte Rassen haben - da ist es egal, dass der Makel zu (gesundheitlichen) Problemen führen kann. Während andere Makel bei nur wenigen/seltenen Rassen vorkommen oder eher unbekannt sind, als schlimmer empfunden werden.
Ja, Schlappohren sind mehr oder minder "natürlich/ungewollt" mit entstanden. Wie sehr ist immer die Frage. Bei der Zuchtauslese wurde die Optik sicher nie 100% ausgeschlossen. Das ist menschlich sicher nicht möglich. Wer weiß, ob einem nicht schon von Welpenbeinen an der Welpe mit den minimal schrägen Ohren unbewusst süßer und netter vorkam, als seine Geschwister mit den normalen Stehohren? Und so wurde der Welpe unbewusst von klein auf anders behandelt, als seine Geschwister. Und sei es nur, dass er öfter ein nettes Wort zu hören bekam, ihm irgendwie ein tick mehr Aufmerksamkeit gewidmet wurde... Und wenn dann noch die Gene für Schlappobrigkeit und Nettigkeit irgendwie von einander beeinflusst werden....
Als 'natürlich' kann ich Schlappohren trotzdem nicht werten. Schlappohren können einfach, durch die schlechtere Belüftung, eher zu Problemen führen als Stehohren. Das Argument, dass das Verletzungsrisiko, und das Risiko, dass Dreck hineinfällt, geringer sei, mag ich nicht glauben. Denn dann hätten sich auch bei in Erdhöhlen lebenden Wildtieren Schlappohren durchgesetzt ...
Für mich ist Schlappohrkeit aber kein 'Qualzuchtmerkmal'. Als Besitzer ist man sich dieser Problematik bewusst, und kann ggf. entsprechende Maßnahmen ergreifen. Trotzdem ist es einfach ein Merkmal, welches in der Bevölkerung als normal akzeptiert ist. Viele wissen auch gar nicht, dass dieses Merkmal Probleme verursachen kann.
LG Anna
wüsste man bei einem Wurf aus zwei behaarten, welche die Nacktheit in sich tragen nicht, welcher der behaarten Welpen reinerbig behaart sind und welche das Nackt-Gen in sich tragen.
Was ist damit?
vgl.ucdavis.edu/services/HairlessnessinTerriers.php
Die UC Davis ist doch sonst eigentlich ganz seriös...
Danke! Das wusst ich wirklich noch nicht, dass inzwischen das Gen testbar ist.
Ob man einen HairyHairless scheren 'muss', darüber scheiden sich auch in den Nackthundekreisen die Meinungen. Ich weiß nicht, ob ich es machen würde... ich würde mir wahrscheinlich nicht mal einen so stark behaarten, aber genetisch nackten Welpen kaufen, da ich nicht denke, dass das Zuchtziel der Rasse sein sollte... Wobei man aber trotzdem sagen muss, dass die Akzeptanz von stärker behaarten Hunden auch zu einer Verbesserung des Zahnstatuses beigetragen hat (im Umkehrschluss kann man aber nicht sagen "desto haariger der Hund, desto besser die Zähne")...