Beiträge von Snaedis

    Echt! Er fand das schön xD ?Ich denke nicht, dass Jordi das gut findet, aber naja da müssen wir wohl beide durch.

    Flip hat das erste Mal geschrieen, als wolle ich ihn abstechen und sich gewunden wie ein Aal. Das zweite Mal noch etwas gezappelt, und ab dann gings problemlos... Selbst ruhig und bestimmt bleiben, etwas Konsequenz und sich nicht zu schnell beeindrucken lassen, fertig... ;)

    LG Anna

    Ich trainiere auch das, was beim jeweiligen Gassigang nötig ist und nehm mir vorweg nichts bestimmtes vor... Platz macht Flip draußen bei dem Wetter gar nicht mehr - zu kalt, zu feucht. Soll mir recht sein. Mir langt, wenn die Jungs sich hinsetzen...gut, da fehlt Flip teilweise noch das Sitzfleisch...

    Flip spielt draußen gerne. Leider lässt sich Puck nur selten auf ein Spiel ein. Aber er kann sich auch selber bespaßen oder mit einem Spielzeug spielen...

    Inzwischen klappt das Pinkeln zu 80% ohne, dass er sich die Vorderfüße anpinkelt. Dafür bekommt leider der Pulli am Bauch immer ein paar Spritzer ab...

    Ach, und Flip meint auch alles ungewöhnliche beim Gassi mit Bellen zu melden. Dazu gehören natürlich auch andere Hunde und Menschen... :roll:
    Noch lässt er sich aber ganz gut ablenken. Ich hoffe, das bleibt so...


    LG Anna

    Dann mal eine Kleinigkeit zum Chinesen. Chinesen sind sehr anpassungsfähig, blühen (mMn) aber erst richtig auf, wenn sie geistig und körperlich ausgelastet werden. Sie brauchen aber kein Hochleistungsprogramm.
    Chinesen sind mMn nicht all zu schwer zu erziehen, solange man das ein oder andere mit Humor nimmt. Durch ihre Intelligenz schauen sie sich auch gerne Mist ab und finden die Lücken im System. Ich find sie relativ geschwätzig. Puck meldet (in der Wohnung) aber gar nicht, und Flip lernt auch nach und nach, dass er nicht alles anbellen und/oder melden muss. Typisch Pubertät, ist er da noch ab und an anderer Meinung. Aber unterhalten tun sich beide Jungs gerne mit mir.

    Meine Jungs sind beide eher Einpersonenhunde, kommen aber auch mit Fremdbetreuung klar. Hat Flip von klein auf gelernt. Puck habe ich erwachsen bekommen und er hatte zu Beginn enorme Probleme, wenn er fremdbetreut wurde. Auch das alleine bleiben kann problematisch sein. Ging bei Puck anfangs gar nicht (was aber sicher auch an seiner Vorgeschichte lag). Flip scheint wenig Probleme zu haben. Aber ich bau es auch langsam auf wegen meinem Großen.

    Wenn du allerdings eine Rasse suchst, bei der du keinen/ nur einen geringen Pflegeaufwand hast, dann fällt der Chinese raus.
    Genetisch gesehen gibt es zwar nur die Varianten behaart (PowderPuff genannt) und nackt, aber tatsächlich haben die meisten Chinesen eine mehr oder minder starke Restbehaarung am Körper. Man unterteilt dabei unter Truehairless (keine großflächige Restbehaarung an "unerwünschten Stellen"), Semicoated (Restbehaarung am Körper, diese ist nicht annähernd so dicht wie bei einem genetisch behaarten Hund, teilweise auch haarlose Stellen vorhanden), Hairyhairless (Behaarung ist so stark, dass er optisch kaum oder gar nicht vom genetisch behaarten Hund zu unterscheiden ist). Es gibt keine offizielle Definition der Behaarungstypen, Die Übergänge sind fließend und es gibt auch noch weiter Begriffe und Abstufungen, aber alles nicht offiziell. Offiziell gibt es nur nackt und behaart. Die Restbehaarung wird häufig abgeschoren oder rasiert, um das typische Aussehen zu erreichen. Aber auch wenn man sie wachsen lässt, braucht das Fell pflege. Je nach Hauttyp (und Alter (Pubertät zB)) braucht auch die Haut pflege. Mancher Hairless hat recht wattiges Fell, welches zum Filzen neigt, und dementsprechend auch gut gepflegt gehört. Regelmäßiges Duschen ist bei den meisten Chinesen besser für Haut und Haar.
    Ich schere und dusche meine Jungs alle 1-2 Wochen. Für den Großen (Semicoated) brauch ich mit allem drum und dran 45min, der Kleine (Truehairless) ist in 30min fertig. Außer die Haut braucht ein Peeling, dann komm ich auch bei ihm auf 45min.

