Beiträge von Snaedis

    Ich denke schon, dass Junghunde guckiger sind. Sie müssen ja noch lernen unwichtige von wichtigen Reizen zu unterscheiden. Ich empfinde Flip auch noch als sehr reizempfänglich. Jede Bewegung, jedes Geräusch wird registriert und oft auch kommentiert... Flip ist gerade in der "ich melde alles Ungewöhnliche"-Phase. Nur findet er vieles ungewöhnlich, was völlig normal ist :lol:

    Ich versuche bei Flip mit einem "ist ok" bei der Bewertung der Reize zu helfen. Anbellen verbiete ich aber. Und wenn er nachts auf dem Bett sitzt und meint draußen etwas ungewöhnliches zu hören und das meldet, nur weil die Nachbarn heim kommen, dann gibt es auch mal einen Anschiss - da bin ich aber häufig auch nicht wirklich zurechnungsfähig, weil im Halbschlaf...

    LG Anna

    Bei uns gibt es keine Menschenkuscheltiere im Bett. Die dürfen sicher auf dem Schrank verbringen. Aber als Flip seine Nagelhase hatte, hatte ich immer irgendein Hundespieli im Bett, damit ich ihm dieses gegeben kann, wenn er an unerlaubtes will (oder abends noch im Spielmodus war und Puck oder mich genervt hat). Inzwischen hat das Kleinteil verstanden, dass Ruhe angesagt ist, wenn Frauchen im Bett ist. Manchmal nur meldet er noch seltsame Geräusche von draußen :roll:

    Flip schläft zum Glück meistens so lange wie ich. Aber frühs gibt es meistens auch nur ne Pipirunde. Wir haben ja generell einen sehr unregelmäßigen Tagesablauf durch meinen Schichtdienst. Das hilft, glaub ich, ungemein, dass ein Hund nicht so arg auf die innere Uhr schaut.


    Ansonsten macht sich Flip ganz gut. Er meldet halt recht viel. Lässt sich aber in der Regel gut eingrenzen. Rückruf klappt ganz gut, wenn ich nicht zu dicht dran bin (also wenn ich mit Hundegruppen lauf und Flip einen anderen Hund nervt, lässt er sich nicht wegrufen. Entferne ich mich von der Gruppe, dann schon). Im Junghundekurs macht er toll mit. Bleibt sogar im feuchten Gras sitzen. Nur längere Wartezeiten werden mit Quengeln quittiert ... aber das lernt er auch noch...
    Ach ja: er hat momentan eine Phase, in der er gerne Puck nervt, bis er eine Ansage von ihm bekommt. Puck macht das häufig überraschend souverän. Es gibt auch immer wieder schöne Spiele zwischen den beiden.
    An der Leinenführigkeit arbeiten wir inzwischen auch (jaja, hab ich am Anfang zieeemlich schleifen lassen). Auch da machen wir kleine Fortschritte. Ist aber sicher noch ein weiter Weg...


    LG Anna

    @blauewolke
    Also bei meinen Jungs scher ich die Haare regelmäßig ab; die wachsen ebenso dick nach, wie sie davor waren. Ich nehme an, dass auch diese Haare ab und an ausfallen (jedenfalls, wenn ich dran denke, wie oft ich schon von Jin ein schwarzes Barthaar gefunden habe...). Da ist noch nie was dicker nachgewachsen.
    Ich würde aber (egal ob Tasthaar oder nicht) das Haar nicht rausreißen, sondern lassen (solange es den Hund nicht stört).


    @AnnaAimee : Ich würde wohl Fett und/oder Kohlenhydrate extra zufüttern.


    LG Anna

    Ein Tierarzt schneidet bei schwarzen Krallen auch mehr oder minder blind. Etwas mehr Erfahrung hat er und kann eher schätzen, wie weit das Leben vor geht, aber eben auch nur schätzen.

    Ich persönlich schneide die Krallen selber (bzw schleif ich inzwischen). Wenn man unsicher ist, wie tief, einfach mit 1-2mm anfangen. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür.

    Hab ab und an auch ins Leben geschnitten. Passiert. Das hat nach kurzer Zeit von selbst aufgehört. Ansonsten kann man auch ein Stück Kernseife auf die blutende Kralle drücken.

    LG Anna


    Edit: Kommando gibt es hier auch keines. Ruhiges Verhalten wird gelobt. Quengelndes Verhalten ignoriert/ sanft aber bestimmt festgehalten. Und am Schluss gibt es n gutes Leckerchen.