Beiträge von Snaedis

    Heut morgen mit den 3 Chaoten im Wohngebiet unterwegs (Rückweg von der Waldwiese).
    Flip noch freilaufend, die beiden Großen schon an der Leine (Straße ohne Gehweg, und nichts los). Ich bekomm einen wichtigen Anruf und stell mich daher an den Rand, pflück nebenbei eine Zecke von Jin, da wufft Flip einmal kurz. Eine ältere Dame kommt die Straße runter. Also beim telefonieren nebenbei die Hunde sortiert (Flip zu mir gerufen, Puck ins Sitz, Jin neben mich beordert, Leinen kurz genommen). Die Dame geht mit einem knappen halben Meter an uns vorbei mit den, sehr gewählt ausgesprochenen, Worten "Aber passen Sie auf, dass der mich nicht anspringt"

    Warum geh ich bitte so eng an Hunden vorbei, wenn ich bedenken habe, dass die mich anspringen?
    Ich bin jedenfalls stolz auf die Hunde, die brav bei mir geblieben sind und nichtmal versucht haben, Kontakt mit der Dame aufzunehmen ...

    LG Anna

    :shocked: Flip wird morgen 16 Wochen und heute entdecke ich einen neuen Prämolaren, der durchkommt. Mein Baby wird erwachsen...also langsam... erklärt aber vielleicht auch, warum schwerer zur Ruhe kommt. Er beißt natürlich auch mehr rum. Da freu ich mich mal wieder, dass er ein kleiner Hund ist - richtet weniger Schaden an :lol:


    LG Anna

    :shocked:
    Und schon bin ich wieder froh, ein Weichei-Zwerg zu hab. Der achtet sogar beim Trinken darauf, dass das Wasser nicht spritzt xD
    Gut, mit seinem Fliegengewicht käme er auch mit Anspringen nicht weit. Und seine Sprungfedern hat er noch nicht entdeckt, so dass er auch noch nicht hoch springt, sondern wirklich nur an ....

    Ich mach da sicher auch zu kleine Schritte... ich schau immer noch, dass ich die Hunde 2-3x am Tag für 2-5min alleine lasse. Hab einfach auch sorge, dass die Großen unruhig werden...und letzte Woche hab ich nicht 1x wirklich trainiert... Diese Woche werd ich aber wieder regelmäßig üben...


    LG Anna

    Ich drück dir fest die Daumen, dass es klappt. Wie lange muss er alleine bleiben? Mit deinen Großen zusammen, oder?

    Ein bisschen beneid ich dich auch. Da mein Großer nicht alleine bleiben kann, muss ich gar nicht versuchen, ob es bei Flip klappen würde - wenn der Große Terz macht, macht der Kleine sicher mit. Und ganz alleine lassen empfinde ich noch zu früh... und find ich schwer zu üben...

    LG Anna

    :lachtot: Das muss bei so einem großen Hund unheimlich genial aussehen.
    Puck hat das mal bei einer Kröte gemacht, das war schon zu schießen...


    Flip hat heute sein Abendfutter nicht ganz gefressen. Also habe ich es auf der Fensterbank gaaanz rechts im Eck deponiert. Der Esstisch endet an der linken Ecke des Fensterbrettes. 3x dürft ihr raten, was Puck gemacht hat. Genau: Vom Stuhl auf den Tisch auf die Fensterbank. Napf kann jetzt wieder in den Schrank - sieht aus wie frisch aus der Spülmaschine... :roll:


    LG Anna

    @Monstertier: ich glaub, ich hab anfangs weniger gemacht. Geplante Übungseinheiten gabs nur eine am Tag, maximal zwei. Aber Alltagsregeln im Haus wurden nebenbei geübt. Ausflüge zu den Gassigebieten, mal in die Innenstadt etc. haben sich gut nebenbei ergeben. Aber da hab ich auch geschaut, dass er hinterher immer 1-2 Ruhetage hat.
    Was zu viel und was zu wenig ist, hängt aber sicher immer sehr individuell vom Welpe und von den Lebensumständen ab. Zum "Rudel" gehören hier ja zwei weitere Hunde, dann war Flip recht schüchtern und hatte hier viele neue Eindrücke zu verarbeiten... Bei Flip war weniger mehr. Inzwischen ist er 15 Wochen und ich nehm das nicht mehr sooo genau. Merkt man, dass er dann eben schlechter zur Ruhe kommt und mehr zwickt, wenn es mal zu viel oder zu wenig war...