    Durch die Pfotenform (Hasenpfote) laufen sich die Chinesen nur selten die Krallen ausreichend ab. Das regelmäßige Kürzen der Krallen ist daher wichtig. Krallen werden bei mir ca. alle 2 Wochen gekürzt.


    Was man auch nicht vergessen darf: Chinesen brauchen, gerade wenn sie sich nicht warmrennen können, weil sie an der Leine laufen, in der kalten Jahreszeit Kleidung. Passende Kleidung, die nicht scheuert, den optischen Vorlieben (wenn man es nicht kitschig mag) entspricht, zu finden, ist nicht ganz einfach und nicht immer günstig. Es ist von Vorteil wenn man selber ein bisschen nähen kann um Kleidung ggf. abzuändern...


    LG Anna

    Ich hab den Film nicht gesehen, aber mir gerade eine Zusammenfassung durchgelesen. Und bin froh, den Film nicht gesehen zu haben. Der Regisseur scheint sein Handwerk zu verstehen und gut die psychische Verfassung rübergebracht zu haben...

    Es ist einfach bedrückend, wie sehr ein Mensch, ein Kind, von seiner direkten Umwelt so beeinflusst werden kann, dass es als einzigen Ausweg so einen Tat sieht... Und das wo die Umwelt auf den ersten Blick in Ordnung zu seien scheint. Wie keiner merken kann, dass ein Kind so sehr in sich verletzt und in seinem Urvertrauen erschüttert ist..

    LG Anna

    Heute im Fressnapf. Beide Jungs mit reingenommen und per Rundumradar die Gegend im Auge behalten wg. anderen Hunden. Scheinbar war keiner im Laden. An der Kasse die Jungs kurz genommen und auf mich konzentriert. Ein nettes Paar stellt sich hinter uns und beginnt sich über meine Hunde zu unterhalten. Ich weiterhin ab und an einen Schulterblick geworfen, ob sich vielleicht jemand anderes mit Hund hinten anstellt. Plötzlich steht ein leinenloser Zwergpinschermädel hinter meinen Jungs. Puck also gesichert (der Null Anzeichen zeigte, weil er die Hündin noch immer nicht bemerkte) und nach den Besitzern Ausschau gehalten. War aber gar niemand in die Nähe gekommen? Also frage ich das Pärchen, ob das ihr Hund ist? ja, ist er. Ich mach sie darauf aufmerksam, dass Puck unverträglich ist, und bitte um etwas Abstand. Die Hündin wanderte auf den Arm (Leine hatten sie wohl nicht dabei) und das Pärchen hat die Gunst der Stunde genutzt mit mir ein nettes Gespräch über meine Jungs zu beginnen.

    Selten so eine relaxte Begegnung mit einem freilaufenden "Tut nix" und dessen Besitzern gehabt! Es wurde nicht hinterfragt, ob Puck denn wirklich ein Problem mit andere Hunden hat, es wurde kein Kontakt aufgezwungen à la "meiner tut nix" oder "die müssen doch mal Hallo sagen", ich wurde ernst genommen, es wurde nicht persönlich genommen oder mein Hund als Bestie angesehen.... Solche Begegnungen hätte ich gerne öfter...

    LG Anna

    Im richtigen Moment ist auch mal die Physik auf Seiten es Kleinhundes...aber doch ist das etwas seltener der Fall als bei einem größeren Hund...

    Kleinhunde sind vor allem dadurch gefährlich, dass sie einem so vor/durch die Füße laufen, dass man stolpert. Das können zwar auch große Hunde, aber die bemerkt man eher als so ein Kleinteil ...

    xD

    ...kann man aber beibringen. Muss man ggf. eben sehr sehr kleinschnittig machen. Manches muss eben sein. Gerade medizinische Behandlungen...

    Was bleibt denn als Alternative, wenn man es wirklich nicht selber schafft? Jedes Mal zum Tierarzt gehen? Und wenn der Hund sich irgendwann weigert die Tierarztpraxis zu betreten? Einen Kleinhund kann man tragen. Ab einem gewissen Gewicht ist das nicht mehr wirklich möglich...

    Im Endeffekt erleichtert man dem Hund und sich das Leben, wenn man ihm beibringt auch Sachen zu akzeptieren, die ihm nicht passen.


    LG Anna