    LG Anna

    Sind denn bei UP auch Hundehalter mit Welpen? Und wenn ja, durchlaufen die auch dieses "Programm"?
    Ich habe es bisher so wahrgenommen, dass da hauptsächlich HH mit Hunden sind, die eben schon vorher andere Trainer und somit ein anderes Training durchlaufen haben. Sprich es sind Hunde, die durchaus schon etwas "können" (Sitz, Platz und zumindest die Anfänge eines Rückruf gehören da für mich dazu...), die aber mit einem Problem oder der gesamten Situation nicht weiter kommen und Alternativen suchen.

    Vielleicht liege ich falsch, aber bei der genannten Übung zum Sitz glaube ich nicht, dass es um das eigentlich Sitz geht, denn ich gehe davon aus, dass der Hund von Vidar im Vorfeld "Sitz" kannte und auch konnte.

    Ich denke es ist eher eine "Übung" um später ein Verhalten unaufgefordert zu bekommen. Z.B. im Freilauf: Wenn ich als HH stehen bleibe, dann soll mein Hund auch stehen bleiben und im Idealfall zu mir unaufgefordert zurück kommen.

    Um dies zu erzielen bedarf es verschiedener einzelner "Übungen" die vielleicht zu Beginn erstmal nicht den Sinn erkennen lassen, sondern erst später... In Frankfurt gibt es eine Hundeschule, die arbeitet glaube ich in eine ganz ähnliche Richtung.

    Gut, da könnt ich dann meinen erwachsenen Hund als Beispiel nehmen; den bekam ich erwachsen. Gut, er kannte an Kommandos nur Rückruf und konnte sich im Showring präsentieren. Das wars. Dafür n extremer* Pöbler. Mit und ohne Leine. Seine Wohlfühldistanz zu anderen Hunden war etwa 200m (bei rennenden Hunden sogar mehr)

    Nehmen wir an, er hat verinnerlicht sich immer hinzusetzen, wenn ich stehen bleibe. Das Prinzip beruht darauf, dass er wahrnimmt, was ich mache. Nun ist es bei Puck aber so, dass er bei zu engen Kontakt alles ausblendet, außer den anderen Hund (da könnten dann 10 andere Hunde um uns rumrennen, solange er von diesen nicht berührt wird, würde er sie nicht bemerken. Und bei Berührung sowieso um sich Schnappen).
    Nehmen wir also an, wir befinden uns auf einem Feldweg. Uns kommt ein Hund entgegen. Ich bleib stehen. Puck setzt sich. Der andere Hund kommt näher. Puck tickt aus. Und nun? Leine nach oben halten? War bei mir reines Management: Puck mit ausgestreckten Arm an der kurzen Leine halten und austicken lassen... und wenn der andere Hund vorbei ist, kommt Puck wieder runter und setzt sich. und nun?

    Solche Begegnungen lassen sich bei mir in der Gegend kaum vermeiden. Ich hab einige Zeit gebraucht um meinen Ansatz zu finden:

    Meine Trainingsansatz ist eine Art Zeigen und Benennen gemischt mit Ablenkung, nur abgesprochener Fremdhundekontakt und Management, wenn es nicht anders möglich ist.

    In der obigen Situation hol ich Puck gedanklich zu mir, belohne jede Umorientierung zu mir, geh im Fuß soweit möglich dem anderen Hund entgegen (lauf eine Bogen wenn möglich) und sobald Puck sich nicht mehr gut zu mir orientieren kann lenk ich ihn mit Leckerchen ab. Klappt, wenn man keine Bogen laufen kann zu 60%.
    Kann ich einen angemessenen Bogen laufen geht es ohne Ablenken zu 99%. Geht nur ein relativ kleiner Bogen, klappt es zusammen mit Ablenken zu 99%.
    Er tickt noch regelmäßig aus, aber nicht mehr so schlimm, dass er um sich schnappt. Selten noch soweit, dass er gar nicht mehr ansprechbar dabei ist.
    Seine Wohlfühldistanz zu anderen Hunden ist jetzt bei etwa 50-100m, je nach Aktivität und Aussehen des Fremdhundes (er unterscheidet nach Farbe, Größe, Fellmasse,...).


    LG Anna


    * jedenfalls für mich als Hundeanfänger.